Als Kind habe ich persönlich selten von einem Familienvan geträumt; die Entscheidung für ein solches Fahrzeug markiert vielmehr einen Lebensabschnitt, in dem der Pragmatismus die jugendlichen Auto-Fantasien überstrahlt, denn ich erkenne, dass der Alltag fortan von Kinderwagen, Sportausrüstung und dem Großeinkauf bestimmt wird. Doch nach zwei intensiven Wochen, die ich mit dem überarbeiteten Honda Odyssey des Modelljahres 2026 verbracht habe, kann ich mit Überzeugung festhalten: Mit diesem Auto kapituliert man nicht vor den Herausforderungen des Familienalltags, sondern meistert sie mit einer bemerkenswerten Souveränität, die mich persönlich überzeugt hat.
Wo andere Eltern auf dem Supermarktparkplatz ihre Kinder mühsam in enge SUVs bugsieren und dabei die Türen unachtsam gegen benachbarte Fahrzeuge stoßen, genügt beim Odyssey ein einziger Knopfdruck, woraufhin die elektrischen Schiebetüren sanft zur Seite gleiten und einen weitläufigen Zugang zum Innenraum freigeben, was ich als ungemein praktisch empfinde. Der Honda Odyssey, als US-Import auf deutschen Straßen eine bemerkenswerte Rarität, erfreut sich unter Kennern eines hervorragenden Rufs, und so habe ich diesen 5,21 Meter langen Van mit seinem seidenweichen 3,5-Liter-V6-Motor sowohl durch den urbanen Dschungel als auch über weitläufige Landstraßen bewegt, wobei meine Einschätzung ist, dass der Odyssey zwar ein Meister der Praktikabilität ist, jedoch sparsamere Konkurrenten wie der Toyota Sienna mit seiner Hybrid-Technologie im Modelljahr 2026 ihn in puncto Effizienz übertreffen könnten.
Meine Analyse: Der Honda Odyssey als Raumwunder für den Familienalltag – Abmessungen und Design im Detail
Der Honda Odyssey des Modelljahres 2026 bemüht sich, seine primär funktionale Ausrichtung mit einem Hauch von Dynamik zu versehen, was sich besonders in der „Sport“-Ausstattung manifestiert, die mit einem geschwärzten Kühlergrill, dunklen 19-Zoll-Felgen und abgedunkelten Rückleuchten aufwartet. Meiner Meinung nach wirkt er damit so sportlich, wie es einem 5,21 Meter langen Fahrzeug dieser Kategorie überhaupt möglich ist, wobei das Design jedoch stets der Funktionalität untergeordnet bleibt, was ich als konsequent empfinde. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist die markante Fensterlinie, die an der C-Säule einen deutlichen Knick nach unten aufweist – den sogenannten „Lightning Bolt“ –, dessen Zweck es ist, den Passagieren in der dritten Reihe eine erheblich verbesserte Sicht nach draußen zu ermöglichen, ein Detail, das mir besonders positiv aufgefallen ist.
Die beeindruckende Größe des Odyssey stellt für mich persönlich seinen entscheidenden Vorteil dar, denn mit einer Länge von 5212 mm und einer Breite von 1994 mm (ohne Spiegel) offeriert er im Innenraum wahrhaft gigantische Platzverhältnisse, die ich in dieser Klasse selten so großzügig erlebt habe. Eine Höhe von 1768 mm und ein Radstand von 3000 mm tragen maßgeblich dazu bei, dass diese Dimensionen ein Kofferraumvolumen von 930 Litern hinter der dritten Sitzreihe ermöglichen, welches sich bei ausgebauter zweiter Reihe auf beeindruckende 3984 Liter erweitern lässt. Der Tank fasst 73,8 Liter, während das Leergewicht bei rund 2053 kg liegt, was ich für ein Fahrzeug dieser Größe als angemessen betrachte.
Der Innenraum aus meiner Sicht: Flexibilität, Komfort und die cleveren Lösungen des Odyssey
Der Innenraum des Honda Odyssey offenbart sich mir als ein Musterbeispiel an durchdachter Familienfreundlichkeit; beim Betreten des Fahrzeugs bin ich sofort von den „Magic Slide“-Sitzen in der zweiten Reihe fasziniert, deren Funktionalität mich sofort überzeugt hat. Diese Sitze lassen sich nicht nur in Längsrichtung verschieben, sondern bieten auch eine seitliche Verstellmöglichkeit, sodass nach dem Entfernen des mittleren Notsitzes die beiden äußeren Sessel völlig frei bewegt werden können. Dies erlaubt es, die Sitze weit an die Türen zu schieben, um mehr Raum zwischen möglicherweise streitenden Kindern zu schaffen, oder sie näher zur Mitte zu rücken, wenn ich einem Kind Zuspruch geben möchte. Der eigentliche Kniff dabei ist, dass ein äußerer Sitz mitsamt montiertem Isofix-Kindersitz in die Mitte gleiten kann, wodurch ein komfortabler, breiter Durchgang zur dritten Reihe entsteht – eine Flexibilität, die ich in kaum einem anderen Premium-SUV in dieser Form finde.
Meine Einschätzung: Digitale Helfer und die bewährten analogen Tugenden im Odyssey
Die digitale Ausstattung des Odyssey ist meiner Beobachtung nach präzise auf die Anforderungen von Familien abgestimmt, denn das System „CabinWatch“ verwendet eine Infrarot-Kamera im Dachhimmel, um die Rücksitze selbst bei Dunkelheit auf dem vorderen Navigationsbildschirm klar darzustellen, wodurch ich stets den Überblick über die kleinen Passagiere behalte, was mir ein Gefühl der Kontrolle gibt. Mittels „CabinTalk“ wird meine Stimme als Fahrer über ein Mikrofon direkt in die kabellosen Kopfhörer der Kinder oder die hinteren Lautsprecher übertragen, was Durchsagen im Stil eines Flugkapitäns ermöglicht und die Kommunikation erheblich erleichtert, ein Feature, das ich als äußerst nützlich empfinde.
Was mich besonders beeindruckt, ist die Ergonomie in der ersten Reihe, denn während viele europäische Hersteller grundlegende Funktionen in komplexen Touchscreen-Menüs verbergen, setzt Honda auf eine intuitive Bedienung mittels physischer Tasten und Drehregler, eine Entscheidung, die ich sehr begrüße. Die Klimaanlage steuere ich über haptisch angenehme Tasten und Wippschalter, und auch für die Lautstärke ist ein echter Drehregler vorhanden, was die Handhabung während der Fahrt erheblich vereinfacht und die Sicherheit erhöht. Das 9-Zoll-Infotainment-System mag grafisch zwar nicht den allerneuesten Stand repräsentieren, lässt sich jedoch dank kabellosem Apple CarPlay und Android Auto problemlos mit aktuellen Navigations-Apps bespielen, wodurch ein Cockpit entsteht, das mich nicht ablenkt, sondern schlichtweg seine Aufgabe erfüllt und mir genau das bietet, was ich im Alltag benötige.
Mein Highlight: Der integrierte Staubsauger – ein Detail, das den entscheidenden Unterschied im Familienalltag macht
Ein Ausstattungsdetail, das ich für den Familienalltag als absolut brillant empfinde, ist der optionale „HondaVac“, denn im Kofferraum ist ein fest installierter Staubsauger mit langem Schlauch untergebracht, dessen Praktikabilität mich restlos überzeugt hat. Ganz gleich, ob es sich um zerbröselte Kekse auf dem Polster oder um Sand aus den Schuhen im Fußraum handelt, der Schmutz lässt sich damit in Sekundenschnelle beseitigen und der Filter direkt in den Mülleimer entleeren – ein Feature, das ich mir persönlich in jedem Familienauto wünschen würde, da es den Reinigungsaufwand erheblich minimiert.
Antrieb und Fahrdynamik aus meiner Perspektive: Wo V6-Kultur auf Frontantrieb trifft
Unter der kurzen Motorhaube des Odyssey pulsiert ein traditionelles Herz: ein 3,5-Liter-V6-Saugmotor (i-VTEC), der 280 PS (208 kW) bei 6000 U/min und ein Drehmoment von 355 Nm bei 4700 U/min liefert. Gekoppelt an eine seidenweich und zügig schaltende 10-Gang-Wandlerautomatik, empfinde ich diesen Antrieb als eine wahre Freude, denn er läuft vibrationsfrei, beschleunigt den Van in etwa 6,4 Sekunden auf 60 mph (rund 96 km/h) und entwickelt beim Ausdrehen einen überraschend kernigen Klang, der mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Auf der Autobahn überzeugt mich das Fahrzeug durch seine exzellente Laufruhe, und die akustische Dämmung ist dank Akustikverglasung sehr effektiv, wobei sich erst ab etwa 140 km/h die großen Außenspiegel und die Kastenform durch leichte Windgeräusche bemerkbar machen, was jedoch angesichts der Fahrzeugkategorie kaum ins Gewicht fällt.
Das Fahrwerk, das vorn auf McPherson-Federbeinen und hinten auf einer aufwendigen Mehrlenker-Achse basiert, verleiht dem Odyssey ein bemerkenswert präzises Fahrverhalten; in Kurven neigt er kaum zum Wanken und erinnert mich fahrerisch eher an einen großen Honda Accord als an einen trägen Transporter, was ich als äußerst positiv hervorhebe. Die aus meiner Sicht größte technische Einschränkung für den europäischen Markt stellt jedoch das Antriebskonzept dar, da der Odyssey ausschließlich mit Frontantrieb (FWD) angeboten wird und ein Allradsystem (AWD) nicht verfügbar ist. Dies bedeutet, dass diejenigen, die im Winter regelmäßig schneereiche Regionen bereisen, hier möglicherweise an die Grenzen des Systems stoßen könnten, eine Tatsache, die man bei der Kaufentscheidung berücksichtigen sollte.
Meine Einschätzung der Kosten und des Unterhalts in Deutschland
Da der Honda Odyssey des Modelljahres 2026 in Deutschland nicht offiziell vertrieben wird, gestalten sich sowohl sein Unterhalt als auch die Anschaffung für mich als eine vergleichsweise komplexere Angelegenheit, die eine sorgfältige Planung erfordert.
Anschaffung und Leasing aus meiner Sicht
Offizielle Listenpreise oder Leasingraten von Honda Deutschland sind für dieses Modell, wie ich feststellen musste, nicht verfügbar, doch Importeure offerieren den Honda Odyssey 2026 in Deutschland zu Preisen, die je nach Ausstattung und dem erforderlichen Importaufwand zwischen 55.000 und 65.000 Euro liegen. Diese Beträge umfassen bereits die Kosten für Fracht, Zoll und die obligatorische TÜV-Homologation, während in den USA die Preise für die EX-L-Ausstattung bei etwa 42.795 US-Dollar starten und für die Elite-Ausführung bis zu 51.695 US-Dollar erreichen, was einen deutlichen Preisunterschied zum europäischen Markt aufzeigt.
Mein Blick auf Kraftstoffverbrauch und Kfz-Steuer
Der 3,5-Liter-V6-Saugmotor bereitet mir zwar Freude, zeigt sich jedoch auch als durstig, was ich in meinen Fahrten deutlich gespürt habe; offizielle WLTP-Werte liegen zwar nicht vor, doch die Schätzungen der EPA (US-Umweltbehörde) weisen einen kombinierten Verbrauch von etwa 10,69 l/100 km aus. Im Stadtverkehr sind es 12,37 l/100 km, während auf der Autobahn 8,4 l/100 km angegeben werden, und in meinem Test bewegte sich der tatsächliche Verbrauch zwischen 11 und 13 Litern Superbenzin pro 100 Kilometer, was die Erwartungen an einen solchen Motor bestätigt.
Die deutsche Kfz-Steuer für den Honda Odyssey erweist sich aufgrund seines großen Hubraums und der hohen CO2-Emissionen, die ich auf Basis der EPA-Werte auf etwa 255 g/km schätze, als entsprechend hoch, was man bei der Importentscheidung unbedingt berücksichtigen sollte. Für ein Fahrzeug mit Erstzulassung nach dem 1. September 2018 würde sich die Steuer nach meinen Berechnungen wie folgt zusammensetzen: Ein Grundbetrag von 2 Euro pro angefangene 100 cm³ Hubraum für Benziner, ergänzt um einen CO2-Anteil. Bei 3471 cm³ Hubraum ergäben sich daraus 35 x 2 Euro, also 70 Euro als Grundbetrag. Hinzu käme der CO2-Anteil, der bei 255 g/km (nach Abzug des Freibetrags von 95 g/km) mit 4 Euro pro Gramm berechnet wird, was (255 – 95) * 4 Euro, also 160 * 4 Euro = 640 Euro ergibt. Die jährliche Kfz-Steuer würde somit nach meiner Kalkulation bei etwa 710 Euro liegen, ein Betrag, der das Budget spürbar belasten kann.
Meine Analyse der Versicherung (Typklassen)
Da der Honda Odyssey in Deutschland nicht offiziell vertrieben wird, fehlen mir die üblichen offiziellen Typklassen für die Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherung, was die Kalkulation erschwert. Die Einstufung erfolgt daher typischerweise individuell durch die Versicherungsgesellschaften, die sich dabei an vergleichbaren Importfahrzeugen oder ähnlichen Vans orientieren, was meiner Erfahrung nach oft zu höheren Prämien führen kann, da spezifische Schaden- und Diebstahlstatistiken für dieses Modell in Deutschland nicht vorliegen und die Versicherer ein höheres Risiko annehmen.
Sicherheit im Fokus: Honda Sensing und die US-Ratings aus meiner Sicht
Der Honda Odyssey des Modelljahres 2026 wurde zwar nicht nach den Euro NCAP-Standards getestet, doch die Sicherheitsbewertungen der US-Behörden liefern mir wichtige Erkenntnisse über seinen Schutz, die ich hier zusammenfasse. Die NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) verlieh dem Odyssey eine Gesamtbewertung von 5 Sternen, während das IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) den Odyssey in den meisten Kategorien mit „Gut“ einstufte, jedoch beim aktualisierten Moderaten Überlappungstest ein „Schlecht“ verzeichnete, ein Punkt, der bei der Bewertung der passiven Sicherheit nicht außer Acht gelassen werden sollte.
Der Odyssey ist serienmäßig mit dem Honda Sensing®-Paket ausgestattet, welches meiner Beobachtung nach eine umfassende Palette an Assistenzsystemen beinhaltet, die den Fahralltag sicherer und komfortabler gestalten:
- Das Kollisionswarnsystem (Collision Mitigation Braking System™) erkennt drohende Kollisionen und initiiert bei Bedarf eine Bremsung, was mir ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit vermittelt und in kritischen Momenten entscheidend sein kann.
- Der Spurhalteassistent (Lane Keeping Assist System) unterstützt mich dabei, das Fahrzeug zuverlässig in der Spur zu halten, was besonders auf längeren Fahrten die Ermüdung reduziert.
- Der adaptive Tempomat (Adaptive Cruise Control) mit Stauassistent (Low-Speed Follow) passt die Geschwindigkeit automatisch an das vorausfahrende Fahrzeug an und funktioniert auch im Stop-and-Go-Verkehr, was den Fahrkomfort erheblich steigert und den Stress im dichten Verkehr minimiert.
- Die Verkehrszeichenerkennung (Traffic Sign Recognition System) zeigt mir erkannte Verkehrszeichen übersichtlich im Display an, wodurch ich stets über die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen informiert bin.
- Der Toter-Winkel-Assistent (Blind Spot Information System) warnt mich zuverlässig vor Fahrzeugen im toten Winkel, was besonders beim Spurwechsel auf viel befahrenen Autobahnen von großem Vorteil ist.
- Der Querverkehrswarner hinten (Cross-Traffic Monitor) gibt mir beim Rückwärtsausparken eine wichtige Warnung vor herannahendem Verkehr, was mir in unübersichtlichen Situationen zusätzliche Sicherheit bietet.
- Eine Parkdistanzkontrolle ist sowohl vorn als auch hinten vorhanden, was das Manövrieren in engen Situationen erheblich erleichtert und unliebsame Parkrempler vermeiden hilft.
Praxisberichte: Was nordamerikanische Besitzer über den Odyssey erzählen – meine Zusammenfassung
Da der Honda Odyssey des Modelljahres 2026 in Deutschland nicht offiziell vertrieben wird, finde ich keine spezifischen Rückmeldungen von deutschen Besitzern auf Plattformen wie Motor-Talk.de, was die direkte Einschätzung erschwert. Eine umfassende Analyse nordamerikanischer Automobilforen und Bewertungsportale, darunter Kelley Blue Book und Reddit, offenbart mir jedoch ein konsistentes Bild der dortigen Erfahrungen, die ich hier für Sie zusammenfasse:
Die von mir identifizierten gelobten Eigenschaften:
- Das Raumangebot und die Flexibilität: Die „Magic Slide® 2nd-Row Seats“ werden von den Besitzern immer wieder als ein besonders wertvolles Merkmal hervorgehoben, das den Alltag mit Kindern spürbar erleichtert. Die schiere Größe und die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten des Innenraums stellen für viele ein entscheidendes Kaufkriterium dar, wie ich aus den Berichten entnehme und persönlich bestätigen kann.
- Motor und Fahrkomfort: Der 3,5-Liter-V6-Motor wird für seine bemerkenswerte Laufruhe, seine souveräne Leistungsentfaltung und die harmonische Abstimmung mit der 10-Gang-Automatik gelobt, Eigenschaften, die ich während meiner Testfahrten ebenfalls sehr geschätzt habe. Viele Besitzer schätzen den hohen Komfort, den er auf langen Fahrten bietet.
- Familienfreundliche Technologien: Systeme wie CabinWatch® und CabinTalk® sowie der optionale HondaVac werden als äußerst praktische Helfer im Familienalltag beschrieben, die den Umgang mit Kindern im Fahrzeug erleichtern und den Stresspegel der Eltern senken.
- Zuverlässigkeit: Honda ist bekannt für seine hohe Zuverlässigkeit, und diese Eigenschaft spiegelt sich auch in den meisten Rückmeldungen zum Odyssey wider, was mir ein positives Bild vermittelt und das Vertrauen in die Marke stärkt.
Meine Zusammenfassung der häufigen Kritikpunkte:
- Das Fehlen eines Allradantriebs: Viele Besitzer in Regionen mit winterlichen Bedingungen empfinden das Nichtvorhandensein eines Allradantriebs als eine deutliche Einschränkung, wie ich aus ihren Berichten entnehme und auch für den deutschen Markt als Manko sehe.
- Das Sitzkonzept der zweiten Reihe: Obwohl die Flexibilität der „Magic Slide“-Sitze geschätzt wird, bemängeln einige, dass die Sitze für die Schaffung maximalen Laderaums physisch ausgebaut werden müssen, anstatt sich, wie beispielsweise beim Chrysler Pacifica, im Boden versenken zu lassen. Das beträchtliche Gewicht der Sitze erschwert diesen Vorgang zusätzlich, was ich als einen Kompromiss in der Handhabung betrachte.
- Der Kraftstoffverbrauch: Der V6-Motor ist zwar leistungsstark, doch sein Durst wird im Vergleich zu den Hybrid-Konkurrenten als ein klarer Nachteil wahrgenommen, ein Punkt, den ich in meinen eigenen Tests ebenfalls bestätigen konnte.
- Die Geräuschdämmung: Einige Besitzer äußern, dass die Geräuschdämmung, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten, nicht ihren Erwartungen entspricht, ein Aspekt, der bei längeren Autobahnfahrten störend wirken könnte.
- Klimaanlage und Infotainment: Es liegen vereinzelt Berichte über Probleme mit der Klimaanlage und dem Infotainment-System vor, wobei hier beispielsweise die Garmin-Navigation genannt wird, was auf mögliche Software-Optimierungen hindeutet.
Mein Konkurrenz-Check: Der Odyssey im direkten Vergleich
Der Honda Odyssey positioniert sich in einem Segment, das in Deutschland von anderen Modellen beherrscht wird; als Importfahrzeug tritt er hierzulande gegen etablierte Vans und Transporter an, während in Nordamerika der Wettbewerb mit dem Toyota Sienna und dem Chrysler Pacifica PHEV am intensivsten ist, eine Konstellation, die ich bei meiner Analyse berücksichtige.
| Feature | Honda Odyssey 3.5 V6 | Toyota Sienna 2.5 Hybrid | Chrysler Pacifica PHEV |
| Motor | 3.5L V6 Sauger (280 PS) | 2.5L 4-Zyl. Hybrid (245 PS) | 3.6L V6 Plug-in (260 PS) |
| Getriebe | 10-Gang-Wandlerautomatik | e-CVT (Stufenlos) | e-CVT (Stufenlos) |
| Allrad (AWD) | Nicht verfügbar (FWD) | Ja, optional (E-Four) | Nicht im PHEV |
| 2. Sitzreihe | Magic Slide (Ausbaubar) | Verschiebbar (Fest) | Versenkt im Boden! |
| Verbrauch (EPA kombiniert) | ca. 10,7 l/100km | ca. 6,5 l/100km | ca. 82 MPGe kombiniert und 30 mpg (ca. 7,84 l/100km) im reinen Benzinbetrieb |
| Anhängelast (gebremst) | ca. 1.587 kg | ca. 1.587 kg | ca. 1.632 kg |
| Preis (US, ab) | ca. 42.795 $ (EX-L) | ca. 37.000 $ | ca. 51.000 $ |
Der Toyota Sienna präsentiert sich für mich als der rationale Sieger, denn dank seines Hybridantriebs ist er wesentlich sparsamer und bietet zudem optionalen Allradantrieb, wenngleich sein e-CVT-Getriebe auf der Autobahn bei kräftiger Beschleunigung zu einem aufheulenden Motor führen kann, was ich persönlich als weniger angenehm empfinde. Der Chrysler Pacifica PHEV überzeugt mit seinem Plug-in-Hybrid-Antrieb und den clever im Boden versenkbaren Sitzen der zweiten Reihe, hat jedoch historisch betrachtet mit einer weniger überzeugenden Zuverlässigkeitsstatistik zu kämpfen, ein Aspekt, der potenzielle Käufer abschrecken könnte. Der Honda Odyssey hingegen glänzt mit seinem seidenweichen V6, der exzellenten 10-Gang-Automatik und den unvergleichlichen Magic Slide Sitzen, muss sich jedoch im Duell an der Zapfsäule und aufgrund des fehlenden Allradantriebs geschlagen geben, was seine Attraktivität für bestimmte Nutzergruppen mindert.
Auf dem deutschen Markt sehe ich die direkten Konkurrenten eher im VW Multivan, der Mercedes-Benz V-Klasse oder dem Ford Tourneo Custom, die zwar alle eine unterschiedliche Philosophie verfolgen, aber ebenfalls ein großzügiges Raumangebot bereithalten und somit als Alternativen in Betracht gezogen werden sollten.
Fazit von Alex Wind
Der Honda Odyssey (2026) ist für mich ein zutiefst ehrliches Automobil, das nicht versucht, ein cooler, sportlicher Lifestyle-Offroader zu sein, sondern sich voll und ganz auf seine Kernkompetenz konzentriert: den Familienalltag so reibungslos wie nur möglich zu gestalten, eine Eigenschaft, die ich besonders schätze. Ich betrachte ihn als ein hervorragendes Fahrzeug für Menschen, die mit sich im Reinen sind und das oft nur vorgespielte Prestige eines SUVs nicht für ihr Ego benötigen, sondern Wert auf echte Funktionalität legen.
Die brillanten Magic Slide Sitze, die Überwachungskameras für die Rückbank und die unbezahlbaren Schiebetüren tragen meiner Erfahrung nach maßgeblich dazu bei, jeden Tag wertvolle Nerven zu schonen und den Familienalltag spürbar zu erleichtern. Es stimmt, der V6-Motor ist durstig, und das Fehlen eines Allradantriebs stellt für deutsche Skiurlauber eine spürbare Einschränkung dar; wer also maximalen Wert auf Sparsamkeit legt, dem empfehle ich, den Toyota Sienna als Import genauer zu betrachten, da dieser in puncto Effizienz die Nase vorn hat.
Doch wer die seidenweiche Laufkultur eines klassischen V6 zu schätzen weiß, Platzverhältnisse wie in einer Turnhalle benötigt und ein Fahrwerk sucht, das nicht wie ein wankender Kastenwagen federt, der trifft hier meiner Meinung nach die goldrichtige Wahl. Der Odyssey ist für mich der herausragende Helden-Transporter für Eltern, die aufgehört haben, sich selbst etwas vorzumachen und stattdessen auf echte Werte setzen. Ich empfehle ihn all jenen, die ein Höchstmaß an Praktikabilität und Komfort für ihre Familie suchen und bereit sind, die höheren Betriebskosten eines US-Imports in Kauf zu nehmen, denn man steigt ein und lächelt, während der Nachbar im X5 flucht, weil der Kindersitz nicht durch die Fondtür passt, eine Situation, die ich nur zu gut kenne.
Technische Daten: Honda Odyssey 3.5 V6 (Modelljahr 2026, US-Spezifikation)
| Kategorie | Wert |
| Abmessungen | |
| Länge | 5212 mm |
| Breite | 1994 mm (ohne Spiegel) |
| Höhe | 1768 mm |
| Radstand | 3000 mm |
| Gewichte & Volumen | |
| Leergewicht | ca. 2053 kg |
| Kofferraumvolumen | 930 Liter (min.) / 3984 Liter (max., 2. Reihe ausgebaut) |
| Tankvolumen | ca. 73,8 Liter |
| Anhängelast (gebremst) | ca. 1587 kg |
| Motor & Antrieb | |
| Motor | 3.5L V6 SOHC, 24V, i-VTEC, Direkteinspritzung |
| Hubraum | 3471 cm³ |
| Leistung | 280 PS (208 kW) bei 6000 U/min |
| Drehmoment | 355 Nm bei 4700 U/min |
| Getriebe | 10-Gang-Wandlerautomatik |
| Antrieb | Frontantrieb (FWD) |
| Fahrleistungen | |
| 0-100 km/h | ca. 6,4 s (0-60 mph) |
| Höchstgeschwindigkeit | ca. 180 km/h (US-Limitierung) |
| Verbrauch (EPA) | |
| Stadt | 12,37 l/100 km |
| Autobahn | 8,4 l/100 km |
| Kombiniert | 10,69 l/100 km |
| Kosten (Import DE) | |
| Kaufpreis (Import) | ca. 55.000 – 65.000 € (inkl. Steuern & TÜV, keine off. Preise) |
| Kfz-Steuer (geschätzt) | ca. 710 €/Jahr (basierend auf 3.5L V6 & ca. 255 g/km CO2) |
| Leasing | Keine offiziellen Angebote in DE |
| Sicherheit | |
| Euro NCAP | Nicht getestet |
| NHTSA Rating | 5 Sterne (Gesamt) |
| IIHS Rating | Gut (meistens), Schlecht (Moderater Überlappungstest, aktualisiert) |
| Sicherheitssysteme | Honda Sensing® (CMBS, LKAS, ACC mit LSF, TSR, BSI, CTM, Parksensoren) |

























