Wir befinden uns im Jahr 2026. Einem Jahr, in dem die meisten europäischen Premium-Marken ihre großen Verbrenner längst zu Grabe getragen haben. Eine Mercedes C-Klasse gibt es nur noch mit vier Zylindern. Ein Volvo XC60 ebenso. Und dann ist da Mazda. Die Japaner aus Hiroshima schwimmen, wie so oft, entschlossen gegen den Strom.
Für ihr Flaggschiff, den CX-60, hat Mazda eine komplett neue, aufwendige Plattform mit klassischem Heckantriebs-Layout entwickelt. Noch bemerkenswerter: Sie konstruierten von Grund auf einen 3,3-Liter-Reihensechszylinder-Diesel. In einer Zeit, in der radikales Downsizing für viele Hersteller zur Ideologie geworden ist, praktiziert Mazda konsequentes „Rightsizing“.
Damit stellt sich die Frage: Ist der CX-60 ein anachronistischer Dinosaurier oder paradoxerweise eines der durchdachtesten und effizientesten SUVs auf dem Markt? Wir konnten den großen Sechszylinder-Diesel als seriennahen Prototypen auf einem abgesperrten Testgelände bereits exklusiv fahren. Eines kann ich vorwegnehmen: Sein Realverbrauch ist bemerkenswert niedrig.
Technische Daten & Spezifikationen
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Kategorie
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Mazda CX-60 e-Skyactiv D 254 (2026)
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Motor & Antrieb
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3.3L Reihensechszylinder-Turbodiesel, Allrad (i-Activ AWD)
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Leistung / Drehmoment
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254 PS (187 kW) / wuchtige 550 Nm
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Getriebe
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8-Gang-Automatik (mit nasser Mehrscheibenkupplung)
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0-100 km/h / Vmax
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7,4 s / 219 km/h
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Testverbrauch (Mix)
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ca. 5,6 – 5,8 l/100 km (Diesel)
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Anhängelast (gebremst)
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2.500 kg (Perfekt für Gespanne)
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Kofferraumvolumen
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570 bis 1.726 Liter
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Fahrzeuglänge / Breite
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4.740 mm / 2.134 mm (inkl. Spiegel)
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Basispreis (Schätzung DE)
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ab ca. 54.000 € (Testwagen „Takumi“: ca. 63.500 €)
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Unterhalt und Versicherung: TCO-Vorteil dank 6 Jahren Garantie
Der CX-60 fordert die Premium-Konkurrenz selbstbewusst heraus und liefert gerade bei den Gesamtkosten (TCO) überzeugende Argumente für Privatkäufer. Ein BMW X3 mit vergleichbarem Sechszylinder-Diesel (30d) ist ausstattungsbereinigt schnell 20.000 Euro teurer. Ein entscheidender Vorteil für Mazda ist zudem das Garantieversprechen: Die Japaner geben satte 6 Jahre (oder 150.000 km) Werksgarantie. Das minimiert das Risiko teurer Reparaturen und sichert einen stabilen Restwert.
Die PHEV-Steuerfalle: Für Dienstwagenberechtigte ist die Versteuerung die größte Hürde des Diesels, da er mit 1,0 % angesetzt wird. Als Alternative steht der 2.5 e-Skyactiv PHEV (327 PS) bereit, der mit der 0,5%-Regelung lockt. Privatkunden sollten davon jedoch die Finger lassen. Ist der Akku nach rund 60 Kilometern leer, genehmigt sich der Vierzylinder auf der Autobahn gut und gerne 9 bis 10 Liter Benzin und klingt dabei gequält. Wer den CX-60 privat kauft oder hauptsächlich Langstrecken fährt, für den führt kein Weg am extrem sparsamen Diesel vorbei.
Design, Abmessungen & Alltagstauglichkeit
Auf der Straße hinterlässt der CX-60 einen bleibenden Eindruck. Seine Proportionen sind klassisch und prestigeträchtig: eine extrem lange Motorhaube, gefolgt von einer weit nach hinten versetzten Fahrerkabine. Dieses „Cab-Backward“-Design signalisiert unmissverständlich: Hier arbeitet ein potenter Längsmotor.
Mit 4,74 Metern Länge nimmt er exakt BMW X3 und Audi Q5 ins Visier. Unser Testwagen in der „Takumi“-Ausstattung mit seinen feinen Chrom-Applikationen und der Sonderlackierung „Rhodium White“ strahlt eine bemerkenswerte Eleganz aus.
Das Baustellen-Verbot: Die stattliche Erscheinung hat für Pendler allerdings einen juristischen Nachteil. Inklusive Außenspiegeln misst der CX-60 exakt 2.134 Millimeter in der Breite. Das Urteil auf deutschen Autobahnen ist damit klar: Die auf 2,1 Meter begrenzten linken Spuren in Baustellen sind für ihn tabu. Man muss sich hinter den Lkw auf der rechten Spur einreihen, andernfalls riskiert man bei einem Unfall den Kaskoschutz.
Innenraum: Haptik-Check und Infotainment-Performance
Ich nehme Platz und starte den Motor. Sofort scannt eine kleine Kamera im Armaturenbrett, das „Driver Personalization System“, mein Gesicht. In Sekundenbruchteilen stellt sie Sitz, Lenkrad, Spiegel und Head-up-Display perfekt auf meine Körpergröße ein. Ein echtes Highlight, das in neun von zehn Versuchen tadellos funktioniert.
Das Ambiente der „Takumi“-Linie ist ein Fest für die Sinne. Helles, echtes Ahornholz, edle Stoffe mit traditioneller japanischer „Kakenui“-Naht und kühles Chrom schaffen eine Atmosphäre, die sich deutlich teurer anfühlt, als es der Listenpreis erwarten lässt.
Der Triumph des Dreh-Drück-Stellers: Mazdas Bedienkonzept ist der konsequente Gegenentwurf zum grassierenden Touch-Wahn. Während der Fahrt ist der 12,3-Zoll-Bildschirm für Touch-Eingaben gesperrt. Die Steuerung erfolgt ausschließlich über den „Multi Commander“, einen massiven, satt rastenden Dreh-Drück-Steller auf der Mittelkonsole. Das Ergebnis: keine Fingerabdrücke, keine gefährliche Ablenkung bei hohem Tempo. Die Bedienung gelingt blind aus dem Handgelenk. Dazu kommen klassische Kippschalter für die Klimatisierung. Ergonomisch ist dieses Auto eine Offenbarung.
Antrieb und Fahrdynamik: Der Diesel-Gott aus Japan
Ein Druck auf den Startknopf. Der 3,3-Liter-Reihensechszylinder erwacht. Statt des typischen Nagels moderner Vierzylinder-Diesel vernehme ich ein sattes, tiefes und metallisches Grummeln. Ein mechanisches Klangbild, das in dieser Preisklasse fast schon als ausgestorben galt.
- Die Kraftentfaltung: Wir fahren den D 254 mit 254 PS und Allradantrieb. Gewaltige 550 Nm Drehmoment wuchten den Zweitonner in 7,4 Sekunden auf Tempo 100. Die Leistungsabgabe ist souverän und bullig. Das 8-Gang-Getriebe ist eine Eigenentwicklung von Mazda. Ihr Kniff: Statt eines trägen Drehmomentwandlers kommt eine nasse Mehrscheibenkupplung zum Einsatz, ähnlich wie bei AMG-Modellen. Das sorgt für ein extrem direktes Ansprechverhalten ohne den berüchtigten „Gummiband-Effekt“. Der Nachteil: Bei sehr langsamer Fahrt im Stop-and-Go kann die Kupplung trotz Software-Updates noch immer etwas ruppig agieren.
- Das Fahrwerk (Das Update): Frühe Modelle des CX-60 (Baujahr 2022/23) wurden für eine polternde und zum Nachwippen neigende Hinterachse kritisiert. Mazda hat hier mit weicheren Dämpfern mechanisch nachgebessert. Unser 2026er Modell fährt sich spürbar ruhiger, behält aber seine unmissverständlich straffe Grundabstimmung bei. Er ist keine sanfte Sänfte im Stil eines Citroën, sondern orientiert sich an der sportlichen Härte eines BMW X3.
- Die Verbrauchs-Überraschung: Jetzt halten Sie sich fest. Ein SUV mit über zwei Tonnen Gewicht. Allradantrieb. Sechszylinder. 3,3 Liter Hubraum. Auf unserer Testfahrt notierten wir bei konstant 130 km/h auf der Autobahn unglaubliche 5,6 Liter Diesel. Auf der Landstraße sank der Wert sogar auf 4,8 Liter. Der 58-Liter-Tank ermöglicht somit reale Reichweiten von 1.000 Kilometern. Das Geheimnis liegt im „M-Hybrid Boost“ System (48V), das den Motor beim Segeln komplett abschaltet, und im großen Hubraum, der nie angestrengt arbeiten muss. Hubraum ist eben doch durch nichts zu ersetzen – außer durch noch mehr Effizienz. Als moderner Euro 6e-Diesel benötigt der Motor selbstverständlich AdBlue; der Tank dafür ist aber für lange Service-Intervalle ausreichend groß dimensioniert.
Platzangebot für Familien und Freizeit
Auf den vorderen Plätzen ist das Raumgefühl großzügig. Die breite Mittelkonsole, unter der der massive Getriebetunnel für den Längsmotor verläuft, integriert den Fahrer sportlich ins Cockpit. Im Fond ist das Platzangebot gut, aber nicht führend in dieser Klasse. Die lange Motorhaube fordert ihren Tribut bei der Innenraumlänge. Ein Skoda Kodiaq bietet in der zweiten Reihe spürbar mehr Kniefreiheit für Familien.
Der Kofferraum ist tief, hat einen flachen Ladeboden und lässt sich ausgezeichnet nutzen. Er fasst 570 Liter, bei umgeklappter Rückbank sogar 1.726 Liter. Ein cleveres Detail für den Alltag: Die Rückbanklehne ist praktisch im Verhältnis 40:20:40 dreigeteilt klappbar.
Anhängelast und Wintertauglichkeit
Für Besitzer von Pferden oder Booten ist der CX-60 ein echtes Arbeitstier. Er darf stattliche 2.500 Kilogramm (gebremst) an den Haken nehmen. Die direkte Kraftübertragung des Getriebes und das bullige Drehmoment von 550 Nm machen das Rangieren selbst mit schweren Doppelachs-Anhängern zum Kinderspiel.
Im Winter zeigt der hecklastig abgestimmte „i-Activ AWD“ Allradantrieb seinen dynamischen Charakter. Er sorgt nicht nur für absolut sichere Traktion auf verschneiten Straßen, sondern erlaubt bei deaktiviertem ESP auch einen leichten, kontrollierbaren und durchaus unterhaltsamen Heckschwenk am Kurvenausgang.
Konkurrenz-Check
Das Feld der klassischen Sechszylinder in der Premium-Mittelklasse ist überschaubar geworden.
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Feature
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Mazda CX-60 D 254
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BMW X3 xDrive30d
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Volvo XC60 B4 Diesel
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Motor
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3.3L R6 (254 PS)
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3.0L R6 (286 PS)
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2.0L R4 (197 PS)
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Getriebe
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8-Gang (Mehrscheiben-Kupplung)
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8-Gang Wandler (ZF) – Benchmark
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8-Gang Wandler
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Bedienung
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Dreh-Drück-Steller (Top)
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iDrive Controller
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Fast nur Touchscreen
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Anhängelast
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2.500 kg
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2.000 kg (PHEV) / 2.400 kg
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2.400 kg
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Garantie
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6 Jahre / 150.000 km
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3 Jahre
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2 Jahre
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Preis (Schätzung)
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ab ca. 54.000 €
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ab ca. 68.000 €
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ab ca. 56.000 €
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Analyse: Der BMW X3 ist und bleibt der Platzhirsch, was die Gesamtabstimmung angeht. Sein Fahrwerk ist ausbalancierter, das exzellente ZF-Getriebe schaltet sanfter als die Mazda-Kupplung und das Infotainment ist noch eine Spur cleverer. Allerdings kostet er als Sechszylinder-Diesel ausstattungsbereinigt locker 15.000 bis 20.000 Euro mehr. Der Volvo XC60 federt zwar komfortabler, ist aber nur noch mit profanen Vierzylindern erhältlich und nervt mit seiner fast vollständigen Touch-Bedienung. Für Kenner ist der Mazda damit der heimliche Preis-Leistungs-Champion.
Pro & Contra
- ✅ Pro: Fantastischer 3.3L R6-Diesel: Bullige Kraft, toller Klang und ein Realverbrauch von unter 6 Litern.
- ✅ Pro: Ergonomie-Meisterstück: Ablenkungsfreie Bedienung per Dreh-Drück-Steller und echte Klimatasten.
- ✅ Pro: Enorme Anhängelast von 2.500 kg macht ihn zum idealen Zugfahrzeug.
- ✅ Pro: Hochwertige Verarbeitung (besonders als Takumi), die es mit teureren deutschen Marken aufnimmt.
- ❌ Contra: Das 8-Gang-Getriebe agiert im Kaltzustand und bei Stop-and-Go-Verkehr teils etwas ungeschliffen.
- ❌ Contra: Das Fahrwerk bleibt trotz Updates bei niedrigem Tempo auf der straffen, manchmal leicht polternden Seite.
- ❌ Contra: Mit über 2,13 Metern Breite (inkl. Spiegel) besteht ein faktisches Verbot für linke Baustellenspuren.
Fazit von Alex Wind: Langstrecken-Genuss mit echtem Spar-Potenzial
Alex Wind meint: Der Mazda CX-60 mit dem 3,3-Liter-Reihensechszylinder-Diesel ist ein Geniestreich für Vielfahrer. Bei konstantem Autobahntempo rollt das 254-PS-SUV mit unter 5,5 Litern Diesel auf 100 Kilometer – ein Wert, von dem viele Vierzylinder-Konkurrenten nur träumen können.
Der Mazda CX-60 (2026) ist ein starkes und sympathisches Statement gegen den automobilen Einheitsbrei. Während fast alle europäischen Wettbewerber ihre Motoren panisch auf vier Zylinder reduzieren, baut Mazda mit bewundernswerter Ingenieurs-Hartnäckigkeit den vielleicht besten und effizientesten Dieselmotor der letzten Dekade.
Wenn Sie als Vielfahrer jedes Jahr 40.000 Kilometer und mehr auf der Autobahn verbringen: Kaufen Sie dieses Auto. Sie werden den Langstreckenkomfort, die enorme Reichweite von über 1.000 Kilometern und vor allem die brillante, ablenkungsfreie Bedienung per Multi Commander schätzen lernen. Er mag beim Getriebe und Fahrwerk nicht die letzte Perfektion eines BMW X3 erreichen, doch er kostet deutlich weniger, bietet sechs Jahre Garantie und besitzt vor allem einen unglaublich starken, analogen Charakter.
Meine persönliche Empfehlung: Ignorieren Sie den Plug-in-Hybrid (PHEV), es sei denn, Ihr Flottenmanager schreibt ihn aus steuerlichen Gründen vor. Greifen Sie unbedingt zum D 254 Diesel mit Allradantrieb, entweder in der sportlich-dunklen „Homura“- oder der edel-hellen „Takumi“-Ausstattung. Ein Geheimtipp für alle, die im Flachland leben: Wenn der Hinterradantrieb ausreicht, ist der „kleine“ 200-PS-Diesel (derselbe 3,3-Liter-Block) eine Überlegung wert. Er ist nochmals sparsamer (unter 5 Liter sind machbar) und das perfekte Auto für alle, die weder schwere Anhänger ziehen noch regelmäßig verschneite Alpenpässe bezwingen müssen.



















































