Der VW Arteon Shooting Brake verabschiedet sich als stilvolles Ausnahmemodell im Wolfsburger Modellprogramm. Während der Konzern die Flottenkunden mit dem elektrischen ID.7 Tourer und dem pragmatischen Passat Variant B9 bedient, setzt der 4,87 Meter lange Arteon auf der bewährten MQB-Evo-Basis bis zuletzt auf klassische Eleganz mit rahmenlosen Türen und markanter Heckpartie.
Mit dem bewährten 2.0 TDI (147 kW / 200 PS), 7-Gang-DSG und 4Motion-Allradantrieb stellt der Edelkombi seine Langstreckenqualitäten gegen moderne Elektro-Reisegleiter unter Beweis. Reale Autobahnverbräuche um 6,2 Liter Diesel je 100 Kilometer, ein Tankvolumen von 66 Litern und über 1.000 Kilometer Aktionsradius definieren die Stärken der finalen Modellgeneration.
Ein Design-Statement auf Abschiedstournee
Stellt man den windkanaloptimierten VW ID.7 Tourer neben den Arteon Shooting Brake, wird der Unterschied sofort klar. Der Stromer wirkt wie ein glattgeschliffener Kieselstein, funktional und stromlinienförmig. Der Arteon hingegen präsentiert sich als sprungbereites Raubtier: Eine extrem breite Front, in der die schmale LED-Lichtleiste fließend in den Kühlergrill übergeht, die eleganten rahmenlosen Seitenscheiben und die muskulös ausgestellten Schultern über den Hinterrädern machen ihn zu einem der schönsten Volkswagen der letzten zwei Jahrzehnte. Besonders in der matten Sonderlackierung wie „Mondsteingrau“ zog er auch im Jahr 2026 noch unzählige Blicke auf sich.
Doch diese beeindruckende Präsenz hatte ihren Preis, besonders auf deutschen Autobahnen. Mit vollständig ausgeklappten Außenspiegeln erreicht der Shooting Brake eine Breite von 2.127 Millimetern. Das bedeutet für Pendler: Die Nutzung der linken Überholspur in vielen Autobahnbaustellen, die oft streng auf 2,1 Meter begrenzt sind, ist damit ausgeschlossen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Empfehlung, sondern um eine rechtliche Vorgabe gemäß der Straßenverkehrsordnung (StVO). Fahrer müssen auf die rechte Spur ausweichen, was bei Missachtung und einem Unfall mit der Leitplanke den Verlust des Vollkaskoschutzes nach sich ziehen kann. Eine Realität, die man vor der Anschaffung unbedingt bedenken sollte.
Im Inneren: Raumwunder trifft auf digitale Ernüchterung
Wir öffnen die rahmenlose Tür und lassen uns in die bequemen „ergoComfort“-Sitze gleiten. Hier, im Cockpit, offenbarte sich das technologische Alter der Konstruktion am deutlichsten, deren Basis noch vom Passat B8 stammte. Das Infotainmentsystem (MIB3) reagierte spürbar langsamer und bot einen kleineren Bildschirm als die gigantischen 15-Zoll-Tablets im damals neuen Passat B9 oder ID.7.
Der größte ergonomische Fauxpas manifestierte sich jedoch am Lenkrad: Während VW im Jahr 2026 bei fast allen anderen Modellen reumütig zu physischen Tasten zurückgekehrt war, hielt der Arteon bis zu seinem Ende an dem leidigen kapazitiven Touch-Lenkrad fest. Man rutschte permanent ab und fluchte regelmäßig, wenn man beim dynamischen Einlenken versehentlich die Lenkradheizung auf höchste Stufe aktivierte oder den Radiosender verstellte. Eine Fehlkonstruktion, deren mangelnde Korrektur bis zuletzt unverständlich blieb.
Doch der Arteon besaß auch klassische Stärken: Ein massiver, echter Wählhebel für das DSG in der Mittelkonsole ersetzte die fummeligen Lenkstockhebel modernerer Modelle. Das Platzangebot im Fond ist schlicht gigantisch; Erwachsene sitzen dort mit einer Knie- und Beinfreiheit, die man sonst nur aus Chauffeurs-Limousinen kennt, ein Verdienst des langen Radstands. Der Kofferraum schluckte 565 Liter. Das ist zwar weniger als im Passat Variant (690 Liter), doch die gigantische, weit öffnende Heckklappe erlaubte eine hervorragende Nutzung des Volumens – auch wenn die Ladekante designbedingt etwas hoch ausfiel.
Der Langstreckenläufer: 2.0 TDI und seine Tugenden
Wir drückten den Startknopf. Unter der flachen Haube erwachte der bewährte 2.0 TDI aus der Baureihe EA288 evo. In einer modernen Automobilwelt, die von flüsterleisen Elektromotoren dominiert wird, wirkte das leise, sonore Nageln im Kaltstart fast schon beruhigend nostalgisch. Mit 200 PS und 400 Nm Drehmoment war der Arteon kein Ampel-Sprinter – dafür war er zu schwer –, aber ein absoluter Meister der linken Autobahnspur.
Das Triebwerk war an das nasse 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DQ381) gekoppelt. Unter Last feuerte es die Gänge extrem schnell und präzise durch. Beim hastigen Anfahren an Kreuzungen gönnte sich das DSG jedoch die VW-typische „Gedenksekunde“, bevor der Kraftschluss erfolgte. Dank des 4MOTION-Allradantriebs brachte der Arteon die 400 Newtonmeter jedoch auch bei strömendem Regen oder Schnee völlig verlustfrei auf den Asphalt.
Der akustische Komfort auf der Autobahn war phänomenal. Windgeräusche hielten sich bis deutlich über Richtgeschwindigkeit in Grenzen, und das Diesel-Nadeln verschwand im Hintergrund. Selbst bei 180 km/h führte man noch entspannte Gespräche ohne Anstrengung. Das adaptive DCC-Fahrwerk – hier noch die ältere Generation mit nur einem Ventil pro Dämpfer, nicht das neue DCC Pro aus dem Passat B9 – bügelte lange Bodenwellen extrem souverän weg. Der Wagen lag bei hohem Tempo satter, tiefer und sicherer auf der Straße als der hochbauende ID.7. Die absolute Domäne des Arteon war und blieb die Reichweite: Bei einem realistischen Autobahnverbrauch von etwa 6,2 Litern und dem 66-Liter-Tank knackten wir problemlos die 1.000-Kilometer-Marke, ohne auch nur einen Gedanken an Ladeinfrastruktur oder Reichweitenangst verschwenden zu müssen.
Typische Antriebsprobleme des 2.0 TDI (EA288 evo)
Der 2.0 TDI der EA288 evo-Generation gilt als robust und zuverlässig. Dennoch können bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb die üblichen Diesel-Wehwehchen auftreten: Ein erhöhter Verschleiß des Dieselpartikelfilters (DPF) und des Abgasrückführungssystems (AGR) ist dann möglich, was sich in sporadischen Regenerationsfahrten oder im schlimmsten Fall in kostspieligen Reparaturen äußern kann. Für den Langstreckenfahrer, für den der Arteon prädestiniert war, blieben diese Probleme meist aus.
Der Blick auf die Zahlen: Unterhaltskosten und Werterhalt
Die Total Cost of Ownership (TCO) für den Arteon Shooting Brake erforderte von Flottenmanagern die klassische Verbrenner-Kalkulation. Da Volkswagen für diese späten Modelle keine Plug-in-Hybride mit zeitgemäßer Reichweite mehr anbot, griff für den 2.0 TDI in Deutschland die volle 1,0%-Dienstwagenversteuerung des Listenpreises. Wer auf die reduzierten 0,25 % oder 0,5 % angewiesen war, sah sich zu einem elektrischen ID.7 Tourer oder Passat eHybrid genötigt.
Für Privatkäufer stellte sich oft die Frage nach dem 320 PS starken Arteon R. Die TCO-Antwort lautete auch 2026 klar: Finger weg, es sei denn, man ist Sammler! Der „R“ war im Alltag durch exorbitant hohe Spritverbräuche (oft über 10 Liter Super Plus) und extrem teure Verschleißteile (Bremsen, Reifen) ein finanzielles Grab. Als „Daily Driver“ für Vielfahrer war der 200-PS-Diesel die einzig wirtschaftlich kluge Wahl. Da die Plattform nicht mehr weiterentwickelt wurde, drohte bei Standardmodellen zudem ein gewisser Wertverlust, während die „Final Edition“ mittelfristig ihren Wert stabilisieren dürfte.
Kfz-Steuer und Typklassen (Beispiel 2.0 TDI, 200 PS)
Für einen VW Arteon Shooting Brake 2.0 TDI (200 PS) mit Allradantrieb lag die jährliche Kfz-Steuer in Deutschland im Jahr 2026 bei etwa 300 bis 350 Euro, abhängig von der Erstzulassung und den genauen CO2-Werten nach WLTP.
Die Versicherungseinstufungen (Typklassen) waren für den Arteon im Vergleich zu seinen Geschwistern oft etwas höher, was auf die sportlichere Ausrichtung und den höheren Listenpreis zurückzuführen war. Exemplarisch lagen die Typklassen im Bereich:
- Haftpflicht: ca. 19-21
- Teilkasko: ca. 24-26
- Vollkasko: ca. 24-27
Dies konnte zu spürbar höheren Versicherungsprämien führen, die man vor dem Kauf einkalkulieren sollte.
Stimmen aus der Praxis: Was Besitzer wirklich berichten
Auf Plattformen wie Motor-Talk.de oder in den Foren der Auto Bild zeichnete sich ein klares Bild ab:
Lobende Worte fanden sich oft für:
- Das Design: Ein unbestrittener Höhepunkt, der auch nach Jahren noch begeisterte. „Jedes Mal, wenn ich zur Tür rausgehe, freue ich mich über die Optik.“
- Fahrkomfort und Stabilität: Besonders auf Langstrecken überzeugte die Kombination aus DCC-Fahrwerk und 4MOTION. „Selbst bei 200 klebt er wie ein Brett auf der Bahn.“
- Raumangebot im Fond: Die Beinfreiheit wurde immer wieder als herausragend gelobt.
- Reichweite: Die Möglichkeit, über 1.000 Kilometer am Stück zu fahren, war für Vielfahrer ein unschätzbarer Vorteil.
Kritikpunkte der Besitzer waren meist:
- Das Touch-Lenkrad: Der am häufigsten genannte Frustfaktor. „Eine absolute Fehlkonstruktion, die im Alltag nur nervt und ablenkt.“
- Infotainment-Geschwindigkeit: Das MIB3 wurde oft als zu langsam und unintuitiv beschrieben, besonders im Vergleich zu neueren Systemen.
- Federungskomfort in DCC-Sport: Obwohl das DCC im Komfortmodus überzeugte, empfanden einige die Sporteinstellung als zu straff und polterig für schlechte Straßen.
- Geräuschentwicklung: Während die Windgeräusche gut gedämmt waren, beklagten einige eine unzureichende Geräuschdämmung der Radhäuser, was besonders auf rauen Fahrbahnbelägen zu einem erhöhten Abrollgeräusch führte.
- Materialanmutung im Detail: Obwohl der Arteon insgesamt hochwertig wirkte, gab es Berichte über vereinzelt auftretende Knarzgeräusche oder „Sägebock-Geräusche“ aus dem Bereich der A-Säule oder des Armaturenbretts, die das Premium-Gefühl trübten.
Konkurrenz im Vergleich: Das Feld der Reisegleiter
Der VW Arteon Shooting Brake befand sich in seinen letzten Jahren in einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld. Er traf auf neue Konzernbrüder und etablierte Premium-Kombis.
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Feature
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VW Arteon SB (2.0 TDI)
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Skoda Superb Combi (2.0 TDI)
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VW Passat Variant (B9) (2.0 TDI)
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VW ID.7 Tourer (Pro S)
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BMW 3er Touring (320d)
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Motor
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2.0L Diesel (200 PS)
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2.0L Diesel (193 PS)
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2.0L Diesel (193 PS)
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Rein Elektrisch (286 PS)
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2.0L Diesel (190 PS)
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Fahrwerk
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DCC (Souverän, alt)
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DCC Pro (Neue Referenz)
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DCC Pro (Neue Referenz)
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Adaptiv (Sehr gut, hoch)
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Adaptiv (Dynamisch)
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Kofferraum
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565 Liter (Stylisch)
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690 Liter (Raumwunder)
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690 Liter (Optimal)
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605 Liter (Praktisch)
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500 Liter (Sportlich)
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Ergonomie
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Touch-Lenkrad (Nervig)
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Smart Dials (Perfekt!)
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Rückkehr zu Tasten
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Touch-Slider (Mäßig)
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Physische Tasten
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Preis (Vollausst.)
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ca. 74.500 €
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ca. 65.000 € (L&K)
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ca. 68.000 €
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ab ca. 60.000 €
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ca. 70.000 €
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Analyse:
Objektiv und rational betrachtet, waren sowohl der neue Skoda Superb Combi als auch der [VW Passat Variant (B9)] in nahezu jeder Hinsicht überlegen. Sie boten das modernere DCC Pro-Fahrwerk, unfassbar viel Platz, ein aktuelleres Infotainment und vor allem fantastische, physische Drehregler („Smart Dials“ im Superb) oder zumindest phaptische Tasten im Passat für die Klimatisierung. Der VW ID.7 Tourer präsentierte sich als die leise, vibrationsfreie elektrische Zukunft mit viel Platz, zwang Vielfahrer jedoch zur akribischen Ladeplanung.
Der VW Arteon Shooting Brake verlor den rein rationalen Vergleich gnadenlos, gewann aber das Herz: Er war der letzte Volkswagen, den man aus purer Leidenschaft, Ästhetik und Verweigerung gegenüber dem SUV-Trend kaufte. Selbst ein BMW 3er Touring oder eine Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell konnte mit seiner einzigartigen Formensprache und der gebotenen Beinfreiheit im Fond kaum mithalten, auch wenn sie in puncto Fahrdynamik oder Markenimage andere Akzente setzten.
Technische Daten: VW Arteon Shooting Brake 2.0 TDI 4MOTION
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Merkmal
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Spezifikation
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Motor & Antrieb
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2.0L R4-Turbodiesel (EA288 evo), Allradantrieb (4MOTION)
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Leistung / Drehmoment
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200 PS (147 kW) / 400 Nm
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Getriebe
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7-Gang-Doppelkupplung (DSG, DQ381 nass)
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Fahrwerk
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MacPherson-Vorderachse / Vierlenker-Hinterachse (DCC adaptiv)
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Beschleunigung 0-100 km/h
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7,4 s
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Höchstgeschwindigkeit
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230 km/h
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Länge
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4.866 mm
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Breite (ohne Spiegel)
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1.871 mm
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Breite (mit Spiegel)
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2.127 mm
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Höhe
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1.447 mm
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Radstand
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2.837 mm
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Kofferraumvolumen
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565 – 1.632 Liter
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Tankvolumen
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66 Liter
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Leergewicht (nach DIN)
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ca. 1.700 – 1.750 kg (fahrbereit)
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Verbrauch (WLTP kombiniert)
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5,5 – 6,0 l/100 km (Diesel)
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CO2-Emissionen (WLTP kombiniert)
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145 – 158 g/km
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Preis in Deutschland
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ab ca. 60.000 € (Grundmodell 2.0 TDI)
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Final Edition Preis
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ca. 74.500 € (voll ausgestattet)
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Leasing (geschätzt, 36 Mon./15.000 km)
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ca. 600 – 800 €/Monat (je nach Ausstattung und Restwert)
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Fazit von Alex Wind: Der VW Arteon Shooting Brake im Härtetest
Das Fazit von Alex Wind zum VW Arteon Shooting Brake: Er ist kein Automobil für die Zukunft, sondern ein technisches Highlight der klassischen Verbrenner-Ära. Aus rein objektiver, kaufmännischer Sicht hatte er gegen den brandneuen Passat B9 oder den Skoda Superb nicht den Hauch einer Chance. Die Konzernbrüder federten besser, besaßen das schnellere Infotainment und boten einen größeren Nutzwert.
Doch wir werden den Arteon schmerzlich vermissen. Er war vermutlich der allerletzte Volkswagen, der nicht wie ein optimiertes Werkzeug, sondern wie ein echtes Designerstück auf die Räder gestellt wurde. Er bewies, dass ein Auto praktisch sein konnte, ohne wie ein Kühlschrank oder ein SUV aussehen zu müssen.
Für wen sich der Arteon Shooting Brake eignet:
Fahrern, die 50.000 Kilometer im Jahr abreißen, keinerlei Lust auf Lade-Apps haben und das Kleingeld besitzen, sich ein ästhetisches Statement in die Einfahrt zu stellen. Sichern Sie sich die „Final Edition“, wenn Sie noch eine finden. Vielfahrer, die Wert auf höchste Langstreckenkompetenz, eine riesige Reichweite und ein einzigartiges Design legen, finden hier einen treuen Begleiter.
Für wen das Modell weniger geeignet ist:
Familien mit massivem Platzbedarf, die jeden Liter Kofferraumvolumen benötigen (kaufen Sie den Superb). Flottenkunden mit strengen CO2-Vorgaben und einem Fokus auf maximale TCO-Optimierung. Und Fahrern, die häufig in engen Autobahnbaustellen rangieren müssen – die beachtliche Fahrzeugbreite von 2,07 Metern über Außenspiegel erfordert hier stets volle Aufmerksamkeit.
Als der letzte Arteon vom Band lief, endete eine Ära des automobilen Designs bei Volkswagen. Wer ihn wätzte, kaufte sich ein Stück Fahrkultur, die heute selten geworden ist. Steigen Sie ein, starten Sie den 200-PS-TDI und fahren Sie in den Sonnenuntergang.





























