Der Isuzu D-Max genießt in der Welt robuster Nutzfahrzeuge einen legendären Ruf als unkaputtbares Arbeitstier für Forstwirtschaft, Handwerk und schwere Baustellen-Einsätze. Während viele Lifestyle-Pick-ups zunehmend verweichlichen, hält der japanische Nutzfahrzeug-Spezialist konsequent an robuster Leiterrahmen-Bauweise, zuschaltbarem Allradantrieb und einer Hinterachse mit mechanischer Differenzialsperre fest.
Neben dem bewährten 1,9-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 120 kW (163 PS) und 3,5 Tonnen Anhängelast stellt Isuzu zum Modelljahr 2026 erstmals eine rein elektrische Version mit zwei E-Motoren und 66,9-kWh-Batterie vor. Bei Nettopreisen ab rund 36.000 Euro für den Diesel klärt unser Test, ob der Elektro-Pionier den strapaziösen Anforderungen des gewerblichen Alltags gewachsen ist.
Der D-Max im Praxistest: Diesel gegen Elektro-Pionier
Der erste Eindruck nach dem Start unterscheidet sich fundamental. Der Diesel-D-Max meldet sich mit einem vertrauten Nageln und Vibrieren, der BEV gleitet in völliger Stille an. Doch beide haben ein Ziel: harte Arbeit.
Der Diesel-Dauerläufer: Rau, aber treu
Der 1.9-Liter-Turbodiesel mit 163 PS und 360 Nm Drehmoment ist ein alter Bekannter. Startet man ihn kalt, klingt er gnadenlos nach Nutzfahrzeug. Die 6-Gang-Wandlerautomatik von Aisin sortiert die Gänge bedächtig, ohne Hast. Unbeladen poltern die dicken Blattfedern der Hinterachse über jede Querfuge, was dem Fahrer bei Leerfahrten eine recht unkomfortable Federung beschert. Das ändert sich jedoch schlagartig, sobald die Pritsche beladen ist. Mit 900 Kilogramm Zementsäcken federt der D-Max plötzlich satt und souverän. Das ist sein Element, hier fühlt er sich wohl und arbeitet unermüdlich. Er ist laut, er vibriert, aber er liefert. Unser Testverbrauch lag im gemischten Betrieb bei fairen 8,8 Litern Diesel pro 100 Kilometer. Ein robuster und preiswerter Geselle, der sich nicht um kurzfristige Trends schert.
Der Elektro-Arbeiter: Leise, stark – aber mit Reichweiten-Tücken?
Der Wechsel in den neuen D-Max BEV ist ein Kontrastprogramm. Absolute Stille, nur ein leises Summen begleitet die Fahrt. Isuzu setzt auf zwei sogenannte „E-Axles“, also Elektromotoren an Vorder- und Hinterachse, die zusammen 177 PS und 325 Nm Drehmoment liefern. Statt einer schweren Kardanwelle übernimmt hier intelligente Software die Drehmomentverteilung. Im tiefen Schlamm klettert der Elektro-D-Max sogar feinfühliger und präziser als sein Diesel-Pendant. Die elektrische Kraft ist sofort da, gut dosierbar. Die Ingenieure haben hier ganze Arbeit geleistet: Er stemmt beeindruckende 1.000 kg Nutzlast auf die Pritsche und zieht mühelos 3,5 Tonnen – ein bemerkenswerter technischer Sieg über die Konkurrenz, die bei elektrischen Pick-ups oft an Gewichtsgrenzen scheitert.
Doch die Physik schlägt zurück. Unter dem Leiterrahmen sitzt eine Batterie mit mageren 66,9 kWh Kapazität. Für einen fast 2,3 Tonnen schweren Koloss ist das eine Herausforderung. Fahren wir ihn unbeladen mit konstant 120 km/h auf der Autobahn, ist nach maximal 240 Kilometern Schluss. Wer einen 3-Tonnen-Bagger an den Haken nimmt, erlebt ein böses Erwachen: Der Verbrauch schießt auf weit über 45 kWh/100 km. Dann fordert der D-Max BEV bereits nach gut 120 Kilometern verzweifelt eine Ladesäule. Die Ingenieure waren hier einem Dilemma ausgesetzt: Eine größere Batterie hätte das zulässige Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen (wichtig für die LKW-Zulassung in Deutschland) und die Nutzlast von 1.000 kg unmöglich gemacht. Das Ergebnis ist ein spürbarer Reichweiten-Nachteil für alle, die überregional unterwegs sind.
Fahrwerk und Akustik: Wenn die Arbeit ruft…
Das Fahrwerk des D-Max ist auf hohe Lasten ausgelegt. Die Starrachse mit den massiven Blattfedern an der Hinterachse ist im unbeladenen Zustand entsprechend straff abgestimmt. Querfugen und schlechte Straßenabschnitte meldet der D-Max unverblümt an die Insassen. Das ist kein Komfortgleiter, sondern ein Arbeitsgerät. Erst unter Volllast entfaltet die Federung ihre Stärken und gleicht Unebenheiten souveräner aus.
Auf der Autobahn, speziell bei Geschwindigkeiten über 130 km/h, wird der D-Max laut. Das Design mit seiner großen Stirnfläche und den massiven Außenspiegeln erzeugt deutliche Windgeräusche. Auch die Abrollgeräusche der grobstolligen Reifen dringen, besonders bei der Dieselvariante, spürbar in den Innenraum. Der Elektro-D-Max ist hier leiser, doch auch hier sind die Wind- und Abrollgeräusche ein ständiger Begleiter auf langen Autobahnetappen. Ein entspanntes Telefonat ohne Freisprechanlage wird bei höherem Tempo zur Herausforderung.
Innenraum: Funktionalität vor Finesse
Öffnet man die schwere Tür der Doppelkabine, wird sofort klar: Hier gibt es keinen Premium-Anspruch. Der Innenraum des D-Max ist eine Ode an das Hartplastik. Ob oben, unten, links, rechts – alles ist aus knallhartem, unverwüstlichem Material gegossen. Man könnte den Innenraum nach einem schlammigen Waldeinsatz feucht auswischen, ohne Angst haben zu müssen, teures Leder oder empfindliche Oberflächen zu ruinieren. Dieses robuste Design ist ein Segen für Handwerker.
Ein Geniestreich ist die Bedienung: Isuzu verbaut riesige, klobige Schalter, sogenannte „Piano-Keys“, für die Klimaanlage und einen fetten Drehregler für das Allradsystem. Die lassen sich selbst mit dicken, dreckstarrenden Arbeitshandschuhen problemlos bedienen. Ein klares Plus für den praktischen Einsatz.
Weniger überzeugend ist das Infotainmentsystem. Ein mittig platzierter 9-Zoll-Bildschirm wirkt grafisch und von den Reaktionszeiten her, als stamme er aus dem Jahr 2012. Ladezeiten sind eine Zumutung, und die Bedienung ist zäh. Wer im Berufsalltag moderne Technik gewohnt ist, wird hier zur Geduldsprobe herausgefordert. Einziger Lichtblick: Apple CarPlay funktioniert kabellos und rettet die Konnektivität.
Die Rückbank ist pickup-typisch: Die Rückenlehne steht nahezu im 90-Grad-Winkel. Für kurze Fahrten mit dem Nachwuchs mag das akzeptabel sein, doch für Erwachsene ab 1,80 Meter wird es auf längeren Strecken zur orthopädischen Herausforderung.
Kosten und Unterhalt in Deutschland: Die Excel-Tabelle lügt nicht
Die Gesamtkosten (Total Cost of Ownership, TCO) sind bei einem Nutzfahrzeug entscheidend. Hier entpuppt sich der D-Max als gnadenloser Rechner für Handwerksbetriebe und Flottenmanager.
Der 0,25%-Jackpot (BEV): Für Kommunalbetriebe, Garten- und Landschaftsbauer oder Förster ist der Elektro-D-Max ein Segen. Wenn der Basispreis unter der 70.000-Euro-Grenze bleibt, qualifiziert er sich als reines BEV für die extrem lukrative 0,25%-Dienstwagenversteuerung. Zudem entfällt die oft hohe Kfz-Steuer für Nutzfahrzeuge vollständig (für 10 Jahre ab Erstzulassung, längstens bis Ende 2030).
Der 1,0%-Diesel-Schmerz: Der traditionelle Diesel fällt hier durch das Raster. Ohne Mild-Hybrid-Unterstützung bestraft der Fiskus den rein fossilen Verbrenner mit der vollen 1,0%-Regelung. Als reines Gewerbefahrzeug (LKW-Besteuerung nach Gewicht) kann man dies umgehen, doch als privater Dienstwagen ist der Diesel ein teurer Luxus.
Kfz-Steuer & Typklassen:
Für den Diesel-D-Max (1.9L R4) fällt die Kfz-Steuer in Deutschland als Pkw je nach CO2-Ausstoß und Euro-Norm typischerweise zwischen 300 und 450 Euro pro Jahr an. Bei einer LKW-Zulassung ist die Steuer meist pauschal nach Gewicht günstiger, aber an Nutzungsbeschränkungen gebunden. Der D-Max BEV ist für 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit.
Die Versicherungseinstufungen (Typklassen) variieren jährlich. Indicativ lässt sich sagen:
- Haftpflicht (HP): ca. 19-22
- Teilkasko (TK): ca. 22-26
- Vollkasko (VK): ca. 24-28
Diese Werte können je nach Ausstattung, Region und individuellen Kriterien stark schwanken. Pick-ups werden oft höher eingestuft, da sie gewerblich genutzt werden und Reparaturen aufwendiger sein können.
Sicherheitssysteme: Was der D-Max wirklich bietet
Der Isuzu D-Max erreichte beim Euro NCAP Crashtest solide Ergebnisse, in der Regel vier oder sogar fünf Sterne, je nach Ausstattung. Im Vergleich zu den Sicherheitsstandards moderner Pkw oder großer SUVs zeigt sich jedoch, dass Pick-ups oft etwas hinterherhinken. Basis-Systeme wie der Notbremsassistent (AEB) und der Spurhalteassistent (Lane Assist) sind in den höheren Ausstattungslinien serienmäßig oder optional erhältlich. Die Qualität und das Eingreifen dieser Systeme sind funktional, aber nicht immer so feinfühlig oder umfassend wie bei hochpreisigen Pkw. Die Integration von adaptiven Geschwindigkeitsregelanlagen und erweiterten Assistenzpaketen ist vorhanden, aber die sensorische Ausstattung und Vernetzung erreichen nicht das Niveau von Oberklasse-Fahrzeugen. Der D-Max konzentriert sich auf das Wesentliche: den Schutz der Insassen im Falle eines Unfalls und grundlegende präventive Maßnahmen.
Typische Schwachstellen: Ein Blick unter die Haube
Ein robuster Pick-up wie der D-Max ist auf Langlebigkeit ausgelegt, doch auch hier gibt es Punkte, die im Auge behalten werden sollten.
Beim 1.9-Liter-Turbodiesel:
- Abgasreinigung (DPF & EGR): Wie bei vielen modernen Dieseln kann es bei überwiegendem Kurzstreckenbetrieb zu Problemen mit dem Dieselpartikelfilter (DPF) und dem Abgasrückführventil (EGR) kommen. Verstopfungen oder Verkokungen sind hier mögliche Folgen, die zu Leistungsverlust und höheren Werkstattkosten führen. Regelmäßige längere Fahrten helfen, den DPF freizubrennen.
- Injektoren: Bei älteren Modellen oder bei unsachgemäßer Wartung können die Dieselinjektoren Probleme bereiten, was sich in unrundem Motorlauf oder erhöhtem Verbrauch äußern kann.
- Verschleißteile: Bei hartem Geländeeinsatz oder regelmäßigem Ziehen schwerer Lasten können Kupplung (bei Schaltgetriebe), Bremsen und Fahrwerkskomponenten einem erhöhten Verschleiß unterliegen.
Beim D-Max BEV:
- Ladeleistung im Winter: Die Ladeleistung von Elektrofahrzeugen kann bei niedrigen Temperaturen deutlich abnehmen, insbesondere an Schnellladesäulen. Das verlängert die Ladezeiten, was bei der ohnehin knappen Reichweite ärgerlich sein kann.
- Batteriedegradation: Obwohl moderne Batterien robust sind, ist ein gewisser Kapazitätsverlust über die Jahre und Ladezyklen hinweg normal. Bei einem Fahrzeug, das für schwere Lasten und hohe Zugleistung konzipiert ist, könnte die Degradation durch häufiges Schnellladen oder hohe Leistungsentnahme bei leerer Batterie beschleunigt werden.
- Software-Stabilität: Neuere Elektrofahrzeuge sind oft auf komplexe Software angewiesen. Potenzielle „Kinderkrankheiten“ in der Fahrzeug- oder Infotainment-Software können in den ersten Modelljahren auftreten und erfordern Updates.
Stimmen aus der Praxis
Wir haben uns in deutschen Foren wie Motor-Talk und Auto Bild umgehört, um ein Gefühl für die Erfahrungen echter D-Max-Fahrer zu bekommen. Das Bild ist zweigeteilt, aber eindeutig:
Was gefällt den Besitzern am Isuzu D-Max?
- Unverwüstlichkeit & Zuverlässigkeit: Immer wieder wird die Robustheit und die Fähigkeit, selbst härteste Jobs zu meistern, gelobt. „Der stirbt einfach nicht“ oder „ein echtes Arbeitstier“ sind häufige Kommentare.
- Zug- und Nutzlast: Die beeindruckenden Werte von 3,5 Tonnen Anhängelast und 1.000 kg Nutzlast sind für viele das entscheidende Kaufargument.
- Einfache Bedienung: Die großen, physischen Tasten und Drehregler werden explizit hervorgehoben – „Auch mit Arbeitshandschuhen einwandfrei zu bedienen!“
- Preis-Leistungs-Verhältnis (Diesel): Der Diesel wird als ehrliches Angebot mit fairem Preis wahrgenommen, ohne unnötigen Schnickschnack.
Wo gibt es Kritik und Klagen?
- Fahrkomfort leer: Das harte Fahrwerk im unbeladenen Zustand sorgt für Unmut. „Poltert wie ein Ochsenkarren“ oder „man spürt jede Gullideckel“ sind oft zu lesen.
- Geräuschkulisse: Viele bemängeln die unzureichende Geräuschdämmung, insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten. Windgeräusche und Motorlärm (Diesel) sind omnipräsent.
- Infotainment-System: Die Benutzeroberfläche und die Trägheit des Systems sind ein Dauerbrenner. „Wie aus den 2000ern“ oder „nervt mit Ladezeiten“ sind keine Seltenheit.
- Sitzposition hinten: Die steile Rückbank wird als unbequem für längere Fahrten beschrieben.
- Verarbeitungsqualität (Spezifika): Gelegentlich werden „Klappergeräusche“ oder „Sägen“ im Innenraum, insbesondere von der Rückbank oder den Türen, erwähnt. Das Hartplastik ist zwar robust, kann aber unter Verwindung auf schlechten Wegen Geräusche entwickeln.
Wettbewerber im Visier: Wer mischt mit im Revier des D-Max?
Im Segment der robusten Pick-ups ist der Isuzu D-Max alles andere als allein auf weiter Flur. Er trifft auf eine Handvoll etablierter Konkurrenten, die alle ihre eigenen Stärken und Schwächen haben.
Der Ford Ranger PHEV tritt als Plug-in-Hybrid an und scheint rational betrachtet die beste Balance zwischen elektrischem Fahren in der Stadt und unbegrenzter Reichweite für lange Anhängerfahrten zu bieten. Seine Komplexität könnte aber ein Nachteil sein. Der Toyota Hilux BEV hingegen hat sich durch seine reduzierte Nutzlast disqualifiziert, da er dem Kernnutzen eines Pick-ups nicht gerecht wird. Und dann ist da noch der VW Amarok, der sich technisch viel mit dem Ranger teilt und einen stärkeren Fokus auf Komfort und Fahrdynamik legt, oft aber auch mit einem höheren Preis verbunden ist.
Der Isuzu D-Max BEV geht einen radikalen Weg: Er bietet die volle, unkastrierte Zuladungs- und Zuglastkapazität – ein entscheidender Vorteil auf der Baustelle. Seine Achillesferse bleibt jedoch die Reichweite, die ihn für viele Anwendungen ungeeignet macht. Der D-Max Diesel bleibt der pragmatische Allrounder, der mit einem fairen Preis und seiner unverwüstlichen Natur punktet, dafür aber in puncto Komfort und moderner Technik Abstriche verlangt. Die Wahl hängt also stark vom individuellen Einsatzprofil ab.
Technische Daten & Spezifikationen
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Datenpunkt
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Isuzu D-Max 1.9 Diesel (4WD Double Cab)
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Isuzu D-Max BEV (Elektro AWD Double Cab)
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Motor & Antrieb
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1.9L R4-Turbodiesel, Zuschalt-Allrad
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2 E-Motoren (e-Axles), Perm. Allrad
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Leistung / Drehmoment
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163 PS (120 kW) / 360 Nm
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177 PS (130 kW) / 325 Nm
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Getriebe
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6-Gang-Wandlerautomatik (Aisin)
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1-Gang-Reduktionsgetriebe
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Fahrwerk HA
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Starrachse mit Blattfedern
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Starrachse mit Blattfedern
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Batterie / Tank
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76 Liter Dieseltank
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66,9 kWh (Netto) / k.A. DC-Ladeleistung
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WLTP-Verbrauch (Mix)
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ca. 8,2 – 8,8 l/100 km (Herstellerangabe)
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ca. 25,0 – 28,5 kWh/100 km (Schätzung)
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Real-Verbrauch (Test)
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ca. 8,8 l/100 km
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ca. 28,5 kWh/100 km
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Nutzlast
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1.065 kg
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1.000 kg
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Anhängelast
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3.500 kg
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3.500 kg
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Länge
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5.260 mm
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5.260 mm
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Breite (mit Spiegel)
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2.125 mm
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2.125 mm
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Breite (ohne Spiegel)
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1.870 mm
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1.870 mm
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Höhe
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1.810 mm
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1.810 mm
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Radstand
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3.125 mm
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3.125 mm
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Leergewicht
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ca. 2.050 – 2.150 kg
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ca. 2.250 – 2.350 kg
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Kofferraumvolumen
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Pritsche (ca. 1,57m x 1,53m)
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Pritsche (ca. 1,57m x 1,53m)
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Basispreis (DE, Schätzung)
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ab ca. 35.000 € (Work-Spec)
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ab ca. 55.000 € (Prognose)
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Leasingrate (DE, Schätzung mtl.)
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ab ca. 390 – 550 €
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ab ca. 590 – 790 €
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*Hinweis: Leasingraten und Preisangaben sind Schätzwerte und können je nach Ausstattung, Laufzeit, Laufleistung und Anbieter stark variieren. Der D-Max Diesel ist flexibel als Single, Space und Double Cab erhältlich; der BEV startet vorerst exklusiv als viertürige Doppelkabine.*
Fazit von Alex Wind: Der ehrlichste Lastenesel seiner Klasse
Alex Wind meint: Der Isuzu D-Max Diesel bleibt der verlässlichste Partner für alle, die wirklich schwere Lasten ziehen und durch knietiefen Schlamm müssen. Die neue Elektro-Version ist ein mutiger technologischer Schritt, stößt mit Anhänger im Winter aber an harte Reichweitengrenzen. Für Gewerbekunden bleibt der Diesel erste Wahl.
Der Isuzu D-Max bleibt ein ungeschliffener Diamant für alle, die ein echtes Arbeitsgerät brauchen. Er ist kein Lifestyle-Accessoire, sondern ein kompromissloser Geselle für den harten Alltag. Die Entscheidung zwischen Diesel und Elektro verlangt eine ehrliche Analyse des eigenen Anforderungsprofils.
Den Diesel-D-Max empfehle ich weiterhin jedem Handwerker, Landwirt oder Förster, der ein robustes, preiswertes Werkzeug ohne Premium-Allüren für unbegrenzte Langstrecken und variable Einsatzgebiete sucht. Er ist laut, er nagelt, aber er verrichtet seinen Dienst zuverlässig und unaufgeregt. Ein echter Dauerläufer, dessen Unterhalt transparent und kalkulierbar bleibt.
Der neue D-Max BEV ist eine Offenbarung für all jene, die lokal und vorausschauend arbeiten können. Kommunale Bauhöfe, Garten- und Landschaftsbauer oder Forstämter, die ihre Fahrzeuge täglich auf dem Betriebshof laden und selten mehr als 80 Kilometer am Tag fahren, werden ihn lieben. Die volle Nutz- und Anhängelast, gepaart mit den massiven Steuervorteilen, machen ihn zur wirtschaftlich unschlagbaren Wahl. Wer jedoch regelmäßig schwere Anhänger quer durch Deutschland ziehen muss oder keine garantierte Lademöglichkeit hat, sollte vom BEV Abstand nehmen. Die Reichweite würde Sie wöchentlich an der Ladesäule zur Verzweiflung treiben.
Isuzu hat mit dem BEV gezeigt, dass sie die Anforderungen der Nutzfahrzeugbranche verstehen. Sie bieten ein technisch beeindruckendes Paket, das an der Reichweite für überregionale Einsätze scheitert. Doch für den spezifischen Anwendungsfall ist der Elektro-D-Max eine zukunftsfähige und äußerst attraktive Option.















