Der Nissan GT-R (R35) – Eine letzte Abrechnung mit Godzilla

Es ist merkwürdig still geworden rund um den Nürburgring. Zumindest ein kleines bisschen. Denn jenes Fahrzeug, das dort über ein Jahrzehnt lang die elitären Porsche-Ingenieure durch gnadenlose Rundenzeiten in den absoluten Wahnsinn trieb, hat offiziell seinen Abschied genommen. In Europa wurde der Nissan GT-R (R35) bereits 2022 durch strenge Lärmvorschriften vom Neuwagenmarkt verbannt; in Japan und den USA lief das Band 2025 endgültig aus.

Damit ist die glorreiche, 17 Jahre andauernde Ära des R35 besiegelt. Doch auf dem Gebrauchtwagenmarkt und in der globalen Tuning-Szene ist Godzilla lebendiger und begehrter denn je. Er ist vom gefürchteten „Supersportwagen-Schreck“ zu einem heiligen Gral für Petrolheads mutiert.

Wir schnappten uns eines der letzten, gepflegten Exemplare (Facelift ab 2017), um eine finale, schonungslose Bilanz zu ziehen. Ist dieser brutale Japaner im Jahr 2026 nur noch ein lautes, veraltetes Fossil, oder bleibt er das ultimative, analoge Werkzeug, um die Gesetze der Physik auf dem Asphalt zu demütigen?

Abschied einer Legende: Die Ära des R35

Der Nissan GT-R des Jahrgangs R35 betrat die Bühne der Supersportwagen im Jahr 2007 und definierte die Spielregeln neu. Plötzlich war es nicht mehr allein die Exklusivität oder der Markenname, der zählte, sondern die pure, brutale Performance. Ein Auto, das auf dem Papier nicht nur mithielt, sondern oft teurere Konkurrenten auf der Rennstrecke deklassierte. Sein Geheimnis? Eine kompromisslose Ingenieurskunst, ein einzigartiges Allradsystem und ein Motor, der für die Ewigkeit gebaut schien.

Sein Produktionsende markiert einen Wendepunkt. Während die Automobilwelt sich zunehmend elektrifiziert und digitalisiert, steht der R35 als Denkmal einer vergangenen Ära: laut, roh, mechanisch und in seiner Konsequenz fast schon anachronistisch. Doch gerade diese Eigenschaften machen ihn heute, im Jahr 2026, so begehrenswert für all jene, die noch echtes Fahrerlebnis suchen.

Der Nissan GT-R (R35) – Eine letzte Abrechnung mit Godzilla - Bild 1

Im Fokus: Der Unterhalt – Eine Kalkulation für Enthusiasten

Einen Nissan GT-R als Gebrauchtwagen zu erwerben, ist lediglich der bescheidene Anfang eines potenziellen finanziellen Abenteuers. Wer diesen Boliden in seinen Fuhrpark aufnehmen möchte, sollte sich bewusst sein: Subventionen für Hybridfahrzeuge finden hier keine Anwendung. Das Finanzamt greift bei einer möglichen Dienstwagenbesteuerung unerbittlich auf den damals hohen Bruttolistenpreis zu.

Für private Käufer gestaltet sich der Unterhalt als eine ernstzunehmende Herausforderung. Ein Satz der obligatorischen High-Performance-Reifen, wie beispielsweise Michelin Pilot Sport 4S, kostet ein kleines Vermögen und wird vom schweren Allradler förmlich verschlungen. Sind die gigantischen Brembo-Stahlbremsscheiben (390 mm vorn) fällig, sind schnell über 3.000 Euro zu veranschlagen.

Kfz-Steuer und Versicherung: Ein Blick auf die Zahlen

Die jährliche Kfz-Steuer für einen Nissan GT-R (R35) mit seinen rund 275–300 g/km CO2-Ausstoß und 3,8 Litern Hubraum liegt in Deutschland bei etwa 650 bis 750 Euro. Ein Wert, der seine Leistungsfähigkeit und seinen Verbrauch widerspiegelt.

Die Versicherungseinstufungen (Typklassen) sind, wie erwartet, hoch:

  • Haftpflicht: Typklasse 20-24
  • Teilkasko: Typklasse 25-29
  • Vollkasko: Typklasse 30-34

Diese Zahlen bedeuten hohe Prämien, die je nach Schadenfreiheitsklasse und Anbieter variieren. Ein GT-R verlangt nicht nur beim Kauf, sondern auch im laufenden Betrieb ein prall gefülltes Portemonnaie.

Typische Schwachstellen und Wartungskosten

Ein bekanntes und kostspieliges Leiden der Baureihe ist das berüchtigte Rasseln der Kardanwellen-Glocke („Bell Housing“). Dessen Austausch sprengt ebenfalls schnell Budgets. Zudem ist der Verbrauch mit selten unter 15 Litern Super Plus ein dauerhafter Kostenfaktor; wer die Turbos auf der Autobahn richtig fordert, schießt den Verbrauch mühelos auf 25 Liter.

Obwohl der VR38DETT-Motor als äußerst robust gilt, können mit zunehmendem Alter und Laufleistung, insbesondere bei vielen Kurzstreckenfahrten, wie bei vielen Direkteinspritzern, Ablagerungen an den Einlassventilen (Verkokung) auftreten, die eine Reinigung erfordern. Auch ein gewisser Ölverbrauch ist bei diesen Leistungsregionen nicht ungewöhnlich. Das GR6-Doppelkupplungsgetriebe ist bei hohen Laufleistungen oder bei dauerhaft stark leistungsgesteigerten Fahrzeugen eine weitere potenzielle Achillesferse; eine regelmäßige Wartung der Getriebeöle ist hier unerlässlich.

Die einzige finanzielle Rettung, zumindest für Sammler: Die Preise für unverbastelte Original-Modelle kennen nur eine Richtung – steil nach oben. Er ist eine echte Wertanlage.

Designphilosophie: Funktion vor Form

Den GT-R zeichnete man niemals, um Design-Wettbewerbe zu gewinnen. Die Karosserie formte man kompromisslos im Windkanal, um Anpressdruck zu generieren und die massive Hitze des V6 abzuführen. Die scharfen Kanten, die vier runden Rückleuchten und der gewaltige Heckflügel machen ihn unverkennbar. Er versprüht den Charme eines japanischen Kampfroboters – martialisch, furchteinflößend und absolut zweckmäßig.

Mit exakt 2.020 Millimetern Breite, inklusive der Außenspiegel, bewegt sich der GT-R noch innerhalb jener schmalen Toleranz, die auf vielen deutschen Autobahnbaustellen die linke Spur für Fahrzeuge bis 2,1 Meter Breite freigibt. Eine bemerkenswerte Eigenschaft, die dem Fahrer in diesen Situationen oft einen Zeitvorteil verschafft und gleichzeitig rechtliche Sicherheit bietet. Während Fahrer eines aktuellen Porsche 911 oder Audi RS 6 in solchen Engpässen oft auf der rechten Spur ausharren, nutzen GT-R-Fahrer diese Besonderheit legal aus.

Der Nissan GT-R (R35) – Eine letzte Abrechnung mit Godzilla - Bild 3

Das Cockpit: Analoge Freude im digitalen Wandel

Wir öffnen die Tür und steigen in eine Zeitkapsel der frühen 2010er Jahre – und das empfinde ich im Jahr 2026 als einen absoluten Segen! Nissan verschont den Fahrer mit irreführenden Touch-Slidern oder überdimensionierten iPad-Klonen. Das Cockpit ist klar fahrerorientiert, und die Klimaautomatik justieren wir über massive, blind bedienbare physische Kippschalter und Drehregler. Die großen, analogen Zeigerinstrumente vor dem Lenkrad bewegen sich synchron mit der Lenksäule, wenn man diese verstellt – perfekte Ergonomie, die modernen Puristen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Das 8-Zoll-Infotainment mag mittlerweile zwar Apple CarPlay anbieten, doch der wahre Kult-Faktor liegt in den Fahrzeugmenüs: Die Macher von „Gran Turismo“ (Polyphony Digital) haben die Anzeigen entworfen. Ladedruck, Öltemperatur, G-Kräfte und Lenkwinkel visualisieren digitale Zusatzuhren, als säße man direkt an der PlayStation.

Akustisches Erlebnis und Langstrecken-Komfort

Auf der Autobahn offenbart der GT-R jedoch seinen rauen, ungefilterten Charakter. Er ist ein akustischer Sturm für zartbesaitete Gemüter. Hier gibt es keine Isolation, die man aus luxuriösen Limousinen kennt. Ab Tempo 130 km/h peitschen aerodynamische Windgeräusche an den A-Säulen, die breiten Reifen dröhnen vernehmlich in die Kabine, und das Transaxle-Getriebe im Heck singt und surrt mechanisch. Langstrecke im GT-R ist schweißtreibende, laute Arbeit – nach 500 Kilometern steigt man fast taub, aber garantiert mit einem gigantischen Grinsen aus. Moderne Fahrerassistenzsysteme, die man aus neuen Modellen kennt, sind kaum vorhanden; der GT-R vertraut auf die Aufmerksamkeit und das Können seines Piloten.

Kraftwerk und Fahrdynamik: Der VR38DETT im Detail

Heben wir die Motorhaube an, blicken wir auf ein rotes Herzstück: den VR38DETT. Diesen 3,8-Liter-V6-Biturbo montiert ein einziger „Takumi“ (Meister) in Handarbeit, und er trägt dessen Namensplakette. Die 570 PS und 637 Nm Drehmoment (Serie im Facelift) fühlen sich an wie der Einschlag einer Abrissbirne. Doch sind wir ehrlich: Kaum ein GT-R auf dem Markt ist noch im Serienzustand. Eine „Stage 1“ Software-Anpassung liefert standfeste 650 PS, „Stage 2“ kratzt an der 800-PS-Marke. Der Motorblock ist derart massiv konstruiert, dass 1.000 PS in der Szene als alltagstauglich gelten.

Die Faszination des GR6-Doppelkupplungsgetriebes

Die Kraftübertragung ist ein mechanisches Spektakel. Nissan verbaut ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (BorgWarner GR6) mit nasser Kupplung. Um eine perfekte Gewichtsverteilung zu erreichen, sitzt dieses Getriebe als „Transaxle“-Bauweise an der Hinterachse. Wer an die rote Ampel rollt, denkt manchmal, das Auto sei defekt: Klack. Klonk. Rassel. Die Mechanik schlägt und mahlt hörbar. Doch sobald wir im „R-Mode“ voll durchbeschleunigen, peitscht das GR6 die Gänge mit einer solchen Brutalität hinein, dass der Kopf hart gegen die Kopfstütze knallt. Es ist keine nahtlose Beschleunigung wie im Porsche 911 PDK, es sind bewusste, brachiale Schläge, die den Fahrer unmissverständlich an der puren Mechanik teilhaben lassen.

Allradmagie und Fahrwerk: Physik am Limit

Fahrdynamisch hebeln die adaptiven Bilstein DampTronic-Dämpfer und das Allradsystem „ATTESA E-TS“ die Physik aus. Das System ist stark hecklastig, leitet aber in Millisekunden Kraft an die Vorderachse, sobald Schlupf droht. Der GT-R wiegt fast 1,8 Tonnen, nutzt dieses Gewicht aber gezielt, um die Reifen in den Asphalt zu pressen. Auf der Autobahn ist er der unangefochtene König der Stabilität: Bei Tempo 300 liegt dieses Auto satter und ruhiger auf der Fahrbahn als ein moderner VW Golf bei Richtgeschwindigkeit. Die rein hydraulische Lenkung liefert dabei ein Feedback, das jede Bodenwelle und jede Münze auf dem Asphalt glasklar in die Handflächen kommuniziert.

Der Nissan GT-R (R35) – Eine letzte Abrechnung mit Godzilla - Bild 5

Raumangebot und Alltagstauglichkeit: Mehr als nur Rennstrecke?

Der GT-R ist offiziell ein 2+2-Sitzer. Die Realität sieht jedoch anders aus: Vorne sitzt man exzellent – zwar etwas hoch, aber perfekt integriert. Die beiden hinteren Notsitze sind für Erwachsene schlichtweg eine physische Unmöglichkeit und eignen sich ausschließlich für kleine Kinder oder als erweiterte Ablagefläche für Jacken.

Der Kofferraum im Heck ist durch die Transaxle-Architektur des Getriebes isoliert, bietet aber überraschend tiefe und alltagstaugliche 315 Liter Volumen. Zwei kleine Trolleys für den Wochenend-Trip zum Nürburgring schluckt Godzilla völlig klaglos. Eine Anhängelast besitzt das Fahrzeug nicht; die Konstruktion des Heckbereichs und des Getriebes lässt keinerlei Zugbetrieb zu.

Im winterlichen Einsatz zeigt der GT-R jedoch ein erstaunliches Gesicht. Dank des meisterhaften ATTESA-Allradsystems, das die Kraftverteilung perfekt auf glatten Untergrund adaptiert, und dem ausbalancierten Transaxle-Layout zieht der Wagen auf hochwertigen Premium-Winterreifen unbeirrt durch Schnee und Eis. Die Bodenfreiheit von 110 mm stellt hierbei die einzige echte physikalische Limitierung dar.

Stimmen aus der Praxis: Das sagen die Eigner

Die Forenbeiträge und Langzeitberichte deutscher GT-R-Fahrer (Motor-Talk.de, Auto Bild) zeichnen ein konsistentes Bild. Die Lobeshymnen gelten stets der phänomenalen Traktion, dem unglaublichen Motorsound bei Volllast und der einzigartigen Lenkpräzision. Viele schätzen die Möglichkeit, den Wagen mit verhältnismäßig geringem Aufwand erheblich leistungssteigern zu können. Die unverfälschte Mechanik und die physischen Bedienelemente im Innenraum finden ebenfalls großen Anklang, da sie eine willkommene Abwechslung zum modernen Touchscreen-Einheitsbrei darstellen.

Auf der Kritikseite finden sich häufig Klagen über die hohe Geräuschkulisse auf längeren Fahrten, insbesondere das Dröhnen der Reifen und das mechanische Singen des Getriebes. Auch die Härte des Fahrwerks wird als mitunter anstrengend beschrieben, was sich bei schlechten Straßenverhältnissen im Innenraum durch gelegentliche Klappergeräusche äußern kann. Die teuren Wartungskosten, insbesondere für Bremsen und Reifen, werden ebenfalls immer wieder genannt. Manche Nutzer berichten auch von gelegentlichen „Gedenksekunden“ des Doppelkupplungsgetriebes im Stadtverkehr oder beim Rangieren, das bei geringen Geschwindigkeiten weniger geschmeidig agiert als erwartet.

Der Nissan GT-R (R35) – Eine letzte Abrechnung mit Godzilla - Bild 7

Der Nissan GT-R im Wettbewerb: Ein Duell der Giganten

Im Segment der Supersportwagen trifft der Nissan GT-R auf harte Konkurrenz. Eine Gegenüberstellung verdeutlicht seine Stärken und Eigenheiten:

FeatureNissan GT-R (R35)Porsche 911 Turbo (991/992)Audi R8 V10 plus (Gebraucht)Mercedes-AMG GT (C190)
Motor3.8L V6 Biturbo (570 PS)3.8L/3.7L Boxer Biturbo (580-650 PS)5.2L V10 Sauger (610 PS)4.0L V8 Biturbo (462-585 PS)
Getriebe6-Gang-DSG (Mechanisch, rau)7/8-Gang PDK (Perfektion)7-Gang S tronic7-Gang Doppelkupplung
ErgonomieEchte Tasten & DrehreglerTasten & Touch-MixEchte Tasten & MMITasten & Touchpad (Facelift)
Tuning-Pot.Gigantisch (Bis 1.000+ PS)Sehr gutGering (Saugmotor)Gut
Preis (Gebraucht, Real DE)ab ca. 90.000 €ab ca. 140.000 €ab ca. 120.000 €ab ca. 80.000 €
Geräuschkomfort (>130km/h)Niedrig (laut)HochMittelMittel
Sicherheit (aktive Ass.)Rudimentär (baujahrbedingt)UmfassendGrundlegendUmfassend

Rational betrachtet ist ein Porsche 911 Turbo das in jeder Hinsicht das perfektioniertere Automobil. Das PDK-Getriebe schaltet weicher, der Innenraum wirkt hochwertiger, und der Geräuschpegel auf der Autobahn ist signifikant langstreckentauglicher. Er ist die unangefochtene Benchmark, aber auch extrem kostspielig. Der Audi R8 V10 liefert den weitaus besseren, emotionaleren Klang aus seinem hochdrehenden Zehnzylinder-Saugmotor und ein aufregenderes Mittelmotor-Layout. Der Mercedes-AMG GT bietet eine ähnlich brachial-sportliche Ausrichtung, jedoch mit einem V8-Soundtrack und ebenfalls exzellenter Längsdynamik.

Der Nissan GT-R gewinnt dieses Duell als der puristische, hemdsärmelige Arbeiter-Held. Er ist rauer, lauter, bietet das gewaltigste Tuning-Potenzial der Welt und erfordert vom Fahrer mehr echten, mechanischen Arbeitseinsatz. Er ist weniger ein Statussymbol als vielmehr ein Werkzeug für absolute Performance.

Technische Daten im Überblick

DatenpunktNissan GT-R (R35 Facelift, ab 2017)
Motor & Antrieb3.8L V6 Twin-Turbo (VR38DETT), Allrad (ATTESA E-TS)
Leistung / Drehmoment570 PS (419 kW) / 637 Nm (Nismo: 600 PS)
Getriebe6-Gang-Doppelkupplung (GR6, Transaxle, Nasskupplung)
FahrwerkBilstein DampTronic (Doppelquerlenker vorn, Mehrlenker hinten)
0-100 km/h / Vmax2,8 s / 315 km/h
Realer Verbrauch (WLTP-Äquivalent, Mix)ca. 11,8 l/100 km (WLTP), real: 15,0 – 20,0 l/100 km (Super Plus / 102 Oktan)
Länge4.710 mm
Breite (inkl. Spiegel)2.020 mm
Höhe1.370 mm
Radstand2.780 mm
Leergewicht (nach DIN)ca. 1.750 – 1.780 kg
Kofferraumvolumen315 Liter
Tankvolumen74 Liter
Anhängelast0 kg
Gebrauchspreis (Real DE, unverbastelte späte Modelle)ab ca. 90.000 €
Orient. Leasingrate (monatlich, Beispiel)ca. 1.500 – 2.000 € (für junge Gebrauchte, Bonität vorausgesetzt)

Fazit: Die Seele eines Sportwagens

Der Nissan GT-R (R35) im Jahr 2026 ist kein Automobil mehr für kühle Rundenzeiten-Fetischisten, die rein auf die nackten Zahlen schauen. Ein aktueller Porsche 911 Turbo S beschleunigt schneller, federt komfortabler und ist technologisch in jeder Hinsicht perfektionierter. Doch Perfektion ist oft das Ende der wahren Emotion.

Dieser Nissan ist eine lebende Ikone. Er ist der unbestreitbare Beweis, dass man mit purer, rauer mechanischer Gewalt, einem Transaxle-Layout und brillanter japanischer Software die etablierte Elite das Fürchten lehren kann. Er riecht nach Öl, er klackert, er zittert – er lebt! In einer Branche, in der Autos zunehmend zu lautlosen, isolierten Computern verkommen, ist dieser Wagen eine brachiale Naturgewalt.

Wir empfehlen dieses Fahrzeug Sammlern, Tuning-Enthusiasten und Petrolheads, die mechanisches Feedback fordern, den Klang eines V6-Biturbos lieben und das Bad-Boy-Image auf der Autobahn mit Stolz tragen. Kaufen Sie ihn jetzt, denn die Preise werden aller Voraussicht nach weiter anziehen. Wer hingegen Wert auf S-Klassen-Dämmung legt oder ein knappes Wartungsbudget hat, sollte einen Bogen um Godzilla machen. Denn dieser Wagen wird Sie finanziell restlos auffressen, wenn Sie auf den Euro schauen müssen. Für alle anderen bleibt er der letzte echte Supersportwagen-Schreck.

Galerie


    ⚠️ Fehler im Artikel entdeckt?


    Helfen Sie uns kurz mit einem anonymen Hinweis: