Dacia Sandero, Modelljahr 2026. Europas Bestseller bei Privatkunden. Ja, unbestreitbar. Aber mal ehrlich: Die „Stepway“-Variante, voll ausgestattet, dieser Crossover-Look. Kostet heute rund 17.500 Euro. Schnäppchen? Hand aufs Herz. Das ist doch kein Schnäppchen mehr.
Klar, VW oder Opel Kleinwagen. Die knacken locker die 25.000 Euro. Da rückt die „Total Cost of Ownership“ – TCO – für viele Haushalte in den Fokus. Muss sie ja. Wir haben uns diesen radikal pragmatischen Kompromiss angesehen. Ganz genau. Hartplastik. Die vorgeschriebene europäische GSR2-Sicherheitsausstattung. Und dieser Eco-G 100 Autogas-Antrieb. LPG. Effizient. Ja.
Dieser Testbericht. Er zeigt es schonungslos. Die finanziellen Vorteile an der Zapfsäule. Erheblich. Die Dacia-Detaillösungen. Clever. Aber gleichen die das aus? Die spürbaren Defizite bei der Autobahn-Akustik? Das Fahrwerk? Keine Raffinesse. Sitzkomfort? Bestenfalls durchschnittlich. Auf längeren Fahrten. Na ja.
Aktueller Hinweis: Dacia hat für das Modelljahr 2026 ein umfangreiches Facelift vorgestellt. Alle Details zu den neuen Preisen, dem ECO-G 120 EDC und dem neuen Stepway Hybrid 155 finden Sie in unserem aktuellen Dacia Sandero 2026 Facelift-Bericht.
Technische Daten & Spezifikationen
Datenpunkt | Dacia Sandero Stepway Eco-G 100 (MJ 2026) |
Motor & Antrieb | 1.0L R3-Turbo (Benzin/LPG bivalent), Frontantrieb |
Leistung / Drehmoment | 101 PS (74 kW) / 170 Nm (im reinen LPG-Betrieb) |
Getriebe | 6-Gang-Schaltgetriebe (Manuell) |
Fahrwerk | MacPherson vorn / Verbundlenkerachse hinten |
0-100 km/h / Vmax | 11,9 s / 177 km/h |
Testverbrauch (Mix) | ca. 7,5 l LPG (Gas) oder 6,0 l Super/100 km |
Kraftstofftanks | 40 Liter LPG (Netto) + 50 Liter Super Benzin |
Länge / Breite (m. Spiegel) | 4.099 mm / 2.007 mm (Engstellentauglich) |
Listenpreis (Real DE) | ca. 17.500 € (Stepway) / Äußerst kostengünstig |
Unterhalt, Dienstwagensteuer und das 8-Euro-LPG-Wunder (TCO)
TCO? Total Cost of Ownership? Mal im Ernst, der Sandero Eco-G ist da der absolute König. Punkt. Auf dem ganzen europäischen Markt. Keiner kommt da ran.
Das 8-Euro-Tankwunder. Ja, richtig gelesen. Acht Euro. Der Trick? Sitzt hinten. Ganz diskret. Der Eco-G hat ab Werk einen Landi Renzo Ringtank für Autogas. Clever. In der Reserveradmulde. Während Super E10 die Leute bluten lässt, tankst du LPG für die Hälfte. Oft sogar weniger. Wir reden hier von unter 8 Euro für 100 Kilometer. Kraftstoffkosten. Das muss man sich mal vorstellen. Der 40-Liter-LPG-Tank plus der 50-Liter-Benzintank? Macht über 1.000 Kilometer Reichweite. Langstrecke? Kein Problem. Und die Gasanlage? Volle Werksgarantie. Kein Gebastel. Die Verbräuche? Beide Kraftstoffe? Das digitale Kombiinstrument zeigt alles. Präzise. Transparent. Gott sei Dank.
Versicherung, Flottenmanagement. Der Sandero ist da einfach günstig. Typklassen? Oft 15 HP, 18 TK. Ein Witz. LPG verbrennt sauberer als Benzin. Weniger CO2. Die Kfz-Steuer in Deutschland? Jährlich 40 bis 54 Euro. Lachhaft. Dienstwagenfahrer? Ja, volle 1,0% Versteuerung. Aber der Bruttolistenpreis ist so niedrig, da merkst du den geldwerten Vorteil kaum. Auf dem Gehaltszettel. Ein Pluspunkt. Definitiv.
Design, Abmessungen & Baustellen-Bingo
Der Sandero. Budget-Look? Vorbei. Gott sei Dank. Besonders als Stepway. Unser Testwagen. Die Y-Lichtsignatur der LED-Scheinwerfer. Unverkennbar. Dazu die Plastikverkleidungen an den Radläufen. Robust. Sieht gut aus. Ehrlich gesagt.
Aber die Dachreling! Das ist der Clou. Modulare Dachreling. Ein Inbusschlüssel. Wenige Minuten. Zack, Querträger. Dachbox drauf. Hunderte Euro gespart. Für Dachträger-Zubehör. Wer braucht das schon? Niemand.
Und jetzt kommt’s: Baustellen. Deutsche Autobahnen. Linke Spur. Oft 2,1 Meter. 2100 mm. Legal? Ja. Der Sandero passt. Mit Außenspiegeln. Bleibt unter der gesetzlichen Breite. Fünf Zentimeter Toleranz pro Seite. Knapp. Reicht. Sicher durch die engen Abschnitte. Kein Problem.
Innenraum: My-Safety-Triumph, Handy-Navi und das Blechdosen-Klonk
Rein in den Sandero. Erwartungen? Runterschrauben. Sofort. Bevor die Tür überhaupt auf ist. Zuziehen. Klonk. Ein Witz. Klingt wie eine leere Blechdose. Nicht wie ein Auto. Schon gar nicht wie ein deutsches Premium-Modell. Dämmmaterial? Fehlanzeige. Sparen die sich. Überall.
Armaturenbrett. Klopftest. Hartplastik. Überall. Wo man hinschaut. Okay, die „Extreme“-Ausstattung hat ein paar Stoffstreifen. Kaschieren das Elend. Ein bisschen. Aber Dacia hat auch gute Ideen. Infotainment. 8 Zoll. CarPlay, kabellos. Gut. Aber das Beste: Keine Touchscreen-Orgie. Gott sei Dank. Klimaanlage? Drehregler. Analog. Fühlt sich gut an. Einfach zu bedienen. Perfekt.
Und dann kommt der Hammer. EU-Vorgaben. GSR2. Tempowarner, Spurhalteassistent. Nerven. Immer. Bei jeder Kleinigkeit. Aber Dacia? Die haben nachgedacht. Mal im Ernst. Links vom Lenkrad. Ein Schalter. „My Safety“. Zwei Klicks. Ruhe. Die nervigsten Assistenten? Aus. Genial. Fahrerfreundlich. Absolut. Und die Handyhalterung? Mechanisch. Direkt neben dem Lenkrad. Ab Werk. Praktisch. Sehr.
Antrieb und Fahrdynamik: Der knurrige LPG-R3 und das NVH-Autobahn-Drama. Ein Witz.
Kaltstart. Unter der Haube. Ein Knurren. Rustikal. Der 1.0-Liter-Dreizylinder-Turbo (H4Dt). Vibrierend. Spürbar.
Längsdynamik. Kasseler Berge. Ein Graus. 101 PS. Manuelles 6-Gang-Getriebe. Beschleunigung? Lächerlich. Stadtverkehr? Ja, da geht’s. Agil. Unauffällig. Umschalten Benzin/Autogas? Taste. Ruckelfrei. Komfortabel. Pustekuchen. Autobahn. Da zeigt er die Zähne. Oder eben nicht. Tempo 120. Steigungen. Kasseler Berge. Der Sandero? Verliert Elan. Deutlich. Sechster Gang? Keine Durchzugskraft. Muss man runterschalten. In den Vierten. Sonst wird man zum Hindernis. Auf der rechten Spur. Peinlich.
Querdynamik. NVH-Herausforderung. Landstraße. Fahrwerk weich. Komfortabel. Ja, das stimmt. Verbundlenkerachse hinten. Unebenheiten? Geflickter Asphalt? Schluckt er. Zufriedenstellend. Aber. Zügig durch Kurven? Vergiss es. Wanken. Karosserie. Ausgeprägt. Untersteuern. Sofort. Deutlich. Fahrweise? Gelassen. Sonst wird’s brenzlig.
Der eigentliche Prüfstein. Geräuschdämmung (NVH). Hier. Der niedrige Preis. Schlägt zu. Gnadenlos. Ab 130 km/h. Innenraum. Eine Geräuschkulisse. Erheblich. Windgeräusche. A-Säulen. Auffällig. Dreizylinder. Konstant. Metallisch. Dröhnen. Gespräche? Vergiss es. Radio? Auch. Der Sandero. Kein Auto für entspanntes Reisen. Oberhalb der Richtgeschwindigkeit. Mal im Ernst. Wer will das?
Sitze. Platz. Katastrophe.
Hinten? Überraschung! Zwei Erwachsene passen rein. Kniefreiheit? Fast Golf-Niveau. Unglaublich. Isofix-Ösen sind auch da. Gut erreichbar. Kofferraum? 328 Liter. Reicht für den Alltag. Pustekuchen.
Vorne? Ein Witz. Besonders für große Leute. Die Sitze. Gott, die Sitze. Lange Fahrten? Folter. Beinauflage? Kurz. Extrem kurz. Polsterung? Weich. Viel zu weich. Wer über 1,85 Meter misst, sitzt hier wie ein Affe auf dem Schleifstein. Keine entspannte Position. Nie. Und dann die Lenksäule. Lässt sich nicht weit genug rausziehen. Nicht mal annähernd. Lange Autobahnfahrten? Rückenschmerzen. Garantiert. Jeder, der groß ist, kennt das. Ermüdung im unteren Rücken. Das ist kein Auto für Vielfahrer. Das ist ein Folterinstrument. Dacia spart eben. Überall. Auch am Rücken.
Konkurrenz-Check. Oder: Wer hat die Hosen an?
Die Kleinwagen-Klasse. Oder B-SUV. Wie auch immer. DACH-Duell.
Feature | Dacia Sandero Stepway Eco-G | VW Polo (1.0 TSI) | MG3 Hybrid+ |
Antrieb | Benzin / LPG (101 PS) | Benzin-Turbo (95 PS) | Vollhybrid (195 PS!) |
Getriebe | 6-Gang-Manuell | 5-Gang-Manuell | 3-Gang-Hybrid-Auto. |
Kraftstoff-TCO | LPG (Extrem günstig) | Super Benzin (Teurer) | Super Benzin (Sparsam) |
Ergonomie | Top (Echte Klima/My Safety) | Solide | Touch-Fokus |
Preis (Real) | ca. 17.500 € (Stepway) | ab ca. 24.000 € (Teuer!) | ab ca. 20.000 € |
Mal im Ernst. Der VW Polo. Ja, klar. Besser gedämmt. Sitze? Vielleicht. Verarbeitung? Mag sein. Aber der Preis! Über 24.000 Euro für einen Kleinwagen? Ein Witz. Der fliegt raus. Einfach zu teuer. Punkt.
Dann der Chinese. MG3 Hybrid+. Fast 200 PS. Sprintstark. Hybrid. Klingt gut. Aber die Assistenten. Nervig. Aufdringlich. Und das Werkstattnetz? Ein Desaster. Lückenhaft. Wer will das? Niemand.
Bleibt der Dacia Sandero. Der Sieger. Ganz klar. Infrastruktur. Kosten. Unschlagbar. Hand aufs Herz: Zeigt mir ein anderes Auto. Unter 18.000 Euro. 8 Euro. 100 Kilometer. LPG sei Dank. Und das Werkstattnetz? Renault. Flächendeckend. Zuverlässig. Das ist es doch. Mehr braucht kein Mensch.
Pro & Contra
- Eco-G 100? Ja, bitte. Tanken? Fast geschenkt. LPG-Zapfsäule, halber Preis. Jeder Kilometer, ein Grinsen. Spart Kohle. Punkt.
- Der „My Safety“-Knopf. Gott sei Dank! EU-GSR2-Assistenzsysteme? Nervensägen. Ein Druck, Ruhe. Endlich.
- Dachreling. Clever. Stepway-Version, klar. Längs, quer. Egal. Spart Zubehör. Kein Extra-Kauf. Dacia spart eben.
- Baustelle? Kein Problem. 2 Meter breit, Spiegel inklusive. Linke Spur. Entspannt. Passt.
- NVH-Defizite. Autobahn? Ab 130 km/h? Ohrenschmerzen. Wind, Motor. Lärm. Unerträglich.
- Sitzkomfort? Vergiss es. Kurze Beinauflagen. Lenkrad? Kaum verstellbar. Großgewachsen? Lange Strecke? Qual.
- Längsdynamik? Pustekuchen. 101 PS Dreizylinder. Autobahn-Steigung? Tot. Runterschalten. Immer wieder.
- Innenraum? Billig. Türen? Metallisches Klirren. Hartplastik? Überall. Kostendruck. Sieht man. Hört man.
Alex Wind meint:
Dacia Sandero, 2026er Modell. Speziell der hochgelegte „Stepway Eco-G“. Eine bemerkenswerte Lösung. Für wen? Kostenbewusste Kalkulatoren. Pragmatiker. Ohne Prätention.
Das ist das letzte echte „Volksauto“ in Europa. Punkt. Prestige? Fehlanzeige. Gut so. Hält private Mobilität bezahlbar. In Zeiten explodierender Neuwagenpreise. Ein Segen.
Pendler auf der Landstraße. Junge Familien, Kita-Shuttle. Urbanes Umfeld. Regional. Perfekt. Kaum was Rationaleres auf dem Markt. Ehrlich. Die geringen Kraftstoffkosten vom Autogas-Antrieb. Die machen alles wett. Auch das billige Markenimage.
Autobahn-Vielfahrer? Finger weg! Wer täglich 150 km/h fährt, Außendienst, lange Strecken – der leidet. Sitzkomfort? Mangelhaft. Motordröhnen? Laut. Windgeräusche? Stark. Eine Belastung. Für schnelle Autobahnfahrten? VW Polo. Oder Skoda Fabia. Gott sei Dank hat Skoda noch echte Tasten.

























