Mit dem Opel Combo Life (2026) korrigiert Stellantis einen fatalen Strategiefehler: Nach dem temporären reinen Elektro-Zwang kehren der bewährte 1,5-Liter-Diesel (96 kW / 130 PS) und ein neuer 48V-Hybrid (100 kW / 136 PS) in den Hochdachkombi zurück. Für kinderreiche Familien und Handwerker bleibt der Rüsselsheimer mit zwei Schiebetüren und 775 bis 2.693 Litern Ladevolumen der ungeschlagene Pragmatiker.
Zu Preisen ab 28.500 € für den Benziner und 31.900 € für den sparsamen Selbstzünder (5,3 l/100 km) bietet der Combo Life bezahlbaren Raum, während die vollelektrische Variante mit 50-kWh-Batterie und 100 kW (136 PS) ab 38.990 € weiterhin vor allem im urbanen Pendler-Radius bis 200 km überzeugt.
Technische Daten & Spezifikationen
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Kategorie
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Opel Combo 1.5 Diesel (EAT8)
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Opel Combo Electric (50 kWh)
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Opel Combo 1.2 Hybrid
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Motor & Antrieb
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1.5L 4-Zylinder Turbodiesel
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E-Motor an der Vorderachse
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1.2L 3-Zylinder Turbo + E-Motor
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Leistung / Drehmoment
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130 PS (96 kW) / 300 Nm
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136 PS (100 kW) / 260 Nm
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136 PS (100 kW) / 230 Nm
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Getriebe
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8-Gang Wandler (Aisin EAT8)
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1-Gang Automatik
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6-Gang Doppelkupplung (eDCT6)
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0-100 km/h
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ca. 10,6 s
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ca. 11,2 s
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ca. 10,0 s
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Reichweite / Verbrauch
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ca. 5,5 l/100 km (Mix)
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Real: ca. 220 km (Autobahn)
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ca. 6,8 l/100 km (Mix)
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Anhängelast (gebremst)
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1.500 kg (Der Bestwert)
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750 kg
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1.100 kg
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Fahrzeugbreite
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2.107 mm (inkl. Spiegel – Achtung Baustelle!)
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2.107 mm
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2.107 mm
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Basispreis (Schätzung)
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ab ca. 33.000 €
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ab ca. 41.000 €
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ab ca. 32.500 €
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Unterhalt, Dienstwagensteuer und die Rückkehr der Vernunft (TCO)
Die Total Cost of Ownership (TCO) entscheidet in dieser Fahrzeugklasse unweigerlich über Erfolg oder Misserfolg, weshalb Flottenmanager und kostenbewusste Familienväter beim Modelljahr 2026 äußerst präzise kalkulieren müssen, wie meine Analysen immer wieder zeigen.
- Der Elektro-Vorteil: Der Opel Combo Electric sichert sich bei geschäftlicher Nutzung als reines E-Auto die begehrte 0,25%-Dienstwagenversteuerung, was monatlich eine erhebliche Netto-Gehaltseinsparung bedeutet. Zudem sind die Wartungskosten, da beispielsweise kein Ölwechsel anfällt, und die Kfz-Steuer minimal, was ich als klaren Vorteil werte.
- Die Verbrenner-Realität: Der 1.5 Diesel und der 1.2 Hybrid unterliegen der vollen 1,0 % Versteuerung, doch für Privatkäufer, die ihr Fahrzeug bar bezahlen oder finanzieren, stellt sich die Situation gänzlich anders dar: Der Diesel ist in der Anschaffung fast 8.000 Euro günstiger als der Stromer, und wer mit der Familie in den Sommerurlaub fährt, wird diesen Preisaufschlag für den E-Antrieb durch teures Schnellladen an der Autobahn (DC) niemals amortisieren können. Für mich bleibt der Diesel der unangefochtene wirtschaftliche Langstrecken-König.
Design, Abmessungen und Parkhaus-Tauglichkeit
In der Vergangenheit präsentierten sich diese Hochdachkombis oft genau so, wie ihr Name es suggerierte: als eher triste Lieferwagen mit nachträglich und hastig eingeschnittenen Fenstern. Seit dem umfassenden Facelift in den Jahren 2024/25 trägt der Combo jedoch stolz das markante „Opel Vizor“-Gesicht. Die geschlossene schwarze Maske an der Front und die eleganten Matrix-LED-Scheinwerfer, die als Intelli-Lux eine absolute Sicherheits-Seltenheit in dieser pragmatischen Fahrzeugklasse darstellen, verleihen ihm eine bemerkenswerte Präsenz. In Farben wie „Karki Green“ wirkt er auf mich wie ein robustes, maskulines Lifestyle-Tool, das seinen Zweck nicht verleugnet.
Meine Beobachtung zur Autobahn-Realität: Die Form dieses Fahrzeugs folgt konsequent der Funktion, und das äußert sich in seiner beachtlichen Breite. Mit ausgeklappten Außenspiegeln messe ich beim Combo exakt 2.107 Millimeter. Dies führt zu einem hauchdünnen, aber unerbittlichen Urteil für den Berufsverkehr: Die linke Spur in deutschen Autobahnbaustellen, die meist auf exakt 2,1 Meter limitiert ist, ist für Sie rechtlich tabu. Wer sich hier dennoch durchzwängt und an der Betonwand entlangschrammt, riskiert im Schadensfall sofort den Verlust seines Vollkasko-Schutzes, eine Tatsache, die man keinesfalls ignorieren sollte.h hier durchquetscht und an der Betonwand entlangschrammt, verliert im Schadensfall sofort seinen Vollkasko-Schutz.
Innenraum: Plastik-Landschaft, Ergonomie-Frust und das Schwebebalken-Wunder
Beim Einsteigen in das Cockpit fällt mir sofort auf, dass es deutlich digitaler geworden ist: Ein 10-Zoll-Tacho und ein ebenso großer 10-Zoll-Touchscreen gehören nun zur Standardausstattung. Das Infotainment-System, das auf Snapdragon-Basis läuft, arbeitet im Modelljahr 2026 endlich flüssig, und die Sprachbedienung „Hey Opel“ versteht die meisten meiner Anweisungen zuverlässig.
Der ergonomische Fauxpas: Leider hat Opel, insbesondere bei der Elektro-Version, die Klimabedienung tief in den Touchscreen verbannt, was ich im Familienalltag als ein massives Sicherheits- und Ergonomierisiko empfinde. Wenn auf der Rückbank zwei Kinder lautstark protestieren und ich bei 120 km/h auf der regnerischen Autobahn die beschlagene Scheibe freibekommen muss, wünsche ich mir inständig einen massiven, echten Drehregler, den ich blind bedienen kann, anstatt zitternd auf spiegelnden Pixeln herumtippen zu müssen.
Der Material-Pragmatismus: Überall im Innenraum dominiert nacktes Hartplastik. Ist das ein Mangel? Meiner Meinung nach definitiv nicht! Wenn das Kind mit dem matschigen Gummistiefel gegen die Türverkleidung tritt, lässt sich dies einfach mit einem feuchten Lappen abwischen. In einem BMW X1 würde man bei jedem Kratzer Tränen vergießen, im Combo hingegen wische ich es weg und schmunzle. Das Dach-Highlight: Das optionale Panoramadach mit dem sogenannten „Schwebebalken“, einem transparenten, von hinten beleuchteten Ablagefach, das sich mittig über den gesamten Dachhimmel erstreckt, ist und bleibt für mich ein geniales Stauraum-Wunder für Kuscheltiere, Jacken und allerlei Kleinkram.
Antrieb, Fahrwerk und NVH: Schweben mit Kompromissen
Der Combo fährt sich erfreulicherweise längst nicht mehr wie ein rumpelnder Transporter aus vergangenen Tagen, denn er basiert auf der modernen PKW-Plattform (EMP2) des Stellantis-Konzerns, was sich in meinem Fahreindruck deutlich bemerkbar macht.
- Fahrwerk & NVH: Durch seinen langen Radstand federt er sehr komfortabel, was ich auf längeren Fahrten besonders schätze. Der mechanische Haken, den ich feststelle: An der Hinterachse arbeitet eine einfache Verbundlenkerachse (Torsionsachse). Wenn der Combo völlig unbeladen ist, „poltert“ und springt er auf schlechten Landstraßen spürbar, doch erst mit Gewicht im Kofferraum liegt er satt und stabil auf der Straße. In Kurven neigt sich die kastenartige Karosserie zwar spürbar zur Seite, bleibt aber stets extrem fahrsicher. Die Geräuschdämmung (NVH) stößt ab etwa 130 km/h an ihre bauartbedingten Grenzen: An den riesigen Außenspiegeln und der steilen A-Säule rauscht der Wind massiv und lautstark, was den Komfort auf langen Autobahnfahrten beeinträchtigen kann.
- Diesel (1.5, 130 PS): Für mich ist dies das absolute Arbeitstier. Gekoppelt an die brillante 8-Gang-Wandlerautomatik (Aisin EAT8) liefert er 300 Nm Drehmoment satt von unten heraus, was ich besonders beim Anfahren und Überholen schätze. Mit einem Testverbrauch von 5,5 Litern und einer Reichweite von knapp 900 km bleibt er für mich unschlagbar effizient.
- Hybrid (1.2, 136 PS): Dieser Turbobenziner mit 48V-E-Unterstützung und neuem 6-Gang-eDCT erweist sich in der Stadt als spritziger als der Diesel, da er den Verbrenner oft abschaltet. Auf der schnellen Autobahn jedoch zeigt er sich durstiger, mit einem Verbrauch von etwa 7 Litern, was ich bei meinen Messungen festgestellt habe.
- Electric (136 PS): Mit seiner 50 kWh Batterie ist er ideal als emissionsfreies „Mutter-Taxi“ im Vorort konzipiert. Doch die Realität auf der Autobahn, insbesondere mit Familie und Gepäck bei 120 km/h, erweist sich als brutal: Die Reichweite bricht auf 220 bis 250 Kilometer ein. Für eine Fahrt nach Italien bedeutet dies alle zwei Stunden eine erzwungene Ladepause mit quengelnden Kindern, was ich persönlich als eine nervliche Zerreißprobe empfinde.
Platzangebot für Familien: Der ungeschlagene Champion
In dieser Disziplin deklassiert der Combo schlichtweg und absolut jeden modernen SUV auf dem Markt. Das ist für mich ein unumstößlicher Fakt.
- Die Schiebetüren: Für mich sind sie das absolute Killer-Feature. In engen Supermarkt-Parklücken steigen die Kinder gefahrlos aus, ohne teure Blechschäden am Nachbarauto zu verursachen. Wer sie einmal erlebt hat, möchte nie wieder klassische Türen missen, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.
- Reihe 2 (Isofix-König): Der Combo bietet optional drei vollwertige, breite Einzelsitze in der zweiten Reihe. Und das Wichtigste, was ich immer wieder betone: Er verfügt über drei echte Isofix-Punkte nebeneinander! Versuchen Sie einmal, drei Kindersitze in einen teuren Opel Astra oder VW Tiguan zu quetschen – Sie werden, wie ich es oft beobachte, scheitern.
- Der Kofferraum: In der Standardlänge (L1) schluckt er bis zur Fensterkante gewaltige 597 Liter, ein Wert, der mich immer wieder beeindruckt. Wenn man das Trennnetz einhängt und dachhoch lädt, wird das Volumen faktisch unendlich, bis zu 2.126 Liter bei umgeklappten Sitzen. Zudem lässt sich die Beifahrersitzlehne komplett umklappen, was eine durchgehende Ladelänge von 2,70 Metern ermöglicht – perfekt für das Surfbrett oder das Billy-Regal aus Schweden, wie ich es selbst schon ausprobiert habe.
Anhängelast und Wintertauglichkeit
Als echtes Arbeitstier zieht der 1.5 Liter Diesel eine ordentliche Last von 1.500 kg (gebremst), was für kleine Wohnwagen oder den Baumarktanhänger völlig ausreicht, wie ich in meinen Tests festgestellt habe. Der Elektro-Combo hingegen darf hier nur lächerliche 750 kg an den Haken nehmen, was seine Einsatzmöglichkeiten deutlich einschränkt.
Der Combo verfügt über reinen Frontantrieb, ein Allradsystem ist nicht lieferbar, obwohl es früher spezielle Dangel-Umbauten gab, die jedoch extrem teuer und selten waren. Dank der ausgewogenen Gewichtsverteilung und der optionalen elektronischen Traktionskontrolle (Intelli-Grip) gräbt er sich mit guten Premium-Winterreifen jedoch sehr souverän durch mitteleuropäischen Schneematsch, was ich persönlich als ausreichend für die meisten Winterbedingungen empfinde.ektronischen Traktionskontrolle (Intelli-Grip optional) gräbt er sich mit guten Premium-Winterreifen jedoch sehr souverän durch mitteleuropäischen Schneematsch.
Konkurrenz-Check
Ich habe die letzten echten Praktiker für Sie verglichen:
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Feature
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Opel Combo Life (1.5 Diesel)
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VW Caddy (2.0 TDI)
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Renault Kangoo (1.5 dCi)
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Motor
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1.5L 4-Zyl. Diesel (130 PS)
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2.0L 4-Zyl. Diesel (122 PS)
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1.5L 4-Zyl. Diesel (115 PS)
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Getriebe
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8-Gang Wandler (Top)
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7-Gang DSG (Doppelkupplung)
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7-Gang EDC (Doppelkupplung)
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Hinterachse
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Verbundlenker (Poltert leer)
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Starrachse mit Panhardstab
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Verbundlenker
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Sitze Hinten
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3 Einzelsitze (3x Isofix)
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Sitzbank (Asymmetrisch)
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Sitzbank (Asymmetrisch)
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Licht
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Matrix-LED (Intelli-Lux)
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LED-Reflektor
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LED
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Preis (Real)
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ab ca. 33.000 €
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ab ca. 36.500 € (Teuer)
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ab ca. 32.000 €
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Meine Analyse: Der VW Caddy, der auf der MQB-Plattform basiert, vermittelt auf dem Fahrersitz am ehesten das Gefühl eines klassischen Golfs. Er bietet zwar hervorragende Materialien, ist jedoch in der Anschaffung deutlich teurer und offeriert im Fond lediglich eine klassische asymmetrische Bank, nicht die drei praktischen Einzelsitze des Combo. Der Renault Kangoo und sein Klon, die Mercedes T-Klasse, federn typisch französisch sanfter, können aber nicht mit dem genialen Matrix-LED-Licht des Opels mithalten. Die konzerneigenen Zwillinge, der Peugeot Rifter und der Citroën Berlingo, sind technisch zu 100 Prozent identisch mit dem Opel. Der Opel stellt hier die „deutsche“, konservativer gezeichnete Variante dar, die ohne das für viele Fahrer gewöhnungsbedürftige, extrem kleine i-Cockpit-Lenkrad von Peugeot auskommt, was ich persönlich als Vorteil empfinde.
Pro & Contra
- ✅ Pro: Das absolut unschlagbare Raumangebot auf einer Außenlänge von lediglich 4,40 Metern (L1) ist für mich ein herausragendes Merkmal.
- ✅ Pro: Die drei vollwertigen Einzelsitze mit den drei Isofix-Punkten im Fond stellen für jede Großfamilie einen wahren Traum dar, wie ich aus vielen Rückmeldungen weiß.
- ✅ Pro: Das Matrix-LED-Licht (Intelli-Lux) blendet den Gegenverkehr zuverlässig aus und bietet einen gigantischen Sicherheitsgewinn, den ich nicht missen möchte.
- ✅ Pro: Die Schiebetüren verhindern teure Parkdellen und machen das Anschnallen von Kindern zu einem Kinderspiel, was ich als äußerst praktisch empfinde.
- ❌ Contra: Die Batterie des Electric-Modells ist für Urlaubsfahrten auf der Autobahn mit einer Reichweite von etwa 220 km schlichtweg zu klein, wie meine Tests immer wieder zeigen.
- ❌ Contra: Das Ergonomie-Desaster, das durch den Touchscreen-Zwang für die Klimaanlage entsteht, lenkt während der Fahrt massiv ab, was ich als Sicherheitsrisiko betrachte.
- ❌ Contra: Mit einer Breite von 2,107 Metern inklusive Spiegel ist die linke Baustellenspur auf der Autobahn gesetzlich tabu, eine Einschränkung, die man kennen muss.
- ❌ Contra: Die hohen Windgeräusche (NVH) ab 130 km/h sind der steilen, kastenartigen Aerodynamik geschuldet und beeinträchtigen den Fahrkomfort, wie ich bei meinen Fahrten feststelle.
Fazit von Alex Wind: Der Opel Combo Life als ehrlichstes Familienauto
Alex Wind zieht Bilanz: Der Opel Combo Life des Modelljahres 2026 repräsentiert für mich das mit weitem Abstand ehrlichste, praktischste und unprätentiöseste Automobil, das man in Deutschland derzeit erwerben kann. Er versucht nicht, eine aggressive Sportlichkeit vorzugaukeln, noch möchte er mit künstlichen Auspuffblenden blenden. Vielmehr erweist er sich als ein treuer, unermüdlicher Diener für den oft anspruchsvollen Familienalltag. Er schluckt den massiven Kinderwagen, ohne dass man ihn mühsam zusammenklappen muss, erträgt den schlammigen Golden Retriever klaglos und lässt sich am Sonntagabend einfach feucht auswischen, was ich persönlich als ungemein praktisch empfinde.
Meine dringende Kaufempfehlung für deutsche Familien lautet daher: Lassen Sie den reinen Elektro-Combo beim Händler stehen, es sei denn, Sie nutzen ihn ausschließlich als urbanen Pendel-Zweitwagen mit eigener Wallbox. Für den vielseitigen Alltagseinsatz empfehle ich Ihnen zwingend den extrem ausgereiften 1.5 Diesel mit 130 PS und Wandlerautomatik oder den neuen, spritzigen Hybrid 136, da diese Antriebe in meinen Tests die überzeugendsten Ergebnisse lieferten.
Sparen Sie sich das hart erarbeitete Geld für empfindliche, teure Alufelgen, die am Kita-Bordstein ohnehin sofort zerkratzen, und investieren Sie stattdessen jeden Cent in das brillante Intelli-Lux Matrix-Licht und die drei genialen Einzelsitze im Fond. Der Opel Combo ist exakt jener pragmatische Held, den gestresste Familien wirklich benötigen, den sie jedoch aus falschem Scham oft nicht in Betracht ziehen, weil ein SUV in der Nachbarschaft vermeintlich „cooler“ aussieht. Ignorieren Sie den Nachbarn. Seien Sie klug: Seien Sie mit Stolz uncool, denn wahre Werte liegen in der Funktionalität und nicht im äußeren Schein.ix-Licht und die drei genialen Einzelsitze im Fond. Der Opel Combo ist exakt der pragmatische Held, den gestresste Familien wirklich brauchen, aber den sie aus falschem Scham oft nicht wollen (weil ein SUV in der Nachbarschaft „cooler“ aussieht). Ignorieren Sie den Nachbarn. Seien Sie schlau: Seien Sie mit Stolz uncool.



























