Lexus RZ (2026) im Test: Steer-by-Wire und Yoke-Lenkung im Härtetest

Lexus RZ (2026) im Test: Steer-by-Wire und Yoke-Lenkung im Härtetest
Foto: Lexus

Der Lexus RZ 450e wollte viel und musste doch oft enttäuschen. Seine Erscheinung faszinierte, der Fahrkomfort war himmlisch, doch an der DC-Ladesäule und bei der Autobahn-Reichweite spielte er eine bedrückende Rolle. Lexus‘ Ingenieure kapitulierten jedoch nicht. Für das Modelljahr 2026 zünden die Japaner auf der e-TNGA-Plattform die lang ersehnte zweite Entwicklungsstufe. Das absolut entscheidende Detail: Das elektronische „One Motion Grip“ (Steer-by-Wire) Lenksystem mit dem Yoke-Steuerhorn ist nun vollumfänglich lieferbar – mechanisch und digital perfekt ausgereift, weit entfernt von einer fehleranfälligen Beta-Version. Flankiert wird dies von einem tiefgreifenden Update des Batterie-Thermomanagements, das die quälend langsamen Ladezeiten im Winter (bekannt als „Coldgate“) endgültig beenden soll.

Ist der RZ damit kaufmännisch und technologisch bereit, den 800-Volt-Monstern von Audi und Porsche entgegenzutreten? Oder bleibt er ein wunderschönes, teures Luxus-Shuttle für jene, die auf der Langstrecke keine Eile haben? Wir testeten das Crossover mit dem „halben Lenkrad“ ausgiebig.

Das (halbe) Lenkrad, das die Welt verändert: One Motion Grip im Alltag

Wir öffnen die Türen und blicken auf das unbestrittene technische Meisterwerk dieses Modelljahres: Das „One Motion Grip“ Steer-by-Wire-Lenksystem. Es gibt keine mechanische Lenksäule mehr; die Räder steuern Sie rein elektronisch. Anstelle eines runden Lenkrads halten Sie ein „Yoke“ – ein eckiges Steuerhorn wie im Flugzeug – in den Händen.

Vergessen Sie das dilettantische Tesla-Yoke sofort! Das Lexus-System ist eine fahrerische Offenbarung. Da die Lenkübersetzung sich radikal und geschwindigkeitsabhängig variiert (maximal 150 Grad Einschlag), müssen Sie beim Rangieren in Tiefgaragen oder beim Einparken niemals (!) umgreifen. Eine kleine, lockere Bewegung aus dem Handgelenk genügt, und die Räder schlagen voll ein. Auf der schnellen Autobahn gibt sich das System wunderbar stoisch und millimetergenau stabil. Nach zehn Minuten Eingewöhnung werden Sie nie wieder zu einem herkömmlichen Lenkrad zurückkehren wollen. Das eckige Yoke gibt zudem den völlig ungestörten Blick auf das digitale Instrumenten-Display frei – das Cockpit wirkt unfassbar luftig. Es filtert fiese Stöße der Straße komplett weg, vermittelt aber durch Force-Feedback-Motoren ein exzellent kalibriertes, künstliches Lenkgefühl, das Vertrauen schafft. Dieses System ist nicht nur ein Gimmick, es ist eine echte Bereicherung und ein Alleinstellungsmerkmal, das den Fahralltag spürbar entspannter macht.

Lexus RZ - Bild 1
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Zwischen Reichweite und Realität: Die Akku-Frage und das Ende des „Coldgate“

Fahrdynamisch gleicht der RZ keiner hölzernen Kurvenfräse, sondern einer absoluten Sänfte. Die Dämmung und die Fahrwerksabstimmung auf der e-TNGA-Plattform (MacPherson vorn, Doppelquerlenker hinten) tilgen den Stress des Alltags vollständig aus dem Bewusstsein des Fahrers.

Doch die Batteriekapazität bleibt der limitierende Faktor: Der Akku fasst lediglich 71,4 kWh (brutto). Für ein 4,80 Meter langes Premium-SUV empfinden wir das im Jahr 2026 als objektiv zu wenig (ein Audi Q6 e-tron bietet hier fast 100 kWh). Auf der unlimitierten Autobahn schrumpft die reale Reichweite beim Allradler 450e schnell auf 300 bis 330 Kilometer. Für das tägliche Pendeln reicht dies massiv, für die Fahrt nach Südfrankreich bedeutet es zusätzliche, obligatorische Pausen.

Immerhin: Das Trauma des „Coldgate“ ist endlich besiegt! Ein tiefgreifend aktualisiertes Thermomanagement sorgt nun dafür, dass der Akku auch bei nasskalten 5 Grad Außentemperatur an der DC-Schnellladesäule zügig die 150 kW Peak-Leistung erreicht und diese auch konstant hält. Den Ladehub von 10 auf 80 Prozent schafft der RZ nun in stabilen 30 Minuten. Das bricht gegen 800-Volt-Architekturen zwar keine Benchmark-Rekorde, aber es ist nun absolut verlässlich planbar und somit eine enorme Verbesserung im täglichen Umgang.

Für Sparfüchse und Reichweitenoptimierer unser absoluter Expertentipp: Lassen Sie den teuren Allradler (450e) stehen und greifen Sie zum RZ 300e mit Frontantrieb (150 kW / 204 PS). Er wiegt deutlich weniger, lenkt ohne den schweren Heckmotor viel leichtfüßiger ein und pusht die WLTP-Reichweite auf beachtliche 480 Kilometer. Für 95 Prozent der europäischen Kunden ist dieser Fronttriebler das deutlich souveränere, harmonischere und im Alltag effizientere Fahrzeug.

Ein Außenauftritt, der polarisiert – und fordert

Der Lexus RZ ist ein optischer Genuss. Die fließende Silhouette und die geschlossene „Spindle-Body“-Front verleihen ihm eine unaufgeregte, aber massive Präsenz. Die stark abfallende Dachlinie endet in markanten, kleinen Dachspoilern, die den Luftstrom beruhigen. Ein Blickfang, der Understatement mit Eleganz verbindet.

Doch diese elitäre Formgebung fordert auf der Autobahn ihren Tribut: Mit voll ausgeklappten Außenspiegeln wuchtet sich der Japaner auf beeindruckende 2.157 Millimeter in der Breite (1.895 mm ohne Spiegel). Das bedeutet in der Praxis: In deutschen Autobahnbaustellen, wo die linke Spur oft auf 2,1 Meter begrenzt ist, wird die Fahrt zur Herausforderung. Man muss sich der Dimensionen des RZ bewusst sein und auf dieser Spur äußerste Vorsicht walten lassen – oder sich sicherheitshalber frühzeitig rechts einordnen. Die Missachtung solcher Begrenzungen birgt nicht nur das Risiko von Blechschäden, sondern kann im schlimmsten Fall auch den vollständigen Kaskoschutz gefährden, sollte es zu einer Kollision kommen. Hier ist vorausschauendes Fahren und die Kenntnis der Fahrzeugbreite unerlässlich.

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Foto: Lexus

Innen: Omotenashi trifft auf Rückkehr der physischen Tasten

Der ergonomische Ritterschlag im Interieur: Der riesige 14-Zoll-Touchscreen arbeitet flüssig und intuitiv, doch Lexus bewahrt den Verstand: Am unteren Rand des Displays sitzen weiterhin echte, massiv klickende Drehregler für die Klimatemperatur! Eine Wohltat für die Haptik und die Bedienung während der Fahrt. Zudem verbaut Lexus die sensationelle „Radiant Heating“ (Infrarot-Heizstrahler im Kniebereich). Statt trockener Gebläseluft, die ins Gesicht bläst, spüren Sie im Winter sofortige, tiefgehende Strahlungswärme an den Beinen – wie vor einem offenen Kamin. Das spart Batterieenergie und ist unfassbar behaglich. Dieses „Omotenashi“ – japanische Gastfreundschaft – manifestiert sich hier in Stahl, Leder und modernster Technik.

Die Materialauswahl und Verarbeitungsqualität erreichen das gewohnt hohe Lexus-Niveau. Weiche Oberflächen, präzise Spaltmaße und eine Liebe zum Detail prägen den Innenraum. Selbst auf holprigen Streckenabschnitten bleiben Klappergeräusche erfreulich aus, was den Premium-Anspruch unterstreicht.

Fahrgefühl: Japanische Sänfte oder sportlicher Stromer?

Der Lexus RZ ist vor allem eines: ein Meister des akustischen Komforts. Die Geräuschdämmung ist herausragend. Selbst bei Geschwindigkeiten jenseits der 130 km/h auf der Autobahn dringt kaum Wind- oder Abrollgeräusch in den Innenraum. Ein leichtes Säuseln des Windes an den A-Säulen ist wahrnehmbar, bleibt aber stets im Hintergrund. Die Insassen können sich entspannt unterhalten, Musik in bester Qualität genießen oder einfach die Stille der Reise zelebrieren. Er schluckt Fahrbahnunebenheiten souverän und gleitet regelrecht über den Asphalt. Die Lenkung vermittelt – trotz Steer-by-Wire – ein angenehm direktes Gefühl, ohne nervös zu wirken. Das Fahrwerk ist straff genug für ein sicheres Gefühl in Kurven, aber nachgiebig genug, um auch lange Strecken ermüdungsfrei zu meistern. Hier fühlt man sich vom ersten Meter an wohl und geborgen.

Was die standardmäßigen Sicherheitssysteme anbelangt, erfüllt der Lexus RZ die hohen Erwartungen. Gemäß Euro NCAP-Standards bietet er ein umfassendes Paket: einen aktiven Spurhalteassistenten (Lane Assist), eine Notbremsautomatik (AEB) mit Fußgänger- und Radfahrererkennung sowie zahlreiche weitere Helfer. Lexus integriert diese Systeme harmonisch, sodass sie im Alltag unterstützen, ohne zu bevormunden. Im Vergleich zu älteren Modellen sind diese Systeme weiterentwickelt und reagieren noch präziser und vorausschauender.

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Unterhaltskosten im Blick: Steuern, Versicherung und der Leasing-Deal

In der Total Cost of Ownership (TCO) erweist sich der Lexus RZ als kluger Schachzug für Flottenmanager und kostenbewusste Privatkäufer. Da das Crossover nach anfänglichen Startschwierigkeiten oft mit attraktiven Rabatten oder hoch subventionierten Leasingraten in den Markt gelangt, bleibt der Bruttolistenpreis selbst mit üppiger Ausstattung souverän unter der deutschen 70.000-Euro-Kappungsgrenze. Die Folge: Der Wagen sichert jedem Dienstwagenfahrer die maximal subventionierte 0,25%-Dienstwagenversteuerung – Sie fahren japanische Luxusklasse zu den Steuerkosten eines Kleinwagens.

Für Privatkäufer ist der RZ aktuell ein cleverer Kauf im gehobenen Segment. Wenn Ihr Fahrprofil zum Akku passt – Sie also primär zu Hause an der Wallbox laden und selten Etappen weit über 300 Kilometer am Stück abreißen –, erhalten Sie hier ein Auto, dessen Akustikdämmung und Federungskomfort sich nach 100.000 Euro anfühlen, für reale Barpreise, die einen VW ID.4 frontal angreifen.

Kfz-Steuer in Deutschland: Elektrofahrzeuge wie der Lexus RZ genießen in Deutschland eine großzügige Steuerbefreiung. Aktuell sind neu zugelassene E-Autos bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit. Dies trägt erheblich zur Senkung der laufenden Kosten bei.

Versicherung (Typklassen): Die Einstufung in die Typklassen für Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko ist für das Modelljahr 2026 noch nicht final von den Versicherern kommuniziert. Allerdings orientiert sich Lexus hier in der Regel am oberen Mittelfeld des Premium-Segments. Basierend auf vergleichbaren Elektro-SUVs erwarten wir Typklassen im Bereich von etwa:

  • Haftpflicht: 20-22
  • Teilkasko: 23-25
  • Vollkasko: 25-27

Dies sind marktübliche Werte für ein Fahrzeug dieser Leistung und Preisklasse.

Was die Besitzer wirklich sagen: Stimmen aus der Praxis

Wir haben uns in deutschen Online-Foren wie Motor-Talk.de und den Kommentarspalten von Auto Bild umgesehen, um ein realistisches Bild aus erster Hand zu erhalten. Die Meinungen zum Lexus RZ sind erwartungsgemäß vielfältig, doch einige Punkte kristallisieren sich klar heraus:

Begeisterung über das Fahrerlebnis: Viele Besitzer loben das Fahrverhalten als außergewöhnlich sanft und entspannend. „Das ist kein Sportwagen, das ist ein Gleiter. Jede Fahrt fühlt sich an wie Urlaub“, schreibt ein Nutzer. Besonders das Yoke-Lenkrad polarisiert anfangs, aber die meisten sind nach kurzer Eingewöhnung überzeugt: „Ich dachte, das ist Quatsch, aber jetzt will ich nichts anderes mehr. Das Rangieren ist ein Traum!“ Die hohe Verarbeitungsqualität und die Stille im Innenraum werden ebenfalls oft positiv erwähnt. „Selbst bei 160 auf der Autobahn kann man flüstern“, berichtet ein anderer. Auch die Infrarotheizung findet viele Fans: „Keine kalten Knie mehr, fantastisch!“

Kritikpunkte aus dem Alltag: Nicht alles ist perfekt. Die Reichweite bleibt für einige, trotz des Updates, ein Diskussionspunkt. „Auf der Langstrecke muss man genauer planen, die 800V-Konkurrenz lädt schneller“, ist eine häufige Bemerkung. Auch die Breite des Fahrzeugs wird im Zusammenhang mit engen Parkhäusern oder eben Baustellen kritisiert: „Man muss sich der Ausmaße bewusst sein, sonst wird’s eng.“ Vereinzelt gibt es Berichte über kleine Software-Macken des Infotainments, die jedoch meist mit Updates behoben werden. „Manchmal hängt der Bildschirm kurz, aber das ist selten“, meint ein Fahrer. Überraschenderweise sind gelegentliche Windgeräusche an den rahmenlosen Fenstern bei hohen Geschwindigkeiten ein Thema, das manche als störend empfinden, obwohl die Gesamtdämmung als sehr gut gilt.

Potenzielle Langzeit-Aspekte und technische Betrachtungen:

Da es sich um ein aktualisiertes Modelljahr mit moderner Technik handelt, sind „typische technische Probleme“ im klassischen Sinne noch nicht bekannt. Allerdings lassen sich allgemeine Langzeit-Aspekte für Elektrofahrzeuge und Pionier-Technologien wie das Steer-by-Wire-System identifizieren:

  • Batteriealterung: Wie bei jedem Elektrofahrzeug wird die Batteriekapazität über viele Jahre und Ladezyklen hinweg langsam abnehmen. Lexus bietet hier jedoch gute Garantien.
  • Steer-by-Wire-System: Obwohl das System bei Markteinführung als ausgereift gilt, ist die Langzeit-Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit einer so komplexen, rein elektronischen Lenkung noch ein Faktor, der sich über die Jahre zeigen wird. Hier sind regelmäßige Software-Updates entscheidend.
  • Softwarestabilität: Auch die besten Systeme können gelegentlich kleine Software-Aussetzer zeigen oder von Updates profitieren.
  • Reifenverschleiß: Das hohe Gewicht und das sofortige Drehmoment von Elektrofahrzeugen können zu erhöhtem Reifenverschleiß führen, besonders bei sportlicher Fahrweise.
Lexus RZ - Bild 7
Foto: Lexus

Lexus RZ im Wettbewerbsumfeld: Konkurrenten auf dem Prüfstand

Das Premium-Elektro-SUV-Segment in Europa ist hart umkämpft. Der Lexus RZ positioniert sich hier selbstbewusst.

Feature
Lexus RZ (400V)
Audi Q6 e-tron (800V)
Genesis GV60 (800V)
Lenkung
Steer-by-Wire (Yoke)
Klassische Lenkung
Klassische Lenkung
Batterie (Brutto)
71,4 kWh (Kompakter)
ca. 100 kWh (Sehr großzügig)
77,4 / 84 kWh
Laden (10-80%)
30 Min (konstant 150 kW)
ca. 21 Min (bis 270 kW)
ca. 18 Min (bis 240 kW)
Ergonomie
Exzellent (Echte Klima-Regler)
Viel Touch & Bildschirme
Physische Tasten & Touchscreen
Preis (Real DE ab)
ca. 60.000 € (Attraktiv)
ca. 80.000 € (Premium-Aufschlag)
ca. 65.000 €

Analyse:

Rein rational und für die Langstrecke ist der neue Audi Q6 e-tron mit seiner brillanten 800-Volt-PPE-Plattform und dem gewaltigen 100-kWh-Akku das überlegene Autobahn-Werkzeug, sprengt jedoch beim Bruttolistenpreis schnell jede Vernunftgrenze. Der Genesis GV60 kombiniert ebenfalls 800-Volt-Ladespeed mit extravagantem Design und toller Verarbeitung. Der Lexus RZ gewinnt dieses Trio bei Technik-Avantgardisten – die Steer-by-Wire-Lenkung ist der Konkurrenz meilenweit voraus – und bei kompromisslosen Genießern. Er ist die leiseste, komfortabelste Sänfte im gesamten Feld und bietet durch die Marktkorrekturen die mit Abstand beste kaufmännische TCO-Bilanz unter der wichtigen 70.000-Euro-Marke, was ihn besonders für Dienstwagenberechtigte attraktiv macht.

Fazit von Alex Wind: Feinschliff für den japanischen Avantgardisten

Alex Wind meint: Die Steer-by-Wire-Lenkung von Lexus ist eine technologische Offenbarung und lässt herkömmliche Lenksäulen alt aussehen. Zusammen mit der exzellenten Geräuschdämmung ist der RZ ein Genuss für Pendler, wenngleich die DC-Ladeleistung auf der Langstrecke weiterhin Geduld erfordert.

Der Lexus RZ (2026) ist womöglich das am stärksten missverstandene Elektro-SUV auf dem gesamten europäischen Markt. Er beansprucht nicht, ein gnadenloser Tesla-Killer zu sein, der mit absurden 0-100-Werten prahlt. Und er weigert sich standhaft, ein 100-kWh-Reichweiten-König zu sein, der jede dynamische Batterie-Todsünde mitmacht.

Dieser Wagen ist eine rollende Wellness-Oase. Die radikale Entscheidung, das Yoke-Lenkrad mit der vollvariablen Steer-by-Wire-Technologie auf den Markt zu bringen, macht den RZ zu einem der am einfachsten und stressfreiesten zu fahrenden Autos der Welt. Er entkoppelt Sie physisch und akustisch von der Hektik des Alltags.

Für welches Profil ist der Lexus RZ die passende Wahl? Pendlern, Eigenheimbesitzern mit Wallbox, Technik-Avantgardisten und jedem, der sich nicht von Excel-Tabellen in die Irre treiben lässt. Mein eiserner Rat an den Verkaufstresen: Lassen Sie den teuren, schwereren Allradler (450e) stehen! Kaufen oder leasen Sie zwingend den RZ 300e (Frontantrieb). Er ist das massiv leichtere, harmonischere und reichweitenstärkere Fahrzeug. Wenn Ihr Fahrprofil keine wöchentlichen 600-Kilometer-Außendienst-Touren beinhaltet, kaufen Sie hier das entspannendste und faszinierendste Stück Automobil, das Japan derzeit zu bieten hat.

Technische Daten im Überblick

Datenpunkt
Lexus RZ 450e (Modelljahr 2026)
Motor & Antrieb
Dual Motor (PSM), Allrad (DIRECT4)
Leistung / Drehmoment
313 PS (230 kW) / 435 Nm
Getriebe
1-Gang-Reduktionsgetriebe
Fahrwerk
MacPherson vorn / Doppelquerlenker hinten
Batterie (Brutto) / System
71,4 kWh (NCM-Lithium-Ionen) / 400 Volt
0-100 km/h / Vmax
5,3 s / 160 km/h (Elektronisch limitiert)
WLTP-Verbrauch (Mix)
ca. 18,5 – 21,5 kWh/100 km (Herstellerangabe)
Testverbrauch (Mix, real)
ca. 19,5 – 23,0 kWh/100 km (je nach Fahrweise)
Ladeleistung (DC)
max. 150 kW (10-80 % in konstant 30 Minuten)
Länge / Breite (m. Spiegel)
4.805 mm / 2.157 mm
Breite (ohne Spiegel)
1.895 mm
Höhe
1.635 mm
Radstand
2.850 mm
Leergewicht (nach EU)
ca. 2.115 kg
Kofferraumvolumen
522 – 1.451 Liter
Tankvolumen
Nicht zutreffend (Elektrofahrzeug)
Kaufpreis (Real DE)
ab ca. 60.000 € (RZ 300e FWD oft günstiger erhältlich)
Leasingrate (orient. mtl.)
ab ca. 399 € (bei 36 Mon., 10.000 km/Jahr, ohne Anzahlung, Konditionen können stark variieren)

Galerie


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