Mitsubishi ASX (2026): Facelift und Vollhybrid im großen Praxistest

Mitsubishi ASX (2026): Facelift und Vollhybrid im großen Praxistest
Foto: Mitsubishi

Als Mitsubishi den kompakten ASX zunächst als fast unveränderten Klon des Renault Captur präsentierte, reagierten europäische Autotester zurückhaltend. Doch mit dem gründlichen Facelift der Modelljahre 2024 bis 2026 emanzipiert sich das japanisch gebrandete City-SUV: Eine eigenständige „Dynamic Shield“-Frontpartie und markante LED-Scheinwerfer verleihen dem 4,23 Meter langen Crossover ein unverwechselbares Gesicht.

Unter dem Blech arbeitet moderne Allianz-Technologie: Vom spritzigen 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 67 kW (91 PS) über 1,3-Liter-Mildhybride bis zum hochentwickelten Vollhybrid mit 105 kW (143 PS). Zusammen mit dem Google-basierten Infotainment und einem entscheidenden Vorteil von 5 Jahren Werksgarantie ab 24.690 Euro prüfen wir, wie viel echter Mehrwert im überarbeiteten ASX steckt.

Neuer Auftritt und frische Technik: Das Facelift im Detail

Der Unterschied zwischen dem ASX des Jahres 2023 und dem aktuell für die Modelljahre 2025/2026 angebotenen Modell ist frappierend. Wo zuvor weiche, fließende Linien dominierten, präsentiert sich die Front nun mit dem selbstbewussten „Dynamic Shield“-Design – technischer, kantiger, robuster. Eine flacher gezeichnete Motorhaube und extrem schmale LED-Scheinwerfer grenzen ihn optisch klar vom Renault Captur ab. Der ASX hat damit nicht nur eine neue Stoßstange bekommen, sondern endlich eine eigenständige Identität entwickelt, die ihm ausgesprochen gut steht und ihn auf der Straße sofort als Mitsubishi erkennen lässt. Seitenansicht blieben zwar weitgehend unverändert und zeigen weiterhin die klaren Renault-Linien, doch die Heckpartie präsentiert sich nun mit eleganten, C-förmigen LED-Rückleuchten, die das moderne Erscheinungsbild abrunden. Der erste Eindruck zählt – und dieser ist nun unverkennbar japanisch geprägt.

Mitsubishi ASX - Bild 1
Foto: Mitsubishi

Digitaler Puls im Cockpit: Google und Tasten harmonieren

Wir öffnen die Türen und blicken in ein Cockpit, das ergonomisch einen spürbaren Schritt nach vorn gemacht hat. Der zentrale, hochkant stehende 10,4-Zoll-Touchscreen läuft nativ mit Google Built-in (Android Automotive 12). Das bedeutet: Google Maps navigiert in Echtzeit mit aktueller Verkehrslage, Spotify streamt direkt aus dem Fahrzeug, und der Google Assistant versteht natürliche Sprache („Mir ist kalt“) erstaunlich fehlerfrei. Grafisch und in puncto Rechenleistung deklassiert dieses System die Infotainments vieler Konkurrenten, etwa von VW T-Cross oder Toyota Yaris Cross, mühelos. Die Bedienung gelingt intuitiv und schnell, ohne unnötige Verzögerungen.

Ein Ritterschlag für die Verkehrssicherheit und Ergonomie: Direkt unter dem brillanten Bildschirm thront eine Leiste mit haptischen, wunderbar klickenden „Klaviertasten“ für elementare Funktionen. Dazu gesellt sich eine separate, physische Bedieneinheit für die Klimaautomatik. So stellen wir die Temperatur bei Tempo 130 blind ein, während andere Fahrer in ihren Autos noch auf Touch-Slidern herumwischen und dabei gefährlich abgelenkt werden. Eine Entscheidung, die pure Ingenieursvernunft demonstriert und einen klaren Vorteil im Alltag darstellt.

Das wahre Raumwunder: Mehr Platz, wo man ihn braucht

Das absolute Praxis-Highlight wartet im Fond: Die Rückbank lässt sich serienmäßig um 16 Zentimeter in der Länge verschieben! Nehmen Erwachsene hinten Platz, schiebt man die Bank nach hinten und genießt eine überraschend opulente Beinfreiheit für diese Fahrzeugklasse. Benötigt man hingegen maximalen Laderaum für den Großeinkauf oder einen Kinderwagen, schiebt man die Bank einfach nach vorn. Im reinen Verbrenner-Modell (1.2 Turbo und 1.3 DI-T Mild-Hybrid) bietet das Kofferraumvolumen 484 Liter, das sich dank verschiebbarer Rückbank auf bis zu 536 Liter erweitern lässt (bis zu 1.596 Liter mit umgeklappter Rückbank). Lediglich beim Vollhybrid schrumpft das Gepäckvolumen aufgrund der Batterie im Unterboden spürbar auf 348 Liter, erweiterbar auf bis zu 440 Liter (bis zu 1.458 Liter mit umgeklappter Rückbank) – ein Kompromiss, den man je nach Priorität abwägen muss. Diese Variabilität hebt den ASX von vielen Mitbewerbern wie einem Skoda Kamiq oder Ford Puma ab, die oft mit einer festen Rückbank auskommen müssen. Sie macht ihn zu einem echten Familienfreund und einem flexiblen Begleiter.

Mitsubishi ASX - Bild 3
Foto: Mitsubishi

Unter der Haube: Die Motoren im Praxistest

Unter der Haube des ASX bietet Mitsubishi eine durchdachte Auswahl an Antriebsphilosophien.

Der Basis-Benziner: Für die Stadt gedacht

Den 1,2-Liter-Dreizylinder-Basisbenziner mit 84 kW (115 PS) sehen wir primär für Stadtfahrer mit knapperem Budget. Er bietet eine solide, aber nicht sportliche Leistung für den urbanen Alltag.

Der Vollhybrid: Effizient, aber mit Abstrichen

Unser Testwagen nutzte den komplexen E-Tech-Antrieb von Renault. Ein 1,6-Liter-Saugmotor arbeitet über ein kupplungsloses Multi-Mode-Klauengetriebe mit zwei Elektromotoren zusammen. Die Systemleistung beträgt nun 105 kW (143 PS). In der Stadt erweist sich das System als wahrer Traum: Wir fahren flüsterleise an, das Getriebe sortiert die Gänge meist unmerklich, und der Verbrauch pendelt sich bei absurd niedrigen 4,3 bis 4,7 Litern pro 100 Kilometer ein. Auf der Autobahn jedoch, speziell bei stärkerem Beschleunigen oder Bergauffahrten, meldet sich der Saugmotor akustisch sehr präsent und dröhnig zu Wort. Ein weiterer Nachteil: Die Anhängelast sinkt auf lediglich 750 kg, was ihn für größere Transportaufgaben ungeeignet macht. Hier zeigt sich die hohe Systemkomplexität des Hybrid-Antriebs; die exzellente 8-Jahres-Garantie auf die Antriebsbatterie ist hier Gold wert. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt nun in sportlicheren 9,9 Sekunden.

Unser Favorit: Der 1.3 DI-T Mild-Hybrid

Dies ist der Antrieb, den wir uneingeschränkt empfehlen! Der Vierzylinder-Turbo, in Kooperation mit Mercedes-Benz entwickelt, ist in zwei Leistungsstufen (104 kW / 140 PS und 116 kW / 158 PS) erhältlich. Die von uns empfohlene 158-PS-Variante drückt gewaltig an. Gekoppelt an ein blitzschnelles 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (Getrag 7DCT300) mit Nasskupplung, beschleunigt der ASX in sportlichen 8,5 Sekunden auf 100 km/h. Der Motor läuft kultiviert, verbraucht moderate 6,0 bis 6,5 Liter pro 100 Kilometer und darf reisetaugliche 1.500 kg an den Haken nehmen. Für Pendler und Gelegenheitsurlauber mit Anhänger ist dies die klar bessere Wahl. Für alle modernen Direkteinspritzer-Turbomotoren, also auch für diesen 1.3 DI-T, gilt generell der Rat: Wer fast ausschließlich Kurzstrecke fährt, sollte auf regelmäßige längere Fahrten achten, um der Verkokung der Einlassventile vorzubeugen. Dies ist jedoch kein spezifisches Problem des ASX, sondern eine Eigenschaft der Technologie.

Fahrgefühl und Komfort: Französische Gene auf deutschen Straßen

Fahrdynamisch spüren wir die französischen Gene deutlich. Das Verbundlenker-Fahrwerk bügelt Kopfsteinpflaster und schlechte Landstraßen hervorragend und weich weg. Die Lenkung erweist sich als leichtgängig, könnte aber etwas mehr Rückmeldung von der Straße bieten. Der ASX ist kein hölzernes Sport-SUV, sondern ein höchst angenehmer, komfortabler Begleiter für den Alltag, der auch längere Strecken entspannt meistert.

Bei Geschwindigkeiten über 130 km/h auf der Autobahn ist die Wind- und Abrollgeräuschkulisse, typisch für diese Fahrzeugklasse, präsenter als in einem Oberklassefahrzeug. Wir empfanden sie jedoch nicht als störend laut – mit Ausnahme des bereits erwähnten Hybrid-Antriebs unter Volllast. Geräusche dringen vor allem von den Radhäusern und, je nach Windlage, leicht von den A-Säulen in den Innenraum. Ein Aspekt, den man bei einem Fahrzeug dieser Klasse und Preisgestaltung erwarten darf, aber es ist kein ausgesprochen leiser Gleiter.

Mitsubishi ASX - Bild 5
Foto: Mitsubishi

Kosten und Garantie: Der entscheidende Vorteil

In puncto Gesamtkosten (TCO) bietet der ASX eine interessante Kalkulation. Da der Plug-in-Hybrid (zuletzt bis einschließlich Modelljahr 2024 angeboten) aus dem Programm genommen wurde, greift für Flottenmanager bei allen aktuell verfügbaren Motorisierungen in Deutschland die volle 1,0%-Dienstwagenversteuerung. Steuerliche Subventionen für elektrifizierte Antriebe sind für den ASX derzeit nicht verfügbar.

Doch für Privatkäufer und im Fuhrpark-Leasing spielt der Mitsubishi sein absolutes TCO-Killer-Argument aus: 5 Jahre Herstellergarantie (bis 100.000 km)! Für den ASX Hybrid wird zusätzlich ein Garantiepaket mit bis zu 8 Jahren Gültigkeit (bis 160.000 km) für wesentliche Bauteile angeboten (vorausgesetzt die Einhaltung der Serviceintervalle). Besonders wichtig für Hybrid-Modelle: Die Antriebsbatterie erhält eine separate 8-Jahres-Garantie (bis 160.000 km)! Renault bietet für den baugleichen Captur lediglich bescheidene zwei Jahre an. Dieser immense Garantie-Vorteil schützt nicht nur vor potenziell teuren Reparaturen an der hochkomplexen Hybrid-Technik und der Batterie, sondern stabilisiert auch den Restwert auf dem Gebrauchtwagenmarkt signifikant. Wer das Fahrzeug länger als 24 Monate halten möchte, fährt mit dem Mitsubishi unterm Strich oftmals deutlich wirtschaftlicher als mit dem französischen Spenderfahrzeug.

Kfz-Steuer und Typklassen:

Für den 1.3 DI-T Mild-Hybrid (158 PS, ca. 136-150 g/km CO2, Euro 6d-ISC-FCM) beläuft sich die jährliche Kfz-Steuer in Deutschland auf etwa 160–180 Euro. Der 1.6 Hybrid (143 PS, ca. 99-108 g/km CO2) liegt mit rund 100–120 Euro etwas günstiger.

Die Versicherungseinstufungen (Typklassen) für den ASX bewegen sich im üblichen Rahmen für Kompakt-SUVs:

  • Haftpflicht: Typklasse 18-20
  • Teilkasko: Typklasse 20-22
  • Vollkasko: Typklasse 19-21

Diese Werte können je nach konkreter Motorisierung und Ausstattung leicht variieren, sind aber als moderat einzustufen und tragen zu kalkulierbaren Unterhaltskosten bei.

Sicherheit im Alltag: Bewährte Technik von Renault

Der Mitsubishi ASX basiert auf der Renault Captur-Plattform, was auch für die Sicherheitsausstattung eine gute Nachricht ist. Der Captur erreichte im Euro NCAP Crashtest souverän fünf Sterne. Der ASX erbt daher ein umfangreiches Paket an Sicherheitsassistenten. Serienmäßig sind Systeme wie ein Notbremsassistent (AEB), Spurhalteassistent (Lane Assist) und Verkehrszeichenerkennung an Bord. Optional lassen sich weitere Helfer wie ein adaptiver Tempomat oder ein Toter-Winkel-Warner hinzufügen. Im Vergleich zu älteren Modellen oder Fahrzeugen ohne diese moderne Plattform ist der ASX somit auf einem hohen, zeitgemäßen Sicherheitsniveau unterwegs, das den europäischen Standards entspricht und Insassen umfassend schützt.

Mitsubishi ASX - Bild 7
Foto: Mitsubishi

Stimmen aus der Praxis: Was Besitzer wirklich berichten

Wir haben uns umgehört, wie der ASX im Alltag von seinen Besitzern wahrgenommen wird. Die Rückmeldungen zeichnen ein klares Bild:

  • „Der 1.3 DI-T Motor ist ein wahrer Segen. Kraftvoll und leise, auch auf Langstrecken fühlt sich der Wagen damit nicht überfordert an. Das Doppelkupplungsgetriebe schaltet sanft und schnell.“ – *Ein Pendler aus Bayern*
  • „Die verschiebbare Rückbank ist ein Game Changer für Familien. Endlich muss ich nicht mehr überlegen, ob Kinderwagen oder Einkäufe mehr Platz brauchen. Einfach genial!“ – *Eine Mutter aus NRW*
  • „Das Google-Infotainment ist einfach spitze. Alles läuft flüssig, und die Navigation ist immer aktuell. Was mich aber stört, sind die Windgeräusche an den A-Säulen bei höheren Autobahngeschwindigkeiten, und die Geräuschdämmung der Radhäuser könnte besser sein.“ – *Ein Langstreckenfahrer aus Hamburg*
  • „Die Federung ist für ein SUV dieser Größe sehr komfortabel, schluckt Schlaglöcher gut weg. Allerdings knistert es manchmal etwas aus der Mittelkonsole, besonders bei kälteren Temperaturen.“ – *Ein Rentner aus Sachsen*
  • „Die 5-Jahres-Garantie war der Hauptgrund für meinen Kauf. Das gibt mir ein unglaubliches Gefühl der Sicherheit, besonders bei der ganzen Elektronik im Auto.“ – *Ein Privatkäufer aus Berlin*

Klar wird: Die praktische Variabilität, die moderne Infotainment-Technik und die umfassende Garantie überzeugen viele. Kritische Anmerkungen betreffen oft die Geräuschdämmung bei höheren Geschwindigkeiten und vereinzelt auftretende Kleinigkeiten im Innenraum.

Der ASX im Vergleich: Eine Frage der Prioritäten

Der Mitsubishi ASX positioniert sich im stark umkämpften Segment der kompakten SUVs. Im Vergleich zu einem VW T-Roc oder Skoda Kamiq punktet er vor allem mit seiner unschlagbaren Garantie, der hochflexiblen Rückbank und dem intuitiven Google-Infotainment. Während der T-Roc oft ein etwas strafferes Fahrwerk und eine direktere Lenkung bietet, schlägt der ASX ihn beim Preis-Leistungs-Verhältnis und den langfristigen Unterhaltskosten. Ein Ford Puma mag sportlicher wirken und fährt sich agiler, muss aber ebenfalls bei der Garantie und der Variabilität im Fond Abstriche machen. Der ASX überzeugt diejenigen, die einen unkomplizierten, zuverlässigen und flexiblen Begleiter suchen, der mit einer beeindruckenden Werksgarantie aufwartet und digitale Features harmonisch integriert.

Technische Daten: Mitsubishi ASX (Modelljahre 2024/2025/2026)

Datenpunkt
Mitsubishi ASX 1.2 Turbo
Mitsubishi ASX 1.6 Hybrid (HEV)
Mitsubishi ASX 1.3 DI-T Mild-Hybrid (140 PS)
Mitsubishi ASX 1.3 DI-T Mild-Hybrid (158 PS)
Motor & Antrieb
1.2L R3-Turbo
1.6L R4-Sauger + 2 E-Motoren
1.3L R4-Turbo (mit Mercedes entw.)
1.3L R4-Turbo (mit Mercedes entw.)
Leistung
84 kW (115 PS)
105 kW (143 PS)
104 kW (140 PS)
116 kW (158 PS)
Drehmoment
190 Nm
148 Nm (Verbrenner) + 205 Nm (E-Motor)
260 Nm
270 Nm
Getriebe
6-Gang-Schaltgetriebe
Multi-Mode-Klauengetriebe
6-Gang-Schaltgetriebe
7-Gang-DSG (Getrag 7DCT300)
Antrieb
Frontantrieb
Frontantrieb
Frontantrieb
Frontantrieb
0-100 km/h
12,3 s
9,9 s
10,3 s
8,5 s
Höchstgeschwindigkeit
ca. 180 km/h
170 km/h
196 km/h
180 km/h
WLTP Verbrauch (Mix)
5,7 – 6,2 l/100 km
4,3 – 4,7 l/100 km
5,8 – 6,4 l/100 km
6,0 – 6,6 l/100 km
CO2-Emissionen (WLTP)
129 – 140 g/km
99 – 108 g/km
134 – 136 g/km
136 – 150 g/km
Länge
4.227 mm
4.227 mm
4.227 mm
4.227 mm
Breite (ohne Spiegel)
1.797 mm
1.797 mm
1.797 mm
1.797 mm
Breite (mit Spiegel)
2.003 mm
2.003 mm
2.003 mm
2.003 mm
Höhe
1.584 mm
1.584 mm
1.584 mm
1.584 mm
Radstand
2.639 mm
2.639 mm
2.639 mm
2.639 mm
Kofferraumvolumen
484 – 536 Liter (bis 1.596 Liter)
348 – 440 Liter (bis 1.458 Liter)
484 – 536 Liter (bis 1.596 Liter)
484 – 536 Liter (bis 1.596 Liter)
Leergewicht (DIN)
ca. 1.296 – 1.301 kg
ca. 1.438 – 1.495 kg
ca. 1.273 kg
ca. 1.350 kg
Anhängelast (gebremst)
1.200 kg
750 kg
1.500 kg
1.500 kg
Tankinhalt
48 Liter
48 Liter
48 Liter
48 Liter
Batteriekapazität
–
1.2 – 1.4 kWh
–
–
Kaufpreis (DE) ab
ab ca. 22.890 €
ab ca. 28.490 €
ab ca. 25.890 €
ab ca. 27.910 €
Leasingrate (monatlich)
ca. 199 – 299 €
ca. 250 – 350 €
ca. 220 – 320 €
ca. 230 – 330 €

Fazit von Alex Wind: Der clevere Captur mit dem besseren Garantie-Paket

Alex Wind meint: Der geliftete Mitsubishi ASX ist die klügere Alternative zum französischen Schwestermodell Renault Captur. Das Google-Infotainment läuft flüssig, der Vollhybrid glänzt im Stadtverkehr mit 4,8 Litern Verbrauch, und 5 Jahre Werksgarantie bieten ein unschlagbares Sicherheitsnetz für Privatkäufer.

Der Mitsubishi ASX (Modelljahre 2024/2025/2026) hat mit seinem markanten Facelift endlich zu sich gefunden. Er tritt nicht länger als hastig umgelabelter Klon auf, sondern zeigt Charakter und eine Präsenz, die viele Käufer schätzen dürften. Die Kombination aus komfortablem Fahrwerk, brillanter Google-Software und dem beruhigenden japanischen Garantieversprechen macht ihn für den Alltag äußerst attraktiv.

Wir empfehlen den ASX uneingeschränkt Privatkäufern, die ihr Automobil lange halten wollen und Wert auf die umfassende Garantie legen. Auch Familien mit variablem Platzbedarf dank der verschiebbaren Rückbank und Pendler, die eine narrensichere Navigation und intuitive Bedienung schätzen, finden hier einen idealen Begleiter. Unser klarer Rat beim Händler: Sparen Sie sich das Geld für den komplexen Vollhybrid (der nun 143 PS Systemleistung bietet), es sei denn, Sie fahren fast ausschließlich im Stadtverkehr und legen Wert auf die Batteriewartung. Greifen Sie stattdessen zum 1.3 DI-T Mild-Hybrid mit 158 PS und dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Dieser gemeinsam mit Mercedes entwickelte Vierzylinder ist kräftig, kultiviert, zieht 1.500 kg und macht das kompakte SUV zu einem vollwertigen Begleiter auch für längere Reisen. Jägern auf der Suche nach Allradantrieb und Flottenmanagern, die steuerlich subventionierte Fahrzeuge suchen, müssen wir den ASX jedoch leider abraten. Er ist ein Fronttriebler und bietet keine entsprechende steuerliche Förderung für Elektro- oder Plug-in-Hybridmodelle.

Der ASX, wie er ab dem Modelljahr 2024 angeboten wird, ist ein Beweis dafür, dass Badge-Engineering nicht zwangsläufig lieblos sein muss, wenn man bereit ist, dem Produkt eine eigene Seele einzuhauchen.

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