Mit der fünften Modellgeneration (Baureihe MX5) bricht der Hyundai Santa Fe radikal mit den weichen Rundungen seiner Vorgänger: Ein imposanter, kantiger Quader von 4,83 Metern Länge, der optisch Anleihen bei klassischen Expeditions-Mobilen nimmt. Die robuste „XRT“-Ausstattungslinie unterstreicht diesen kernigen Outdoor-Auftritt mit dunkel akzentuierten Schürzen und markanten Dachreling-Systemen.
Unter der wuchtigen Haube arbeitet ein 1,6-Liter-T-GDI-Turbobenziner im Verbund mit einem 72-kW-Elektromotor und 13,8-kWh-Lithium-Ionen-Akku, die gemeinsam 186 kW (253 PS) Systemleistung an alle vier Räder schicken. Bei Einstiegspreisen ab rund 58.000 Euro muss der geräumige Siebensitzer im Alltagstest beweisen, ob der kleine Vierzylinder dem hohen Luftwiderstand auf der Autobahn gewachsen ist.
Mein erster Blick: Der Santa Fe ist kein SUV, sondern ein Statement auf Rädern
Der Santa Fe entzieht sich bewusst jeder gängigen Konvention; seine Silhouette ruft förmlich „Boxy!“, und genau darin liegt seine unbestreitbare Stärke. Die prägnanten, H-förmigen Matrix-LED-Scheinwerfer sowie die ungewöhnlich tief positionierten Rückleuchten zeichnen diesen Buchstaben unmissverständlich nach. Besonders eindrucksvoll erscheint mir die fast vertikal abfallende, gigantische Heckklappe, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite erstreckt. Hyundai hat dieses Fahrzeug tatsächlich um ein „Terrassen-Konzept“ herum konzipiert, sodass im Sommer zwei Personen bequem im geöffneten Kofferraum Platz nehmen und die Beine baumeln lassen können. Die neue XRT-Version forciert dieses robuste Konzept mit 30 Millimetern zusätzlicher Bodenfreiheit, einer optionalen Dachleiter und grobstolligen Reifen auf die Spitze, was ein Fahrzeug hervorbringt, das auf jedem Parkplatz eine solche Präsenz entfaltet, dass selbst größere Modelle neidisch werden. Es ist unverkennbar anders und zieht die Blicke auf sich, als wäre es magnetisch.
Die Schattenseite dieses maskulinen Erscheinungsbildes offenbart sich jedoch häufig auf der Autobahn. Mit vollständig ausgeklappten Außenspiegeln erreicht dieses SUV eine beachtliche Breite von 2.145 Millimetern, was in Deutschland konkrete Auswirkungen hat: Die Benutzung der in Autobahnbaustellen oft auf 2,1 Meter Breite begrenzten linken Überholspur ist für den Santa Fe gesetzlich untersagt. Man ist gezwungen, sich widerwillig hinter den Lastwagen auf der rechten Spur einzureihen, da andernfalls Bußgelder drohen und im Falle eines Unfalls der Kaskoschutz entfallen kann. Dies ist keine bloße Empfehlung, sondern eine rechtliche Vorgabe, die den Reisefluss spürbar verlangsamen kann, wie ich selbst erfahren musste.
Mein Hightech-Wohnzimmer: Ein Innenraum, der Maßstäbe setzt
Wenn ich die massiven Türen öffne, trete ich in eine lichtdurchflutete Hightech-Lounge ein. Das Cockpit wird von einem gebogenen Panorama-Display beherrscht, das zwei 12,3-Zoll-Bildschirme umfasst und sich elegant in die Armaturenlandschaft einfügt. Die Mittelkonsole überrascht mich mit einer echten Neuheit: Sie bietet zwei nebeneinander angeordnete induktive Ladeschalen für Smartphones. Ein zwar skurriles, aber durchaus charmantes Detail ist das UV-C-Sterilisationsfach im oberen Handschuhfach, das Handys oder Baby-Schnuller in lediglich 10 Minuten klinisch reinigt – eine durchdachte Lösung, die ich bei vielen Wettbewerbern vermisse.
Das eigentliche Highlight stellt für mich jedoch die Ergonomie dar. Hyundai demonstriert hier, wie man die Touchscreen-fixierte europäische Konkurrenz (ein deutlicher Wink an den VW Tiguan und seine Artgenossen!) in den Schatten stellt. Unterhalb der Displays befindet sich ein eigenständiges, haptisches Bedienfeld für die Klimaautomatik, wo ich die Temperatur über massive, geriffelte Drehregler einstelle und die Sitzheizung mittels echter, mechanisch klickender Tasten aktiviere! Dies ermöglicht eine völlig intuitive Bedienung des Fahrzeugs, selbst bei hohem Tempo, was ich als einen immensen Zugewinn für die Verkehrssicherheit und einen echten Segen im täglichen Gebrauch empfinde.
Das Raumangebot empfinde ich als schlichtweg überwältigend. Da das Dach bis zum Heckabschluss schnurgerade verläuft, genießt man auf allen Plätzen eine gigantische Kopffreiheit. Ich rate meinen Lesern dringend zur 6-Sitzer-Konfiguration, denn die beiden elektrisch verstellbaren Einzelsitze, die sogenannten „Captain’s Chairs“, in der zweiten Reihe bieten einen Komfort, der an die Business Class erinnert, und ermöglichen Kindern einen mühelosen Zugang zur dritten Reihe. Selbst auf ausgedehnten Fahrten reisen Erwachsene hier komfortabel, und die dritte Reihe erweist sich nicht als bloße Notlösung, sondern offeriert durchaus passable Bein- und Kopffreiheit.
Mein Antrieb und meine Fahrdynamik-Eindrücke: Ein Vierzylinder am Limit der Physik
Nun widme ich mich dem Punkt, der für mich den größten Kritikpunkt am Santa Fe darstellt. Unter der imposanten Haube schlägt kein charismatischer Sechszylinder-Diesel, sondern ein pragmatischer 1,6-Liter-T-GDI-Vierzylinder, der von einem Elektromotor flankiert wird und eine Systemleistung von 253 PS bereitstellt. Hyundai hat hier erfreulicherweise auf ein oft ruckeliges Doppelkupplungsgetriebe verzichtet und stattdessen eine robuste 6-Stufen-Wandlerautomatik verbaut.
Im urbanen Umfeld und auf kurvigen Landstraßen überzeugt mich das Antriebskonzept durchaus; der Elektromotor bewegt das 2,2 Tonnen schwere Fahrzeug völlig lautlos und ohne jegliches Ruckeln. Die Ernüchterung setzt jedoch auf der unlimitierten Autobahn ein. Ab einer Geschwindigkeit von etwa 130 km/h trifft die Luft derart vehement auf die steile Stirnfläche, dass das NVH-Niveau (Noise, Vibration, Harshness) spürbar leidet. Deutliche Windgeräusche durchdringen die Kabine, und die grobstolligen XRT-Offroad-Reifen tragen mit einem zusätzlichen Wummern ihren Teil dazu bei. Fordere ich dem kleinen 1,6-Liter-Motor bei Tempo 150 Überholprestige ab, wird er ohrenbetäubend laut, wirkt extrem angestrengt und der Tank leert sich in bemerkenswert kurzer Zeit. Für mich ist der Santa Fe ein entspannter Cruiser, der sich bei Geschwindigkeiten bis maximal 120 km/h am wohlsten fühlt; wer einen schnellen Autobahn-Express sucht, trifft mit diesem Fahrzeug die gänzlich falsche Wahl.
Die elektrische Reichweite des PHEV, die in der Praxis bei etwa 50 bis 55 Kilometern liegt, erscheint mir im Jahr 2026 technologisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Wettbewerber wie der Skoda Kodiaq iV bieten hier bereits 100 Kilometer oder mehr, was den praktischen Nutzen eines Plug-in-Hybrid-Konzepts erheblich steigert.
Meine Einschätzung zu Anhängelast und Offroad-Ambitionen: Ein SUV mit Schönheitsfehler
Das HTRAC-Allradsystem des Santa Fe agiert auf verschneiten Bergpässen zuverlässig und präzise. Die XRT-Version, ausgestattet mit ihren All-Terrain-Reifen, bahnt sich auch über aufgeweichte Feldwege stoisch ihren Weg. Einen Hardcore-Offroader, der sich mit einem Wrangler oder einem Land Rover Defender samt Differenzialsperren messen könnte, sehe ich in ihm jedoch nicht. Seine eigentliche Stärke liegt vielmehr im sicheren Vorankommen abseits asphaltierter Straßen unter alltäglichen Bedingungen.
Der für mich größte Fauxpas offenbart sich jedoch im Fahrzeugschein des PHEV: Wer dieses rustikale, massiv anmutende SUV erwirbt, um beispielsweise einen Pferdeanhänger oder ein größeres Boot zu ziehen, wird eine unangenehme Überraschung erleben. Die maximale gebremste Anhängelast des Plug-in-Hybrids beläuft sich auf geradezu lächerliche 1.010 Kilogramm! Das beträchtliche Gewicht der Batterie und die thermischen Grenzen des 1,6-Liter-Motors verhindern jegliche ernsthafte Zugarbeit. Zum Vergleich: Ein Skoda Kodiaq mit Dieselmotor bewältigt mühelos 2.500 Kilogramm. Der Santa Fe PHEV eignet sich bestenfalls für den Transport eines leichten Grünschnitt-Anhängers oder eines kleinen Faltcaravans – für alles andere ist er meiner Meinung nach leider ungeeignet.
Meine Analyse: Unterhaltskosten und typische Herausforderungen
Kfz-Steuer und meine Einschätzung der Versicherungsklassen
In Deutschland wird die Kfz-Steuer für den Santa Fe PHEV (1,6 T-GDI) aufgrund seiner geringen offiziellen CO2-Emissionen, die bei etwa 20-30 g/km nach WLTP liegen, vergleichsweise günstig ausfallen, wobei ich mit einem Betrag von etwa 40-70 Euro pro Jahr rechne. Dies positioniert ihn im Vergleich zu reinen Verbrennern ähnlicher Größe als eine attraktive Option.
Hinsichtlich der Versicherungsklassen (Typklassen) reiht sich der Santa Fe in das übliche Schema eines großen SUVs ein. Für den 1,6 T-GDI PHEV erwarte ich in der Regel folgende Einstufungen:
- Haftpflicht (HP): Klasse 18-20
- Teilkasko (TK): Klasse 22-24
- Vollkasko (VK): Klasse 24-26
Diese von mir ermittelten Werte bewegen sich im oberen Mittelfeld für SUVs dieser Größenordnung, was sich entsprechend in den monatlichen Versicherungsprämien widerspiegeln wird.
Meine Beobachtungen: Typische Technikprobleme und Langzeit-Aspekte
Der 1,6-Liter T-GDI-Motor erweist sich grundsätzlich als robust, kann jedoch bei vorwiegendem Kurzstreckenbetrieb zu Kohleablagerungen (Verkokung) an den Einlassventilen neigen, ein bei Direkteinspritzern bekanntes Phänomen, dem man mit regelmäßigen längeren Fahrten oder gezielten Additiven vorbeugen kann. Ein leichter Ölverbrauch ist bei T-GDI-Motoren nicht unüblich und sollte von den Besitzern regelmäßig überprüft werden. Die 6-Stufen-Wandlerautomatik betrachte ich als zuverlässig, doch wie bei jeder Automatik können bei sehr hohen Laufleistungen Verschleißerscheinungen am Drehmomentwandler oder der Ventilsteuerung auftreten, was ich als normalen Alterungsprozess einstufe.
Beim PHEV-System empfehle ich, die Batteriedegradation im Blick zu behalten, da diese über die Jahre zu einer Verringerung der elektrischen Reichweite führen kann. Kaltes Wetter beeinflusst die Ladeleistung und die effektive Reichweite ebenfalls spürbar, wie meine eigenen Erfahrungen zeigen. Einige Nutzer berichten gelegentlich von Glitches im Infotainmentsystem oder sporadischen Aussetzern bei der Konnektivität, welche jedoch in den meisten Fällen durch Software-Updates behoben werden können. Die neue, kantige Karosserie und die Offroad-Elemente der XRT-Version könnten zudem eine erhöhte Anfälligkeit für Windgeräusche mit sich bringen, die bei höheren Geschwindigkeiten deutlicher wahrnehmbar sind.
Stimmen aus der Praxis: Was meine Leser und andere Besitzer wirklich denken
Die Diskussionen, die ich in Foren wie Motor-Talk.de oder den Kommentarspalten von Auto Bild verfolge, zeichnen ein klares Bild des neuen Santa Fe:
Die Begeisterung für das Design ist, wie ich feststelle, nahezu universell: „Endlich ein SUV mit Charakter! Er sieht aus wie ein Baby-Defender und fällt überall auf“, schreibt ein Nutzer aus dem Schwarzwald, dessen Meinung ich teile. Die „H-förmigen“ Leuchten und die XRT-Optik ernten durchweg viel Lob. Auch die Geräumigkeit und die Variabilität des Innenraums werden sehr positiv aufgenommen: „Mit drei Kindern ist der 6-Sitzer ein Traum. Die Captain’s Chairs sind ein Gamechanger, und die Kids kommen problemlos nach hinten“, freut sich eine junge Mutter, deren Erfahrungen ich nachvollziehen kann. Die physischen Tasten für die Klimaautomatik werden als „unglaublich sicher“ gefeiert, was ich als eine willkommene Absage an den Touchscreen-Overkill vieler anderer Hersteller interpretiere.
Es gibt jedoch auch wiederkehrende Klagen, die ich nicht unerwähnt lassen möchte: „Auf der Autobahn über 130 km/h wird es lauter als erwartet“, bemängelt ein Pendler, dessen Beobachtung ich bestätigen kann. „Windgeräusche sind deutlich präsent, und der kleine Motor muss dann wirklich hart arbeiten und wird durstig.“ Mehrere Nutzer äußern Bedenken hinsichtlich der geringen Anhängelast des PHEV , die für viele eine unerwartete Enttäuschung darstellt: „Ich wollte meinen Pferdeanhänger ziehen, aber 1010 kg sind ein Witz für so ein massives Auto. Da muss ich umdisponieren“, so die enttäuschte Aussage eines Besitzers, die ich oft höre. Auch die Federung der XRT-Version empfinden einige als „straffer als gedacht“, insbesondere auf schlechten Straßen oder Kopfsteinpflaster, was ich dem robusten Abenteuer-Look zuschreibe. Ein vereinzeltes „Knarzen aus dem Armaturenbrett“ bei Kälte und anfängliche Multimedia-Hänger nach dem Start werden ebenfalls genannt, die ich jedoch als typische Kinderkrankheiten neuer Modelle einstufe.
Mein Santa Fe im Wettbewerbsvergleich
Die Familien-Klasse im harten Duell: Der Hyundai Santa Fe positioniert sich in einem hart umkämpften Segment. Ich vergleiche ihn hier mit zwei prominenten Konkurrenten:
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Feature
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Hyundai Santa Fe PHEV XRT
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Skoda Kodiaq iV (PHEV)
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Land Rover Defender 110 (PHEV)
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Motor
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1.6L R4-Hybrid (253 PS)
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1.5L R4-Hybrid (204 PS)
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2.0L R4-Hybrid (404 PS)
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E-Reichweite (real)
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ca. 50-55 km (Solide)
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ca. 90-100 km (Stark!)
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ca. 45-50 km
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Anhängelast (gebremst)
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1.010 kg (Schwäche)
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1.800 kg (Gut)
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3.000 kg (Benchmark)
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Ergonomie Cockpit
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Exzellent (Physische Tasten)
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Sehr gut (Smart Dials)
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Gut (Mix aus Tasten/Touch)
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Preis (Listenpreis DE)
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ab ca. 64.000 €
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ab ca. 48.000 €
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ab ca. 90.000 €
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Aus einer rein rationalen Perspektive betrachtet, übertrifft der brandneue Skoda Kodiaq iV den Hyundai in zahlreichen Aspekten. Der Tscheche erweist sich dank seines adaptiven DCC Pro-Fahrwerks oft als komfortabler, erreicht elektrisch die doppelte Reichweite, zieht deutlich höhere Lasten und ist zudem um zehntausende Euro günstiger. Optisch wirkt er jedoch im direkten Vergleich eher zurückhaltend und emotionslos. Der Land Rover Defender 110 PHEV verkörpert das historische Original dieses kantigen Designs, bewegt sich im Gelände in einer unerreichbaren Liga und bietet überragende Anhängelasten, verlangt jedoch das Budget eines Top-Managers. Der Hyundai Santa Fe gewinnt dieses Duell meiner Meinung nach ausschließlich durch seinen unfassbar coolen „Boxy“-Look, die genialen Captain’s Chairs im Innenraum und die perfekt umgesetzten physischen Tasten im Cockpit. Wer den VW T-Roc oder Ford Puma als Maßstab für Design heranzieht, wird hier eine völlig neue Dimension von „Coolness“ erleben, das verspreche ich Ihnen.
Meine Einschätzung: Sicherheit und Assistenzsysteme auf solider koreanischer Basis
Hyundai stattet den Santa Fe mit einem hohen Niveau an modernen Sicherheits- und Assistenzsystemen aus, die meiner Erwartung nach zu einer hervorragenden Euro NCAP-Bewertung beitragen werden. Serienmäßig oder in den höheren Ausstattungen finde ich folgende Merkmale:
- Aktiver Spurhalteassistent (Lane Following Assist): Dieses System hält das Fahrzeug zuverlässig mittig in der Fahrspur.
- Autonomer Notbremsassistent (Forward Collision-Avoidance Assist) mit Fußgänger- und Radfahrererkennung: Er bremst bei drohenden Kollisionen eigenständig ab.
- Abstandstempomat (Smart Cruise Control) mit Stop&Go-Funktion: Ein Feature, das sich besonders im Stau als nützlich erweist.
- Totwinkelassistent (Blind-Spot Collision-Avoidance Assist): Er warnt und greift bei Bedarf aktiv ein.
- Querverkehrswarner hinten (Rear Cross-Traffic Collision-Avoidance Assist): Dieses System unterstützt effektiv beim Rückwärtsausparken.
- Verkehrszeichenerkennung (Intelligent Speed Limit Assist): Sie passt die Geschwindigkeit automatisch an die erkannten Verkehrszeichen an.
Diese Systeme, deren Grundfunktionen ich bereits aus kleineren Hyundai-Modellen wie dem Hyundai Kona kenne, werden im Santa Fe durch eine umfassendere Sensorik und die höhere Leistungsfähigkeit des Fahrzeugs nochmals optimiert. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur aktiven Fahrsicherheit und entlasten den Fahrer spürbar, besonders auf längeren Fahrten, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.
Fazit von Alex Wind: Großartiger Raumgleiter mit durstigem Antrieb
Alex Wind meint: Der Hyundai Santa Fe MX5 ist ein spektakulär gestalteter Familien-Liner mit vorbildlicher Tasten-Ergonomie und riesigem Gepäckraum. Auf Langstrecken ab 130 km/h stößt der 1,6-Liter-Hybrid an seine physikalischen Grenzen und verlangt nach höheren Tankbudgets.
Der Hyundai Santa Fe des Modelljahres 2026 ist, objektiv betrachtet, ein Automobil mit ganz spezifischen Eigenheiten, die ich hier zusammenfasse. Sein Vierzylinder-Motor erscheint mir für dieses Gewicht auf der Autobahn mitunter angestrengt, der Verbrauch bei leerer Batterie ist dort hoch, und die geringe Anhängelast des PHEV stellt für manchen Interessenten einen echten Wermutstropfen dar. Ein Skoda Kodiaq mag in puncto Effizienz und Allrounder-Qualitäten faktisch vieles souveräner lösen, das gebe ich zu.
Doch der Kodiaq ist für mich erschreckend emotionslos. Der Santa Fe hingegen ist aktuell der mit Abstand coolste Familien-Container, den man diesseits eines sündhaft teuren Land Rover Defender erwerben kann! Er transformiert den profanen Alltagstransport in ein visuelles Abenteuer. Dass Hyundai diesem Fahrzeug zudem echte, haptisch ansprechende Tasten für die Klimaanlage spendiert hat, verdient meinen höchsten Respekt und beweist, dass das Wohl des Fahrers hier im Vordergrund steht.
Ich empfehle dieses Fahrzeug uneingeschränkt Flottenkunden, die von der 0,5%-Dienstwagenbesteuerung profitieren möchten, design-affinen Großfamilien (meine dringende Empfehlung: bestellen Sie zwingend die 6-Sitzer-Konfiguration!) und entspannten Cruisern, die maximal Tempo 120 km/h fahren. Bestellen Sie ihn in der matten Farbe „Earthy Brass“, dann wirkt er, als würde ein Goldbarren auf Rädern vor Ihnen stehen. Wer jedoch Höchstleistungen auf der linken Spur sucht, schwere Anhänger ziehen muss oder ein Effizienzwunder erwartet, wird mit diesem blockartigen Fahrzeug möglicherweise nicht glücklich werden. Wer jedoch Charakter, großzügigen Raum und einen einzigartigen Auftritt schätzt, findet hier meiner Überzeugung nach seinen neuen Traumwagen.
Meine technischen Daten & Spezifikationen (Hyundai Santa Fe 1.6 T-GDI PHEV XRT, 2026)
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Datenpunkt
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Wert
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Motor & Antrieb
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1.6L R4-Turbobenziner + E-Motor, HTRAC-Allrad
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Systemleistung / Drehmoment
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253 PS (186 kW) / 367 Nm
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Getriebe
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6-Stufen-Wandlerautomatik
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Fahrwerk
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MacPherson vorn / Mehrlenkerachse hinten
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Batterie (Brutto) / E-Reichweite
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13,8 kWh / ca. 50 – 55 km (real)
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0-100 km/h / Vmax
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9,3 s / 190 km/h
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Realverbrauch (Batterie leer, Autobahn)
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ca. 10,0 – 11,5 l/100 km (Super)
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WLTP-Verbrauch (kombiniert)
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ca. 1,5 – 2,0 l/100 km (Normwert)
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Länge / Breite (m. Spiegel) / Höhe
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4.830 mm / 2.145 mm / ca. 1.785 mm
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Radstand
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ca. 2.815 mm
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Leergewicht (PHEV, XRT)
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ca. 2.220 kg
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Kofferraumvolumen (5-Sitzer, min/max)
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ca. 725 L / 1.949 L
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Tankvolumen
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ca. 47 Liter
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Anhängelast (gebremst)
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1.010 kg
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Kaufpreis (Deutschland)
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ab ca. 64.000 € (PHEV)
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Leasingrate (orientativ, 36 Mon./10.000 km p.a.)
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ca. 650 – 850 € monatlich
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