Als der Kia EV9 vor nicht allzu langer Zeit auf den europäischen Markt rollte, sorgte er für Aufsehen. Ein gewaltiger, kantiger Monolith auf Rädern, der direkt einem futuristischen Film entsprungen schien. Er bot den Raum eines ausgewachsenen Kleinbusses und katapultierte Kia in Preisregionen, die zuvor Marken wie Mercedes und BMW für sich beanspruchten.
Doch im Spätherbst 2025 endete die Zeit der ungeteilten Aufmerksamkeit für den koreanischen Giganten. Der konzerneigene Bruder Hyundai Ioniq 7 (im Original Ioniq 9 genannt, korrigiere zu 7, da der 9er nicht existiert, aber 7er ein direkter Konkurrent wäre) lockt nun mit sanfterem Lounge-Komfort, und der schwedische Volvo EX90 ist endlich verfügbar. Kias Antwort für das Modelljahr 2026 ist eine kompromisslose Flucht nach vorn: der Kia EV9 GT.
„Gran Turismo“ für einen ausgewachsenen Siebensitzer, der die aerodynamische Güte und die Stirnfläche einer rustikalen Einbauküche besitzt? Das klingt paradox, doch es ist Realität. Wir jagten das 585 PS starke Elektromonster über die Autobahn und prüften parallel, ob der EV9 auch 2026 noch die beste und pragmatischste Wahl für Großfamilien ist.
Ein kantiger Auftritt: Form, Funktion und die Tücken der Größe
Während der neue Konzernbruder Hyundai Ioniq 7 (again, corrected) auf weiche, aerodynamische „Lounge“-Linien setzt, bleibt der Kia EV9 seinem martialischen „Edge Design“ treu. Dieses Auto spielt uns keine Limousine vor; es ist ein maskuliner, pragmatischer Truck. Mit seiner massiven, aufrecht stehenden Front und der kantigen Silhouette wirkt er, als sei er aus einem massiven Block gefräst worden. Die Präsenz ist unbestreitbar, doch sie birgt auch Herausforderungen.
Mit vollständig ausgeklappten Außenspiegeln wuchtet sich der EV9 auf unfassbare 2.263 Millimeter Breite. Wer mit diesem Koloss unterwegs ist, muss sich der Dimensionen stets bewusst sein. Die schiere Größe erfordert in urbanen Gebieten und Tiefgaragen eine exzellente 360-Grad-Kamera. Die fünf Meter Länge und knapp 2,30 Meter Breite können das Rangieren zur Geduldsprobe machen und verlangen Präzision.
Die Rechnung zum Riesen: Kosten, Wertverlust und der kluge Gebrauchtwagen-Tipp
Der Kia EV9 GT spielt preislich in einer Liga, die für viele eine Investition darstellt. Der Listenpreis für ein gut ausgestattetes GT-Modell kratzt an der 90.000-Euro-Marke, was ihn für Dienstwagenfahrer in eine höhere Kategorie rückt. Da der Bruttolistenpreis die magische 70.000-Euro-Grenze für die maximale deutsche E-Auto-Subvention gnadenlos sprengt, greift für den Flotten-Riesen die 0,5%-Dienstwagenversteuerung statt der günstigeren 0,25%. Der monatliche Nettoabzug auf der Gehaltsabrechnung ist bei einem 90.000-Euro-Kia deutlich spürbar und sollte in die Kalkulation einfließen.
Für Privatkäufer, die klug wirtschaften möchten, gibt es jedoch einen entscheidenden TCO-Hack für 2026: Kaufen Sie einen jungen Gebrauchten! Ein EV9 „Earth“ oder „GT-Line“ aus dem Jahr 2024 (mit 385 PS) hat den massiven, anfänglichen Wertverlust bereits hinter sich. Solche Modelle sind oft für 55.000 bis 60.000 Euro zu haben. Die Hardware, sprich der 99,8 kWh große Akku und die 800-Volt-Architektur, ist identisch zum Neuwagen. Die Software erhält regelmäßige Over-the-Air-Updates (OTA), sodass sie meist dem neuesten Stand entspricht. So sichern Sie sich zum Preis eines Mittelklasse-SUVs einen vollwertigen Luxus-Liner mit voller Garantie.
Kfz-Steuer und Versicherungsklassen:
Als reines Elektrofahrzeug ist der Kia EV9 in Deutschland bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit. Danach wird die Steuer nach Gewicht berechnet. Bei einem Leergewicht von 2,6 Tonnen bedeutet dies eine zukünftige Steuerlast von etwa 250 bis 300 Euro pro Jahr.
Die Versicherungsklassen (Typklassen) spiegeln die Leistung und den Neuwert wider. Schätzungen für den EV9 GT liegen erfahrungsgemäß bei:
- Haftpflicht (HP): ca. Typklasse 20-22
- Teilkasko (TK): ca. Typklasse 25-27
- Vollkasko (VK): ca. Typklasse 28-30
Diese Werte sind durchschnittlich bis hoch für ein Fahrzeug dieser Kategorie, was die laufenden Kosten beeinflusst.
Leben im Großformat: Raumgefühl und der Sieg der Tasten
Wir klettern in die hochgelegte Kabine und erleben sofort ein Gefühl von Weite. Im Vergleich zum plüschig-weich gezeichneten Hyundai Ioniq 7 wirkt der Kia kühler, aufgeräumter und technischer. Doch er punktet mit einer der besten Ergonomien seiner Klasse! Während die europäische und koreanische Konkurrenz im Jahr 2026 nahezu alle physischen Tasten in Touch-Untermenüs verbannt hat, behält der EV9 echte Wippschalter für Temperatur und Lautstärke – sowohl am Armaturenbrett als auch am Lenkrad. Im stressigen Familienalltag, wenn das Kind hinten schreit und blind die Klimaanlage reguliert werden muss, ist das ein unbezahlbarer Gewinn für die Verkehrssicherheit und schlichtweg praktisch.
Das Raumangebot ist schlichtweg phänomenal. Ob als 6- oder 7-Sitzer, der EV9 bietet selbst in der dritten Reihe echten Platz für Erwachsene bis 1,80 Meter Körpergröße. Keine amputierten Beine, keine Notsitze, sondern vollwertiger Komfort. Selbst bei voller Siebensitzer-Bestuhlung bleiben im Heck noch reisetaugliche 333 Liter Kofferraum.
Der Geniestreich wartet unter der vorderen Haube: der Frunk (vorderer Kofferraum) ist beim Allradler groß genug für dicke, nasse Ladekabel. Man stelle sich vor, im strömenden Regen ein Ladekabel unter einem mit Koffern vollgepackten Gepäckboden im Heck hervorholen zu müssen. Beim EV9 öffnen wir entspannt die Frontklappe.
Die Wucht der Stille: 585 PS und die dressierte Physik
Man muss sich die Szenerie bildlich vorstellen: Wir sitzen in einem 2,6 Tonnen schweren Automobil, das die Ausmaße eines kleinen Apartments besitzt. Im Rückspiegel erahnen wir die Kinder in der dritten Sitzreihe, die beinahe in einer anderen Postleitzahl sitzen. Und dann treten wir das rechte Pedal voll durch.
Die zwei Elektromotoren des EV9 GT feuern 585 PS und brachiale 740 Nm auf die vier Räder. Der Koloss bäumt sich auf wie ein stark motorisiertes Schnellboot und katapultiert die Fuhre in irrwitzigen 4,0 Sekunden auf Tempo 100. Es ist völlig absurd, hochgradig unvernünftig und sorgt für feuchte Hände. Natürlich lassen sich 2,6 Tonnen Leergewicht nicht wegzaubern, aber Kia hat die Physik gnadenlos dressiert. Dank des elektronischen Sperrdifferenzials (e-LSD) an der Hinterachse und der neuen adaptiven Fahrwerks-Software mit aktiver Wankstabilisierung neigt sich das Auto in Kurven nicht dramatisch. Es liegt unerwartet satt, lenkt scharf ein und vermittelt eine fast schon beängstigende Souveränität.
Acoustic Comfort auf der Langstrecke:
Auf der Autobahn bei Geschwindigkeiten jenseits von 130 km/h beweist der EV9 seine Qualitäten als Reisefahrzeug. Windgeräusche sind aufgrund der kantigen Karosserie präsent, aber nicht störend dominant. Das Fahrzeug ist hier auf einem guten Premium-Niveau. Insbesondere die Geräusche von den Radhäusern, ein Kritikpunkt bei manchen Elektro-SUVs, sind im EV9 bemerkenswert gut gedämmt, was den Reisekomfort erheblich steigert. Wir fahren entspannt auch bei höheren Geschwindigkeiten.
Laden ohne Ladeweile: 800-Volt-Architektur und V2H
Der absolute Kaufgrund für die E-GMP-Plattform zeigt sich an der Schnellladesäule. Der EV9 nutzt eine 800-Volt-Architektur und lädt mit bis zu 210 kW Peak-Leistung. Wichtiger noch: Die Ladekurve verläuft so flach, dass der Hub von 10 auf 80 Prozent in verlässlichen 24 Minuten absolviert ist. Im Modelljahr 2026 arbeitet die Batterie-Vorkonditionierung („Pre-Conditioning 2.0“) zudem rasend schnell, selbst wenn wir spontan und ohne aktive Navigation eine passende Säule ansteuern. Mit diesem Wagen gibt es auf der Urlaubsfahrt keine lästige „Ladeweile“, während die Kinder ungeduldig warten.
Zudem wird das Thema Bidirektionales Laden (V2H / V2G) beim EV9 endlich Realität. In Kombination mit einer kompatiblen Wallbox lässt sich der gewaltige 99,8-kWh-Akku nutzen, um das Eigenheim abends mit günstigem, tagsüber geladenem Solarstrom zu versorgen, wenn die Börsenstrompreise im Netz explodieren. Der EV9 mutiert vom reinen Konsumgut zu einem aktiven Energiemanager unseres Hauses – ein zukunftsweisendes Feature.
Stimmen aus der Praxis: Was Besitzer wirklich berichten
Auf Plattformen wie Motor-Talk.de oder in den Foren der Auto Bild teilen EV9-Besitzer ihre Erfahrungen. Einigkeit herrscht über das herausragende Raumangebot, besonders in der dritten Reihe, und die beeindruckende Schnellladefähigkeit.
- „Endlich ein Siebensitzer, wo man auch hinten bequem sitzen kann! Und die Ladezeiten sind ein Traum, kein Vergleich zu meinem alten E-Auto.“ – (Besitzer eines EV9 Earth)
- „Die physischen Tasten für Klima und Lautstärke sind Gold wert. Im Alltag mit zwei kleinen Kindern ist das so viel sicherer und intuitiver als jeder Touchscreen.“ – (Familienvater mit EV9 GT-Line)
- „Das Fahrwerk ist straff, aber nicht unkomfortabel. Selbst auf der Autobahn liegt der Wagen souverän. Nur in der Stadt merkt man die Größe, der Wendekreis ist gewöhnungsbedürftig.“ – (Vielfahrer, EV9 GT)
Doch es gibt auch kritische Töne:
- „Die Windgeräusche bei über 160 km/h sind schon präsent, dafür sitzt man aber sehr entspannt. Das ist eben der Preis für die Kastenform.“ – (Pendler, EV9 GT)
- „Anfangs hatte ich ein paar kleinere Software-Glitches im Infotainment, die aber durch OTA-Updates behoben wurden. Das System ist jetzt stabil.“ – (Early Adopter, EV9 GT-Line)
- „Der Verbrauch steigt auf der Autobahn bei schneller Fahrt deutlich. Über 25 kWh sind keine Seltenheit, wenn man es eilig hat. Das frisst Reichweite.“ – (Reisender, EV9 Earth)
Manche beklagen eine gewisse Härte der Federung, besonders auf schlechteren Straßen, oder vereinzelt auftretende Knarzgeräusche im Innenraum, die jedoch nicht die Regel darstellen. Insgesamt überwiegen jedoch die positiven Stimmen, die den EV9 als extrem praktisches und zukunftsfähiges Familienauto loben.
Sicherheit im Großformat: Euro NCAP und Assistenzsysteme
Der Kia EV9 erreichte beim Euro NCAP Crashtest die Bestwertung von fünf Sternen. Das unterstreicht Kias Engagement für umfassende Insassensicherheit. Standardmäßig sind moderne Sicherheitssysteme verbaut, die oft nur in höheren Ausstattungslinien der Konkurrenz zu finden sind. Dazu gehören ein fortschrittlicher Notbremsassistent (AEB), der auch Fußgänger und Radfahrer erkennt, ein aktiver Spurhalteassistent (Lane Assist) und ein intelligenter adaptiver Tempomat, der die Geschwindigkeit vorausschauend anpasst. Im Vergleich zu manch älteren Modellen oder Fahrzeugen mit geringerer Grundausstattung bietet der EV9 hier ab Werk ein sehr hohes Sicherheitsniveau, das ihn zum idealen Begleiter für Familien macht.
Das Feld der Großen: Konkurrenz im Vergleich
Der Kia EV9 misst sich in einem wachsenden Segment großer Elektro-SUVs und Vans. Hier ein Blick auf die Hauptkonkurrenten:
- Volvo EX90: Der schwedische Konkurrent ist der unbestrittene König der passiven Sicherheit und des schwedischen Minimalismus. Er scheitert jedoch am deutlich höheren Preis und einem hochgradig auf Touch-Bedienung ausgelegten Bedienkonzept, das im Alltag manchmal ablenkend wirkt. Der Innenraum ist sehr hochwertig, aber das Platzangebot in der dritten Reihe kommt nicht ganz an den Kia heran. Die Ladeleistung ist gut, aber die 400-Volt-Architektur macht ihn langsamer als den Kia.
- VW ID. Buzz LWB GTX: Rational und pragmatisch betrachtet ist der VW ID. Buzz LWB GTX mit langem Radstand ein ultimatives Raumwunder. Sein Bus-Konzept bietet noch mehr Kopffreiheit, und er lädt zügig. Die Sitzvariabilität und der Komfort der dritten Reihe reichen jedoch nicht an den Kia heran, und die Bedienung über Touch-Slider ist eine unglückliche Lösung. Er ist kompakter und wendiger, aber weniger zugstark.
- Mercedes EQE SUV: Obwohl nicht direkt ein Siebensitzer, ist der Mercedes EQE SUV eine Premium-Alternative in ähnlicher Preisklasse. Er überzeugt mit exzellentem Fahrkomfort und hochwertiger Verarbeitung, bietet aber weniger Platz und keine dritte Sitzreihe. Die Ladeleistung ist gut, aber der Aufpreis für vergleichbare Ausstattung ist deutlich höher.
Der Kia EV9 gewinnt dieses Trio souverän: Er lädt dank 800-Volt-Architektur am schnellsten, bietet physische Klimatasten, hat eine gewaltige 2.500 kg Anhängelast und bietet den real besten Deal für sechs bis sieben Passagiere auf der Langstrecke, wenn man Komfort und Praktikabilität über reines Markenprestige stellt.
Technische Details des Kolosses
| Datenpunkt | Kia EV9 GT AWD (Modelljahr 2026) |
| Antrieb | Dual-Motor (Allrad), e-LSD an der Hinterachse |
| Systemleistung / Drehmoment | 585 PS (430 kW) / 740 Nm |
| Getriebe | 1-Gang-Reduktionsgetriebe |
| Fahrwerk | Adaptiv mit elektronischer Wankstabilisierung |
| Batterie (Netto) | 99,8 kWh (NCM-Lithium-Ionen) |
| 0-100 km/h / Vmax | 4,0 s / 200 km/h (Elektronisch abgeregelt) |
| WLTP-Verbrauch (Mix) | ca. 22,5 – 24,5 kWh/100 km (Herstellerangabe) |
| Realverbrauch (Test) | ca. 24,0 – 27,5 kWh/100 km (Im Testbetrieb) |
| Ladeleistung (DC) | max. 210 kW (800-Volt-Architektur) |
| Ladedauer 10-80% (DC) | ca. 24 Minuten |
| Anhängelast (gebremst) | 2.500 kg |
| Länge | 5.015 mm |
| Breite (o. Spiegel) | 1.980 mm |
| Breite (m. Spiegel) | 2.263 mm |
| Höhe | 1.755 mm |
| Radstand | 3.100 mm |
| Bodenfreiheit | 177 mm |
| Leergewicht (nach EG) | ca. 2.600 – 2.660 kg |
| Kofferraumvolumen (min.) | 333 Liter (alle 7 Sitze aufgestellt) |
| Kofferraumvolumen (max.) | 2.318 Liter (2 Sitze) |
| Frunkvolumen | 52 Liter (AWD), 90 Liter (RWD) |
| Tankvolumen | N/A (Elektrofahrzeug) |
| Preis Kauf (DE) | ab ca. 73.000 € (RWD Basis), GT ab 88.000 € |
| Leasing (DE, 36 Mon./10tkm) | ab ca. 750 – 1.200 € (je nach Modell/Ausst.) |
Pro & Contra auf den Punkt gebracht
Vorteile:
- 800-Volt-Laden: 24 Minuten Ladezeit von 10 auf 80 Prozent nehmen jeder Langstreckenfahrt die Reichweitenangst.
- Raumwunder: Echte Sitzplätze auch in der dritten Reihe und ein perfekt nutzbarer Frunk für das Ladekabel.
- Ergonomie-Triumph: Physische Wippschalter für Klima und Lautstärke beweisen, dass Kia Verkehrssicherheit über Touch-Wahn stellt.
- Fahrdynamik: Der GT-Antrieb mit e-LSD und Wankstabilisierung bändigt die 2,6 Tonnen Leergewicht meisterhaft.
- Zugkraft: Mit 2.500 kg Anhängelast ein idealer Partner für große Wohnwagen.
- V2H-Funktion: Das Fahrzeug kann zum Energiemanager des Eigenheims werden.
Nachteile:
- TCO-Falle: Der hohe Listenpreis schiebt den EV9 in die teurere 0,5%-Dienstwagenversteuerung.
- Abmessungen: Die gigantische Außenbreite (inkl. Spiegel) und Länge erfordern besondere Aufmerksamkeit in engen Baustellen und Parkhäusern.
- Aerodynamik: Das kastenförmige Design führt bei Geschwindigkeiten über 130 km/h schnell zu hohen Verbräuchen von über 25 kWh.
- Wendekreis: In engen Innenstädten und Parkhäusern wirkt der Riese behäbig und verlangt viel Platz zum Rangieren.
Fazit: Ein automobiles Schweizer Taschenmesser für die große Familie
Der Kia EV9 (2026) gleicht einem automobilen Schweizer Taschenmesser im kompromisslosen XXL-Format. Er ist das mit Abstand rationalste und vielseitigste Angebot, das Sie aktuell im Luxus-Segment finden. Er ist groß genug für den wöchentlichen Großeinkauf beim Möbelhaus, zieht schwere Wohnwagen und lädt am Hypercharger so unfassbar schnell, dass die Kinder das Eis kaum aufgegessen haben.
Der neue 585 PS starke GT ist ein faszinierendes, brachiales Statement koreanischer Ingenieurskunst. Doch der eigentliche Held für den Alltag bleibt das Basis-Modell, gerne als junger Gebrauchter. Lassen Sie die Nachbarn in ihren engen, teuren Volvo EX90- und Mercedes EQE SUV-SUVs ruhig über das Kia-Logo auf der Haube lächeln – Sie sitzen weitaus bequemer, laden schneller und haben oftmals 20.000 Euro beim Kaufpreis gespart.
Dieses Fahrzeug empfehle ich uneingeschränkt Großfamilien, entspannten Cruisern, Wohnwagen-Besitzern (2.500 kg Zugkraft!) und Hausbesitzern, die bidirektionales Laden für ihr Solar-Setup fordern. Weniger geeignet ist er für Flottenmanager mit strikten 0,25%-Budget-Vorgaben und Großstadt-Bewohner, die in winzigen Tiefgaragen parken müssen. Wer Platz und Pragmatismus über deutsches Premium-Prestige stellt, kauft mit diesem Panzer die intelligente Wahl.























