In Nordamerika ist der Ford F-150 mehr als ein Fahrzeug – er ist eine Institution. Seit fast fünfzig Jahren führt er dort unangefochten die Verkaufslisten an, ein treues Arbeitstier, Familienmitglied und ständiger Begleiter. In Deutschland hingegen galt er lange als Exot: zu wuchtig für unsere Parkhäuser, zu trinkfreudig für unsere Tankstellen. Doch auf dem Importmarkt verändert sich das Bild spürbar. Handwerksmeister, Bauunternehmer und Pferdebesitzer, die bislang auf europäische Midsize-Pickups wie den VW Amarok oder Ford Ranger setzten, wechseln zunehmend ins Cockpit des „großen Bruders“. Ihre Motivation ist rein pragmatisch: Der F-150 meistert Aufgaben, von denen europäische Nutzfahrzeuge nur träumen.
Wir fuhren den frisch gelifteten F-150 Lariat mit dem innovativen PowerBoost-Vollhybrid sowie das Baja-Biest „Raptor“ quer durch Deutschland, über Baustellen und Autobahnen. Taugt der „Bigger“-Ansatz wirklich für den europäischen Alltag?
F-150 im deutschen Alltag: Gigantische Präsenz und pragmatische Grenzen
Der F-150, das merkt man sofort, ist eine fahrende Festung. Das Facelift für das Modelljahr 2026 verleiht dem Giganten mit den neuen „C-Klammer“-LED-Scheinwerfern ein noch präsenteres Gesicht. Diese Dominanz fällt auf, vor allem in unseren Städten. Die absoluten Abmessungen fordern Respekt – und wecken gelegentlich Stirnrunzeln beim Parkplatzsuchen.
Mit den mächtigen Außenspiegeln erreicht der Pick-up eine Breite von 2.430 Millimetern (Raptor sogar 2.440 mm). Diese Zahlen sind für europäische Infrastruktur bedeutsam. Enge Stadtstraßen, Parkhäuser und besonders Autobahnbaustellen mit ihren limitierten Spuren fordern einen umsichtigen Fahrer. Die gängige Markierung für linke Überholspuren in Baustellen beträgt 2,1 Meter. Unser F-150 überschreitet dieses Maß klar. Das heißt: Auf diesen eng markierten Spuren fahren wir nicht. Ein Sachverständiger würde bei einem Unfall auf solchen Spuren von grober Fahrlässigkeit sprechen, was die Kaskoversicherung in Schwierigkeiten bringen kann. Doch abseits dieser Engstellen, auf Landstraßen und breiteren Autobahnen, entfaltet der F-150 seine majestätische Ruhe.
Eine echte Innovation sitzt am Heck: die neue „Pro Access Tailgate“. Man kann die massive Heckklappe nicht nur klassisch nach unten klappen, sondern auch eine integrierte Schwingtür mittig zur Seite öffnen. Wer oft schwere Werkzeugkisten ein- und auslädt, schätzt dieses Feature, denn man steht 50 Zentimeter näher an der Ladekante, ohne sich über die offene Klappe beugen zu müssen. Das ist durchdacht und spart Nerven – und den Rücken.
Das Herzstück: PowerBoost-Hybrid – Kraftwerk auf Rädern
Wir drücken den Startknopf. Der Dieselmotor gehört in den USA bei Ford längst der Vergangenheit an. Im PowerBoost erwacht der 3,5-Liter-V6-Biturbo. Das Besondere: Ford integriert einen 35 kW (47 PS) starken Elektromotor direkt in die Glocke der exzellenten 10-Gang-Wandlerautomatik (10R80). Das System stellt eine kombinierte Leistung von 436 PS und gewaltige 773 Nm Drehmoment bereit.
Der 2,6-Tonnen-Riese schiebt vehement nach vorn. Ein Sprint von null auf hundert gelingt in etwa 5,5 Sekunden – beeindruckend für diese Fahrzeugklasse. Doch der eigentliche, alles überragende Kaufgrund offenbart sich auf der Ladefläche: das „Pro Power Onboard“-System. Ein 7,2-kW-Inverter verwandelt den Truck in einen rollenden Hochleistungs-Generator. Wir haben eine komplette Handwerker-Baustelle – schwere Kreissäge, Kompressor und diverse Ladegeräte – simultan an den 230V-Steckdosen der Pritsche betrieben. Der V6-Motor springt dabei autark für wenige Minuten an, lädt die Puffer-Batterie auf und schaltet sich wieder ab. Für Handwerker oder autarke Camper, die Kaffeemaschine oder Induktionsherd betreiben wollen, ist das der heilige Gral der Unabhängigkeit. Ein echter Game-Changer.
Im Cockpit des Giganten: Ergonomie trifft auf Ingenieurskunst
Wir entern das hoch gelegene Führerhaus. Elektrisch ausfahrende Trittbretter erleichtern den Aufstieg. Im Inneren erleben wir einen der wohl intelligentesten automobilen Arbeitsplätze. Die Materialqualität in der Lariat- oder Platinum-Ausstattung – weiches Leder, echtes offenporiges Holz, B&O-Soundsystem – bewegt sich auf dem Niveau deutscher Oberklasse-Limousinen.
Ein absoluter ergonomischer Triumph: Inmitten des Armaturenbretts thront zwar ein gewaltiger 12-Zoll-SYNC-4-Touchscreen inklusive kabellosem Apple CarPlay, doch Ford widersteht dem europäischen Touch-Wahn. Direkt darunter finden wir eine physische Kommandozentrale: Gigantische, satt klickende Drehregler für die Klimaanlage und die Audio-Lautstärke. Selbst mit dicken Winter-Arbeitshandschuhen bedient man dieses Fahrzeug völlig blind und fehlerfrei.
Die transformierbaren Features sind ebenso genial:
- 1. Der Schalthebel-Trick: Ein Knopfdruck, und der massive Automatik-Wählhebel klappt elektrisch flach in die Mittelkonsole. So entsteht Platz.
- 2. Die „Work Surface“: Die Mittelarmlehne lässt sich nach vorn aufklappen und bildet einen riesigen, ebenen Tisch für den Laptop oder die Mittagspause.
- 3. Max Recline Seats: Die Vordersitze legen wir in den Pausen fast zu 180 Grad flachen Betten um. Gerade auf langen Fahrten oder kurzen Rastplätzen ein Segen.
Fahrverhalten: Geschmeidige Kraft, herbe Realitäten
Dank der Aluminium-Karosserie lenkt der F-150 erstaunlich leichtfüßig ein, der V6 reagiert spontan auf Gasbefehle. Auf der Autobahn allerdings fordern die Schrankwand-Aerodynamik und die XXL-Spiegel ihren Tribut. Ab 130 km/h dominieren spürbare Windgeräusche die Kabine. Ein Gespräch in normaler Lautstärke bleibt möglich, doch die Lautstärke steigt überproportional mit der Geschwindigkeit. Hier zeigt sich der Kompromiss aus Nutzwert und Komfort – ein VW Touareg oder BMW X5 ist bei hohem Tempo wesentlich leiser.
Das Federungs-Dilemma: Während ein Konkurrent wie der RAM 1500 an der Hinterachse feinfühlige Spiralfedern oder gar eine Luftfederung nutzt, vertraut der reguläre F-150 auf archaische Blattfedern. Unbeladen poltert die Hinterachse auf schlechten deutschen Landstraßen bei Querfugen spürbar und teilt trockene Stöße aus. Nur der spezielle Raptor mit seinem rennsporttauglichen Fox-Fahrwerk bügelt Feldwege bei 100 km/h glatt, als bestünden sie aus Seide. Der Verbrauch des PowerBoost pendelt sich bei erstaunlich effizienten 11 bis 12 Litern Superbenzin auf 100 Kilometern ein – für fast 440 PS und diese Stirnfläche ein technologischer Triumph. Das ist deutlich sparsamer als die gut 15-18 Liter, die ein Raptor schluckt.
Die Lastesel-Disziplinen: Ziehen, Laden und die Helfer der Elektronik
Das Ziehen schwerer Lasten ist die Paradedisziplin des F-150. In Europa darf er problemlos die vollen 3.500 Kilogramm an den Haken nehmen.
Die eigentliche Magie zeigt sich beim Rangieren: der „Pro Trailer Backup Assist“. Man legt den Rückwärtsgang ein, nimmt die Hände vom Lenkrad und greift an einen kleinen Drehknopf im Armaturenbrett. Wollen Sie, dass der Pferdeanhänger nach links fährt, drehen Sie den Knopf nach links. Das Fahrzeug berechnet den Knickwinkel und übernimmt das Gegenlenken am Lenkrad komplett selbstständig. Selbst absolute Anhänger-Neulinge parken 3,5 Tonnen damit blind rückwärts ein.
Eine weitere kluge Hilfe, die vor Strafzetteln schützt: Ford verbaut in den Rückleuchten und im Display die „Onboard Scales“. Beladen Sie die Pritsche, wiegt das Fahrwerk die Zuladung in Echtzeit und zeigt Ihnen per LED-Balken an, ob Sie das zulässige Gesamtgewicht überschritten haben. Perfekt, um Überladung sicher zu vermeiden.
Ein Wort zur Sicherheit: Der F-150 bringt die in den USA üblichen, umfangreichen Fahrerassistenzsysteme mit. Dazu gehören in der Regel ein Adaptiver Tempomat, Spurhalteassistent (Lane Keeping System) und eine Notbremsfunktion (Pre-Collision Assist mit Automatic Emergency Braking). Diese Systeme entsprechen dem Stand der Technik, wenngleich ein direkter Euro NCAP-Vergleich aufgrund der fehlenden offiziellen europäischen Bewertung schwierig ist. Die schiere Größe des Fahrzeugs bietet jedoch eine inhärente passive Sicherheit.
Realität des Besitzes: Kosten, Tücken und der Aluminium-Faktor
In der Gesamtkostenbetrachtung (Total Cost of Ownership, TCO) erfordert der F-150 PowerBoost eine genaue Kalkulation.
Die Steuer-Realität: Obwohl der Begriff „Hybrid“ prominent auf der Flanke steht, handelt es sich um einen reinen Vollhybriden (HEV) mit einer kleinen 1,5-kWh-Batterie, die nicht per Stecker geladen werden kann. Für Dienstwagenfahrer bedeutet das: Das Finanzamt verweigert den 0,5%-Vorteil. Es greift die volle 1,0%-Dienstwagenversteuerung. Für Privatkäufer ist der Kfz-Steuersatz maßgeblich. Ein F-150 PowerBoost mit seinen 3,5 Litern Hubraum und dem CO2-Ausstoß von geschätzt 250-280 g/km (nach WLTP-Äquivalent) schlägt hier mit einer jährlichen Kfz-Steuer im Bereich von 500 bis 600 Euro zu Buche, abhängig von der genauen Homologation. Die Typklassen für die Versicherung (Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko) liegen für ein solches Importfahrzeug oft im oberen Bereich, was zu jährlichen Prämien von 1.500 Euro und mehr führen kann, je nach Region und Schadenfreiheitsrabatt.
Der Import-Status birgt zudem Risiken: Wer das Fahrzeug über freie Importeure bezieht, genießt meist keine direkte Ford-Werksgarantie in Europa, sondern ist auf Drittanbieter-Garantien angewiesen.
Das größte versteckte TCO-Risiko ist das Material: Die Karosserie besteht komplett aus „Military Grade Aluminum“. Das Rostproblem, bei Pick-ups oft ein Ärgernis, entfällt komplett. Doch nach einem Unfall benötigen Sie hochspezialisierte Karosseriewerkstätten für Aluminium-Schweißarbeiten. Eine profane Beule im Kotflügel wird hier schnell zur extrem kostenintensiven Reparatur. Ersatzteile müssen oft aus den USA importiert werden, was Lieferzeiten und hohe Kosten verursacht.
Typische Probleme beim 3.5L EcoBoost V6 können, wie bei vielen Turbo-Direkteinspritzern, eine gewisse Anfälligkeit für Verkokung an den Einlassventilen bei überwiegend kurzen Fahrprofilen sein. Regelmäßige Ölwechsel mit hochwertigem Öl sind hier entscheidend. Auch die 10-Gang-Automatik, obwohl generell robust, kann bei sehr hoher Beanspruchung oder unzureichender Wartung mit der Zeit spezifische Verschleißerscheinungen zeigen. Übermäßiger Ölverbrauch ist bei diesem Motortyp nicht systemisch, aber bei älteren Modellen oder mangelnder Pflege kann er auftreten.
Stimmen aus der Praxis: Was Besitzer wirklich berichten
Wir haben uns umgehört, was F-150-Fahrer in Deutschland wirklich bewegt. Auf Foren wie Motor-Talk.de oder in den Kommentaren von Auto Bild Artikeln zeichnet sich ein klares Bild ab:
Positive Aspekte:
- Der Auftritt: „Ein echter Blickfang, das Ding. Man wird ständig angesprochen.“
- Zugkraft und Leistung: „Am Haken zieht der PowerBoost alles weg, da gibt’s keine Kompromisse.“
- Pro Power Onboard: „Der Generator ist schlichtweg genial. Nie wieder lautes Aggregat auf der Baustelle oder dem Campingplatz.“
- Platzangebot: „Riesig. Für die Familie und das Arbeitsmaterial gleichermaßen perfekt.“
- Ergonomie im Innenraum: „Die physischen Knöpfe für Klima und Radio sind Gold wert. Endlich mal kein Fummeln am Touchscreen.“
- Pro Trailer Backup Assist: „Das Rangieren mit dem Pferdeanhänger ist so einfach geworden, meine Frau macht es jetzt auch.“
Häufige Beschwerden:
- Federung unbeladen: „Die Blattfedern hinten sind ohne Last bockig, besonders auf schlechten Straßen.“
- Geräuschkulisse auf der Autobahn: „Ab 130 wird es windig laut. Da fehlt etwas die Dämmung gegen die Luftgeräusche.“
- Reparaturkosten und Ersatzteile: „Ein Parkrempler ist ein kleines Vermögen. Die Alu-Reparatur kann nicht jeder.“
- Parkplatzsuche: „In der Stadt ist es ein ständiger Kampf. Viele Parkhäuser sind tabu.“
- Software-Glitches: „Das SYNC-System hat manchmal seine Macken, vor allem nach Updates.“ (Dies betrifft jedoch auch andere Ford-Modelle).
Der Konkurrenz-Check: Wer schlägt sich im US-Duell am besten?
Die Full-Size-Liga der Import-Pick-ups im direkten DACH-Duell:
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Feature
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Ford F-150 PowerBoost
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RAM 1500 (Modelljahr ’26)
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Chevrolet Silverado 1500
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Motor
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3.5L V6-HEV (436 PS)
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3.0L R6-Biturbo (426 PS)
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6.2L V8-Sauger (426 PS)
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Fahrwerk HA
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Blattfedern (Robust)
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Spiralfedern / Luftfederung
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Blattfedern
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Karosserie-Material
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Aluminium
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Stahl
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Stahl
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Besonderheit
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7,2 kW Stromgenerator
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Ramboxen (Seitenfächer)
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Multi-Flex Heckklappe
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Preis (Real DE, ab ca.)
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85.000 € (Inkl. Verzollung/Umrüstung)
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82.000 € (Inkl. Verzollung/Umrüstung)
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80.000 € (Inkl. Verzollung/Umrüstung)
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WLTP-Äquivalent Verbrauch (Mix)
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ca. 11,0 – 12,5 l/100 km
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ca. 10,5 – 12,0 l/100 km
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ca. 14,0 – 16,0 l/100 km
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Länge
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5.885 mm
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5.916 mm
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5.885 mm
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Breite (m. Spiegel)
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ca. 2.430 mm
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ca. 2.470 mm
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ca. 2.420 mm
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Höhe
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1.956 mm
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1.972 mm
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1.918 mm
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Radstand
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3.693 mm
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3.670 mm
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3.744 mm
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Leergewicht
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ca. 2.500 – 2.700 kg
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ca. 2.300 – 2.600 kg
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ca. 2.200 – 2.500 kg
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Tankvolumen
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116 Liter
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98 Liter
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91 Liter
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Anhängelast (gebremst)
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3.500 kg (EU-konform)
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3.500 kg (EU-konform)
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3.500 kg (EU-konform)
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Kofferraumvolumen (Ladefläche)
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ca. 1.500 Liter (je nach Kabine/Länge)
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ca. 1.500 Liter
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ca. 1.500 Liter
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Rational betrachtet bietet der RAM 1500 (der 2026 den V8 für den neuen „Hurricane“ R6-Biturbo aufgegeben hat) dank seiner Schrauben- oder Luftfederung den weitaus besseren, sänftenartigen Abrollkomfort im unbeladenen Alltag. Der Chevrolet Silverado 1500 hält eisern am hubraumstarken V8-Sauger fest, ist im Innenraum jedoch etwas rustikaler und verbraucht entsprechend mehr.
Der Ford F-150 PowerBoost gewinnt dieses Duell als das unangefochten beste Arbeitsgerät: Die Aluminium-Karosserie eliminiert das Rostproblem, das Interieur gleicht einem mobilen Büro, und der 7,2-kW-Stromgenerator degradiert die Konkurrenz zu reinen Transport-Fahrzeugen, sobald es um Autarkie abseits der Steckdose geht. Für den Handwerker oder den Outdoor-Enthusiasten ist er unerreicht.
Fazit: Unser Urteil zum F-150 PowerBoost
Der Ford F-150 Lariat PowerBoost (2026) ist kein Lifestyle-Crossover, der verzweifelt Männlichkeit simulieren muss. Er ist das gnadenloseste, durchdachteste und nützlichste Automobil-Werkzeug, das der Weltmarkt aktuell hergibt.
Wer diesen Giganten als reines urbanes Pendler-Fahrzeug missbraucht, wird an städtischen Parkhäusern, der 1,0%-Steuerfalle und dem poltrigen Heck auf leeren Fahrten verzweifeln. In diesem Fall raten wir zum weicher gefederten RAM 1500 oder gleich zu einem passenderen europäischen SUV. Doch wer mit den Händen arbeitet, Pferde zieht oder sein Geld auf Baustellen verdient, findet im F-150 sein automobiles Nirvana.
Der 7,2-kW-Generator eliminiert laute Diesel-Aggregate auf der Baustelle, die Onboard-Waage bewahrt Sie vor teuren Punkten in Flensburg, und die Schwingtür der Heckklappe rettet Ihre Bandscheiben. Unser eiserner Rat: Verzichten Sie auf den überteuerten V8 und importieren Sie den 3,5 Liter PowerBoost Hybrid. Er vereint brachiale Zugkraft mit vertretbarem Verbrauch und liefert Ihnen auf Knopfdruck den Strom, den Sie brauchen, um Europa aufzubauen oder auf dem Campingplatz den weltbesten Espresso zu brühen.
Technische Daten & Spezifikationen (Ford F-150 PowerBoost Lariat 2026)
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Merkmal
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Wert
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Motor
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3.5L EcoBoost V6-Biturbo + E-Motor (HEV)
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Antriebsart
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Zuschalt-Allrad (4×2, 4A, 4H, 4L)
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Leistung System
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436 PS (321 kW)
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Drehmoment System
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773 Nm
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Getriebe
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10-Gang-Wandlerautomatik (10R80)
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Batterie
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1,5 kWh (Lithium-Ionen), Vollhybrid
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0-100 km/h
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ca. 5,5 s
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Höchstgeschwindigkeit
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170 km/h (elektronisch limitiert)
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Realverbrauch (Mix, Super)
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ca. 11,0 – 12,5 l/100 km
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Länge
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5.885 mm
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Breite (ohne Spiegel)
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2.029 mm
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Breite (mit Spiegel)
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ca. 2.430 mm
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Höhe
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1.956 mm
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Radstand
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3.693 mm
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Sitzplätze
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5-6
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Leergewicht
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ca. 2.500 – 2.700 kg (je nach Konfiguration)
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Zulässiges Gesamtgewicht
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ca. 3.200 – 3.300 kg (typisch für Import-Homologation, technisch bis zu 3.560 kg)
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Anhängelast (gebremst)
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3.500 kg (mit passender Ausstattung)
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Ladefläche Länge
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ca. 1.676 mm (Short Box)
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Tankvolumen
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116 Liter
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Kofferraumvolumen
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ca. 1.500 Liter (Ladefläche)
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Importpreis (Real DE, ab ca.)
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85.000 € (Inkl. Verzollung/Umrüstung)
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Geschätzte Leasingrate (monatlich)
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ab ca. 850 – 1.200 € (abhängig von Laufzeit, Anzahlung, Kilometerleistung)
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Fazit von Alex Wind: Der König der US-Trucks im Praxistest
Alex Wind meint: Der Ford F-150 PowerBoost ist das vielseitigste Arbeits- und Freizeitgerät auf vier Rädern. Der Vollhybrid dämpft den Benzindurst spürbar, und der integrierte 7,2-kW-Stromgenerator rettet Baustellen und Campingausflüge. In deutschen Innenstädten bleibt die schiere Breite jedoch eine Herausforderung.
























