Mit der vierten Generation (Baureihe B9) übernimmt der Škoda Superb Combi für das Modelljahr 2026 die Führungsrolle im Mittelklasse-Segment des Volkswagen-Konzerns. Gemeinsam mit dem VW Passat in Tschechien entwickelt, streckt sich der tschechische Raumriese auf 4,90 Meter Außenlänge und glänzt mit einem gewaltigen Kofferraumvolumen von 690 bis 1.920 Litern. Unter der Haube arbeitet im Testwagen der bewährte 2,0-Liter-TDI-Vierzylinder (EA288 evo) mit 142 kW (193 PS) und 400 Nm Drehmoment, kombiniert mit 7-Gang-DSG und serienmäßigem Allradantrieb.
Dank 5,8 Litern Diesel-Testverbrauch auf 100 km und bis zu 1.150 Kilometern Autobahnreichweite bleibt der Superb ein herausragender Reisekombi. Mit einem Grundpreis von rund 53.000 Euro für den 193-PS-Diesel und den dreh- sowie drückbaren Smart Dials mit integrierten Digitaldisplays setzt der Tscheche auch bei der Innenraumergonomie den Maßstab.
Technische Daten & Spezifikationen
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Kategorie
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Škoda Superb Combi 2.0 TDI 4×4 (L&K, 2026)
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Motor & Antrieb
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2.0L 4-Zylinder Turbodiesel (EA288 evo), Allrad
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Leistung / Drehmoment
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193 PS (142 kW) / 400 Nm
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Getriebe
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7-Gang-Doppelkupplung (DSG / DQ381)
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0-100 km/h / Vmax
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7,6 s / 230 km/h
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Testverbrauch (Mix)
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ca. 6,2 l/100 km (Diesel)
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Anhängelast (gebremst)
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2.200 kg (Perfektes Zugfahrzeug!)
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Kofferraumvolumen
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690 bis 1.920 Liter (Klassen-Benchmark!)
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Fahrzeuglänge / Breite
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4.902 mm / 1.849 mm (inkl. Spiegel – Baustellen-Sieg!)
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Basispreis (Schätzung)
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ab ca. 48.500 € (Testwagen L&K: ca. 68.400 €)
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Unterhalt, Steuern und die PHEV-0,5%-Alternative (TCO)
In der Total Cost of Ownership (TCO) richtet sich der von uns getestete 193-PS-Diesel konsequent an extreme Vielfahrer aus dem Außendienst, denen die reine Reichweite und die Anhängelast wichtiger sind als der Steuervorteil. Da es sich um einen klassischen Verbrenner handelt, fällt dieses Fahrzeug unter die volle 1,0%-Dienstwagenversteuerung. Bei einem Testwagenpreis von fast 70.000 Euro ist das monatlich eine spürbare Belastung für den Arbeitnehmer.
Die hochattraktive steuerliche Alternative aus Mlada Boleslav nennt sich Superb iV (Plug-in-Hybrid). Dank einer netto 25,7 kWh großen Batterie erreicht dieser PHEV völlig souverän über 100 Kilometer elektrische Reichweite und halbiert die Steuerlast für Dienstwagenfahrer auf 0,5%. Der absolute Trumpf für Vielfahrer: Der iV lädt an der Autobahnraststätte jetzt sogar mit bis zu 50 kW Gleichstrom (DC) in unter 30 Minuten wieder voll! Der bittere, physikalische Preis für diese Steuerersparnis ist jedoch der schrumpfende Kofferraum (ca. 510 Liter), da die massive Batterie viel Platz unter dem Ladeboden frisst.
Design, Abmessungen & die Baustellen-Freigabe
Der Superb war schon immer ein sehr langes, stattliches Auto. Doch die neue Generation kratzt an der absoluten Obergrenze zur Oberklasse. Mit 4.902 Millimetern Länge ist er fast so gigantisch wie ein alter Audi A6. Das Design („Modern Solid“) wirkt dabei extrem geschliffen und im besten Sinne konservativ. Der gewaltige Kühlergrill (in der L&K-Ausstattung edel in „Dark Chrome“ ausgeführt) und die kristallklaren Matrix-LED-Scheinwerfer drücken den Luftwiderstand (cw-Wert) auf beachtliche 0,25.
Diese Aerodynamik sorgt für himmlische Ruhe an Bord, doch die schiere Länge wird im urbanen Alltag zur echten Geduldsprobe. In älteren Parkhäusern steht die tschechische Schnauze gnadenlos aus der Lücke heraus. Der absolute Segen lauert jedoch in den Fahrzeugpapieren: Škoda hat das Auto lang, aber extrem schmal konstruiert! Mit voll ausgeklappten Außenspiegeln misst der Superb lediglich 1.849 Millimeter in der Breite. Das Urteil für Autobahn-Pendler ist ein Traum: Sie dürfen in engen deutschen Baustellen völlig legal, stressfrei und voll kaskoversichert die schmale linke Überholspur nutzen!
Innenraum: Der absolute Sieg der „Smart Dials“ und die Beinfreiheit
Wir setzen uns in den feudalen „Laurin & Klement“ und werden von nachhaltig gegerbtem Leder und grandiosen, rückenfreundlichen Massagesitzen (mit 10 Luftkammern) umschmeichelt. Doch der Blick fällt absolut unweigerlich auf das haptische Meisterstück in der Mittelkonsole. Dort thronen sie: Die drei neuen Drehregler, von Škoda „Smart Dials“ getauft.
Während der VW Passat in puncto Ergonomie kapituliert hat und faktisch alles (inklusive nerviger Touch-Slider) auf den zentralen Bildschirm verbannt, darf der Superb-Fahrer völlig blind und fehlerfrei drehen und drücken! Der linke und rechte Regler steuern die Temperatur sowie die Sitzheizung/-lüftung (durch simples Drücken des Rädchens ändert sich die Funktion im integrierten Mini-Display). Der mittlere Regler ist genial konfigurierbar und steuert nach Wunsch die Lautstärke, den Zoom der Navigationskarte oder die Fahrmodi. Es klickt und rastet hochwertig – es ist ein ergonomischer Triumph über den reinen Touchscreen-Trend des Volkswagen-Konzerns.
Wer den „Präsidenten-Platz“ im Fond aufsucht, betritt eine eigene Welt. Die Beinfreiheit ist derart abstrus groß, dass selbst 1,85 Meter große Erwachsene völlig mühelos die Beine übereinanderschlagen können. Kein Audi A6 oder BMW 5er bietet hinten auch nur im Ansatz so viel Raum. Der Kofferraum ist mit 690 Litern faktisch eine rollende Lagerhalle. Klappt man die Lehnen (fern-entriegelbar) um, entsteht ein gigantischer, 1.920 Liter großer Ladeboden. Ein geniales „Simply Clever“-Detail: Das elektrische Laderaum-Rollo fährt beim Öffnen der Klappe vollautomatisch zurück.
Antrieb und Fahrdynamik: Der DCC-Teppich und das Reichweiten-Wunder
Wir starten den 2.0 TDI (EA288 evo). Der Vierzylinder mit 193 PS ist das stärkste Aggregat im Portfolio und zwingend an den Allradantrieb (4×4) und das souveräne 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DQ381) gekoppelt.
Der Motor ist durch die massiv verbesserte Akustikverglasung akustisch faktisch komplett vom Innenraum weggekapselt. Nur beim eiskalten Kaltstart am Morgen vernehmen Sie ein äußerst dezentes Nageln. Sobald Sie auf die unlimitierte Autobahn auffahren, entfaltet das neue DCC Plus Fahrwerk (mit modernen Zweiventil-Dämpfern für getrennte Zug- und Druckstufe) seine volle Magie. Im „Comfort“-Modus schwebt der Superb im wahrsten Sinne des Wortes. Er wippt bei langen Bodenwellen extrem sanft nach, bügelt aber selbst brutale Querfugen bei Tempo 160 nahezu vollständig weg. Er fühlt sich im Abrollkomfort erschreckend stark nach einer echten Mercedes S-Klasse an.
Der Diesel drückt mit seinen 400 Newtonmetern Drehmoment derart souverän, dass man im Alltag absolut niemals Leistung vermisst, auch wenn die 7,6 Sekunden auf Tempo 100 keinen Sportwagen aus ihm machen. Das 7-Gang-DSG erlaubt sich lediglich beim hastigen Anfahren (aus dem Start-Stopp-Betrieb) eine klitzekleine, zehntelsekündige Gedenksekunde, sortiert die Gänge auf der Autobahn dann aber meisterhaft und unmerklich. Das Resultat an der Zapfsäule ist ein Triumphzug: Selbst bei Tempomat 160 km/h fließen lediglich 6,8 Liter durch die Leitungen. Im Schnitt haben wir glatte 6,2 Liter gemessen. In Kombination mit dem 66-Liter-Tank fahren Sie morgens im Hamburger Regen los und steigen nachmittags im sonnigen München mit einem Vierteltank und völlig ohne Rückenschmerzen aus. Das ist wahrer Luxus im Jahr 2026.
Anhängelast und Wintertauglichkeit
Mit fast 200 Diesel-PS und Allradantrieb mutiert der tschechische Kombi zum König der Anhänger-Fraktion. Der Superb 2.0 TDI 4×4 darf offiziell 2.200 Kilogramm (gebremst) an den Haken nehmen. Schwere Wohnwagen, Pferdetrailer oder dicke Segelboote zieht er dank der enormen Karosserie-Länge extrem fahrstabil und ohne Aufschaukeln selbst über widrige Passstraßen.
Im Winter offenbart das von Haldex stammende, elektronisch geregelte Allradsystem seine Stärken. Bevor die Vorderräder auf Eis auch nur im Ansatz durchdrehen können, schickt die Längskupplung das Drehmoment blitzschnell an die Hinterachse. Zusammen mit dem hohen Fahrzeuggewicht fräst sich der Superb mit absoluter stoischer Ruhe durch tief verschneite bayerische Täler.
Konkurrenz-Check
Der interne Bruderkampf und die Premium-Konkurrenz im direkten Duell:
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Feature
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Škoda Superb 2.0 TDI 4×4
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VW Passat Variant 2.0 TDI
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Audi A5 Avant 2.0 TDI
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Motor
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2.0L Diesel (193 PS)
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2.0L Diesel (193 PS)
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2.0L Diesel (204 PS)
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Antrieb
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Allrad (4×4)
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Allrad (4MOTION)
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Allrad (quattro)
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Ergonomie
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Genial (Smart Dials!)
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Touch-Zwang (Nervig!)
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Gute Knöpfe/Touch-Mix
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Kofferraum
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690 Liter (Klassenbester)
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690 Liter
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476 Liter (Viel kleiner)
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Fahrwerk
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Extrem komfortabel (DCC+)
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Straffer abgestimmt (DCC+)
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Sportlich, verbindlich
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Preis (Real)
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ab ca. 56.500 € (Für 193 PS)
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ab ca. 58.000 € (Für 193 PS)
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ab ca. 58.500 €
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Analyse: Wenn Sie auf absolute Sportlichkeit und ein unantastbares Premium-Image zielen, greifen Sie zum engen, teuren Audi A5 Avant (ehemals A4). Er fährt dynamischer, scheitert aber beim Kofferraumvolumen kläglich. Das entscheidende Duell liefert sich der Superb jedoch mit dem baugleichen Bruder VW Passat Variant. Beide sind technisch faktisch identische Zwillinge, doch VW hat seinen Kombi etwas straffer abgestimmt und zwingt den Fahrer in ein unerbittliches Touchscreen-Bedienkonzept, während Škoda mit den brillanten Smart Dials auftrumpft. Zudem ist der Wolfsburger ausstattungsbereinigt bei exakt gleicher Technik spürbar teurer. Der Škoda ist somit unbestreitbar das deutlich schlauere und entspanntere Automobil.
Pro & Contra
- ✅ Pro: Ein absoluter Sieg für die Ergonomie: Die drei haptischen „Smart Dials“ demütigen die VW-Touch-Slider.
- ✅ Pro: Über 1.000 Kilometer reelle Reichweite auf der Autobahn gepaart mit massivem Federungskomfort (DCC Plus).
- ✅ Pro: Überragendes Platzangebot: 690 Liter Kofferraum und fürstliche Beinfreiheit, die S-Klasse-Niveau hat.
- ✅ Pro: Mit schlanken 1,85 Metern Außenbreite (inkl. Spiegel) ist die schmale Autobahn-Baustellenspur legal nutzbar!
- ❌ Contra: Fatale Länge in der Stadt: Mit 4,90 Metern wird die Parkplatzsuche im urbanen Raum zur echten Qual.
- ❌ Contra: Massiver Preisaufstieg: Die Vollausstattung (L&K) zerschmettert die günstige Škoda-Illusion (fast 70.000 €).
- ❌ Contra: Die 7-Gang-Doppelkupplung (DSG) erlaubt sich beim schnellen Anfahren aus dem Stand eine Gedenksekunde.
- ❌ Contra: Fehlende 0,5%-Steuervergünstigung für den getesteten Verbrenner (dafür muss zwingend der PHEV bestellt werden).
Fazit von Alex Wind: Der Škoda Superb Combi 2.0 TDI im Härtetest
Das Fazit von Alex Wind zum Škoda Superb Combi 2.0 TDI (2026): Er ist zweifellos das cleverste, kompletteste und fahrerisch entspannteste Automobil, das der Volkswagen-Konzern aktuell für private Verbrenner-Kunden auf die riesigen 19-Zoll-Räder stellt.
Er demütigt seinen Zwillingsbruder, den VW Passat, mit seiner grandiosen „Smart Dials“-Bedienung bis auf die Knochen. Er bietet im Fond weitaus mehr ehrliche Beinfreiheit als eine teure Mercedes E-Klasse und schwebt dank des neuen DCC Plus Fahrwerks so erhaben und leise über die Autobahn wie ein edler Audi A6. Ja, der Preis für diese Vollausstattung schmerzt massiv, und der Mythos des spottbilligen Ostblock-Schnäppchens ist endgültig beerdigt. Aber er ist eben auch spürbar „mehr Auto“ geworden als jemals zuvor. Es ist der krönende, fast schon majestätische Abschluss der legendären TDI-Ära, bevor das Segment rein elektrisch wird.
Für wen sich dieser geräumige Kombi besonders empfiehlt: Jedem Außendienstler, der pro Jahr 50.000 Kilometer quer durch Europa pflügt, Familien mit riesigen, langbeinigen Teenagern im Fond und allen Pragmatikern, die das Touch-Gefummel im Passat nervlich nicht mehr ertragen. Wer viel fährt und auf der Langstrecke absolut nicht laden will, kommt an diesem Superb faktisch nicht vorbei. Wem rate ich zwingend ab? Allen Großstädtern, die in engen Gründerzeitvierteln auf Laternenparkplätze angewiesen sind. Mit einer Gesamtlänge von 4,90 Metern wird die tägliche Parkplatzsuche vor der Bäckerei schnell zu einem zermürbenden Spießrutenlauf.

























