Jaguar I-PACE: Ein Pionier verabschiedet sich – und bietet eine einmalige Gelegenheit

Jaguar I-PACE: Ein Pionier verabschiedet sich – und bietet eine einmalige Gelegenheit
Foto: JLR

Der Jaguar I-PACE, ein Fahrzeug, das 2018 die etablierte deutsche Premium-Konkurrenz im Elektro-Segment überraschte, steht vor seinem endgültigen Abschied. Die Produktion bei Magna Steyr in Graz ist bereits eingestellt, und Jaguar bereitet sich auf eine neue Ära exklusiver GT-Modelle ab 2026 vor. Was bleibt, sind die letzten verfügbaren Lagerfahrzeuge und Tageszulassungen, die den Markt in eine bemerkenswerte Situation versetzen: Ein technisch anspruchsvoller Luxus-Crossover, dessen ursprünglicher Listenpreis bei nahezu 100.000 Euro lag, ist nun vielerorts für deutlich unter 60.000 Euro erhältlich.

Diese Entwicklung wirft die Frage auf, ob wir es hier mit einem außergewöhnlichen Kaufangebot zu tun haben oder ob man sich mit dem I-PACE eine veraltete Technologie ins Haus holt, die im Alltag, insbesondere auf längeren Fahrten, zur Geduldsprobe wird. Wir haben uns einen der letzten „EV400 R-Dynamic HSE Black“-Modelle genauer angesehen und ihn den Anforderungen des Jahres 2026 unterzogen. Unser Urteil fällt differenziert aus, doch eines ist klar: Dieses Auto ist alles andere als gewöhnlich.

Die zeitlose Formensprache des I-PACE

Ian Callums Design des I-PACE hat sich als erstaunlich langlebig erwiesen. Auch im Jahr 2026 wirkt das Fahrzeug noch immer frisch und modern, fast wie ein Konzeptfahrzeug, das gerade erst enthüllt wurde. Die weit nach vorn gerückte Kabine, das markante Design der Fronthaube und das muskulöse Heck verleihen ihm eine Präsenz und Exklusivität, die viele aktuelle Wettbewerber vermissen lassen. Jaguars Designabteilung bewies hier eine Weitsicht, die in der schnelllebigen Welt der Elektrofahrzeuge selten ist. Das Auto ist nicht nur modern, sondern strahlt eine zeitlose Eleganz aus, die es von der Masse abhebt.

Jaguar I-PACE - Bild 1
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Antrieb und Fahrdynamik: Der Sportwagen im SUV-Gewand

Abseits von Ladekurven und Reichweiten offenbart der I-PACE seinen wahren Charakter als Fahrerauto. Er gehört auch heute noch zu den fahraktivsten Elektrofahrzeugen auf dem Markt. Zwei Permanentmagnet-Synchronmotoren liefern zusammen 400 PS und ein Drehmoment von 696 Nm, was eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 4,8 Sekunden ermöglicht. Seine Stärke zeigt sich jedoch besonders in Kurvenfahrten. Jaguar setzt auf eine ultrasteife Aluminium-Karosserie, eine Doppelquerlenkerachse vorn, die aus dem F-Type bekannt ist, und eine aufwendige Integral-Link-Aufhängung hinten mit adaptiver Luftfederung. Die nahezu perfekte 50:50-Gewichtsverteilung sorgt für eine außergewöhnliche Straßenlage. Die direkte Lenkung vermittelt ein präzises Feedback, das wir bei vielen Konkurrenten vermissen. Das Fahrzeug lenkt messerscharf ein, neigt kaum zur Wankbewegung und beschleunigt dank Torque Vectoring dynamisch aus Kurven heraus. Wir spüren die Ingenieurskunst, die diesem SUV eine mechanische Seele verleiht.

Akustischer Komfort auf der Langstrecke

Bei Geschwindigkeiten jenseits der 130 km/h auf der Autobahn überzeugt der I-PACE durch seinen beeindruckenden akustischen Komfort. Dank Akustikverglasung und umfangreicher Dämmung bleiben Wind- und Fahrgeräusche auf einem angenehm niedrigen Niveau. Lediglich das Abrollgeräusch der optionalen 22-Zoll-Räder kann auf rauen Fahrbahnen deutlicher in den Innenraum dringen, trübt das Gesamterlebnis jedoch kaum. Wir reisen souverän und entspannt, was den I-PACE zu einem hervorragenden Langstreckenbegleiter macht – wenn da nicht die Ladeleistung wäre.

Ladeinfrastruktur und Reichweite: Die Achillesferse im Alltag

Der größte Kompromiss des I-PACE zeigt sich an der Schnellladesäule. Der 90-kWh-Akku (84,7 kWh netto) lädt an DC-Hyperchargern mit maximal 100 kW Peak, wobei kurzzeitig bis zu 110 kW möglich sind. Während moderne Konkurrenten wie ein Hyundai Ioniq 5 in deutlich kürzerer Zeit auf 80 Prozent laden, verbringt man mit dem Jaguar frustrierende 40 bis 45 Minuten an der Ladesäule. Für Vielfahrer oder Geschäftsreisende unter Zeitdruck erweist sich dies als erheblicher Nachteil. Die Ladekurve fällt zudem relativ schnell ab, was die Wartezeit zusätzlich verlängert. Erfreulich ist jedoch, dass spätere Modelle ab 2021 an der heimischen AC-Wallbox dreiphasig mit 11 kW laden können, was das Problem für Pendler mit eigener Lademöglichkeit erheblich entschärft.

Reichweite im Praxiseinsatz

Die reale Reichweite des I-PACE liegt im gemischten Betrieb bei etwa 350 bis 380 Kilometern. Im Winter, bei kälteren Temperaturen und erhöhtem Heizbedarf, sinkt dieser Wert spürbar auf knapp 300 Kilometer. Für den täglichen Pendelverkehr und gelegentliche Wochenendausflüge ist dies ausreichend. Für lange Urlaubsfahrten am Stück erfordert das Nachladen jedoch eine gewisse Planung und Geduld.

Platzangebot und Anhängelast

Der Kofferraum bietet ein respektables Volumen von 656 Litern (bis zur Laderaumabdeckung). Unter der vorderen Haube befindet sich ein kleiner Frunk mit 27 Litern, der sich ideal für das Ladekabel eignet. Für alle, die einen Anhänger ziehen möchten, gibt es jedoch eine Einschränkung: Die gebremste Anhängelast ist auf magere 750 Kilogramm limitiert. Ein schwerer Wohnwagen oder Bootsanhänger ist mit diesem Fahrzeug nicht kompatibel.

Jaguar I-PACE - Bild 2
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Interieur: Haptik, Ergonomie und digitale Intelligenz

Beim Öffnen der Türen mit den bündig versenkten Griffen erleben wir ein Qualitätsniveau, das viele moderne Start-ups nur schwer erreichen. Der Innenraum verströmt den Duft von echtem Premium-Leder, die Aluminium-Applikationen bestehen aus kühlem Echtmetall, und die Spaltmaße sind präzise. Die Verarbeitung ist durchweg hochwertig.

Materialqualität und Verarbeitung: Eine Klasse für sich

Der I-PACE bietet einen Innenraum, der sich kompromisslos hochwertig anfühlt. Weiche Oberflächen, edle Materialien und eine präzise Verarbeitung zeichnen das Interieur aus. Jaguar hat hier keine Abstriche gemacht, was bei vielen Elektroautos der ersten Generation nicht selbstverständlich war. Das Raumgefühl vorn ist dank tiefer Sitzposition exzellent, und das serienmäßige Panoramadach flutet die Kabine mit Licht, ist aber ausreichend getönt, um ein Rollo überflüssig zu machen.

Das Pivi Pro Infotainmentsystem und die intelligenten Drehregler

Ein ergonomisches Highlight finden wir unter dem flüssig arbeitenden „Pivi Pro“-Infotainmentsystem. Jaguar hat es per Over-the-Air-Updates aktuell gehalten, inklusive Wireless CarPlay. Darunter befindet sich die Klimabedienung: Zwei große, massive Drehregler mit integrierten Mini-Displays. Der Clou: Durch Drehen verändert man die Temperatur. Zieht man den Regler heraus, regelt man die Lüfterdrehzahl. Drückt man den Regler hinein, steuert man die Sitzheizung oder -lüftung. Diese Lösung ist brillant, blind bedienbar und stellt eine perfekte Symbiose aus digitaler Anzeige und physischer Mechanik dar. Hier stören keine Touch-Slider die Fahrt – ein Vorbild für die gesamte Branche.

Sicherheit: Euro NCAP und Assistenzsysteme

Der Jaguar I-PACE erreichte im Euro NCAP-Crashtest die Bestwertung von fünf Sternen (Test 2018). Er verfügt serienmäßig über wichtige Sicherheitsassistenzsysteme wie ein autonomes Notbremssystem (AEB) mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, einen Spurhalteassistenten (Lane Keep Assist) und eine Verkehrszeichenerkennung. Auch ein adaptiver Tempomat mit Lenkunterstützung ist verfügbar. Seine Sicherheitsausstattung war zum Zeitpunkt der Einführung vorbildlich und kann sich auch heute noch sehen lassen.

Jaguar I-PACE - Bild 3
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Kostenrechnung für Käufer: Kfz-Steuer, Versicherung und TCO

Wer mit dem I-PACE liebäugelt, muss die finanzielle Seite genau beleuchten, denn hier gibt es einige Besonderheiten.

Kfz-Steuer und Typklassen

Elektrofahrzeuge, die bis zum 31. Dezember 2030 zugelassen werden, sind in Deutschland für einen Zeitraum von zehn Jahren von der Kfz-Steuer befreit, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2035. Für einen I-PACE EV400, der als Lagerwagen 2026 zugelassen wird, bedeutet dies eine erhebliche Ersparnis über einen langen Zeitraum.

Bei den Versicherungsklassen (Typklassen) bewegt sich der Jaguar I-PACE im oberen Mittelfeld, was seiner Luxus- und Leistungsklasse entspricht. Für die Haftpflichtversicherung liegt er oft in Typklasse 20-22, für die Vollkasko in 27-29 und für die Teilkasko in 24-26. Dies sind typische Werte für ein leistungsstarkes Premium-SUV. Eine individuelle Berechnung bei verschiedenen Versicherern ist aufgrund der hohen Rabatte und des besonderen Status als Auslaufmodell ratsam, um das beste Angebot zu finden.

Die TCO für Dienstwagenfahrer

Die Berechnung der Total Cost of Ownership (TCO) für Dienstwagenfahrer erfordert eine genaue Betrachtung. Auch wenn man das Fahrzeug aktuell für deutlich unter 60.000 Euro erwerben kann, interessiert sich das Finanzamt für den Bruttolistenpreis (BLP) am Tag der Erstzulassung. Für Elektrofahrzeuge gilt die 0,25%-Regelung für einen Bruttolistenpreis bis 60.000 Euro. Da der Bruttolistenpreis des I-PACE HSE „Black“ bei knapp 97.000 Euro liegt, qualifiziert sich das Fahrzeug für die 0,5%-Regelung der Dienstwagensteuer. Dies ist zwar nicht die günstigste Besteuerung, aber im Vergleich zu Verbrennern immer noch vorteilhaft und macht das scheinbare Schnäppchen für Firmenwagenfahrer weiterhin attraktiv.

Privatkauf: Eine Gelegenheit mit Absicherung

Für Privatkäufer hingegen ist dieses Fahrzeug eine besondere Chance. Der massive Wertverlust der Plattform wurde bereits durch die erheblichen Rabatte der Händler abgefedert. Das Restwert-Risiko ist somit deutlich reduziert. Zudem liefert Jaguar bei diesen finalen Abverkäufen oft 5 Jahre Werksgarantie (Jaguar Care) inklusive kostenfreier Wartung mit. Dies ist ein kaufmännischer Vorteil, der die Attraktivität für Privatkäufer enorm steigert. Man erwirbt ein Premium-Fahrzeug mit umfassender Absicherung zum Preis eines gut ausgestatteten Mittelklasse-E-SUVs.

Stimmen aus der Praxis: Was Besitzer wirklich berichten

Analysen deutscher Automobilforen wie Motor-Talk.de und Auto Bild zeigen ein realistisches Bild der Alltagserfahrung von I-PACE-Besitzern.

Positive Rückmeldungen

  • Fahrspaß und Dynamik: Viele loben die agile Lenkung, das sportliche Fahrwerk und die beeindruckende Beschleunigung. Das Fahrgefühl wird oft als das eines echten Jaguars beschrieben, trotz des Elektroantriebs.
  • Design: Das zeitlose Design wird immer wieder als entscheidendes Kaufargument genannt. Es zieht nach wie vor Blicke auf sich.
  • Innenraum und Materialien: Die hochwertige Verarbeitung, das Leder und insbesondere die haptischen Bedienelemente für die Klimaanlage ernten viel Lob. Die Abwesenheit einer reinen Touchscreen-Bedienung wird positiv hervorgehoben.
  • Komfort: Die Luftfederung sorgt für einen hohen Reisekomfort, und die Ruhe im Innenraum wird geschätzt.

Wiederkehrende Kritikpunkte

  • Ladeleistung: Die langsame DC-Ladeleistung ist der am häufigsten genannte Kritikpunkt, insbesondere bei längeren Fahrten. Besitzer berichten von der Notwendigkeit, an der Raststätte Geduld aufzubringen.
  • Geräusche: Einige Besitzer berichten von gelegentlichen Windgeräuschen an den rahmenlosen Fenstern bei höheren Geschwindigkeiten oder knisternden Geräuschen aus dem Bereich der A-Säule.
  • Multimediasystem (frühere Versionen): Obwohl Pivi Pro durch Updates verbessert wurde, hatten frühe I-PACE-Modelle mitunter träge Systeme oder kleinere Software-Glitches, die jedoch meist behoben sind.
  • Verbrauch im Winter: Der winterliche Stromverbrauch und die damit verbundene Reichweitenreduzierung sind für manche Pendler ein Ärgernis.
  • Platz im Fond: Trotz der Außenmaße empfinden manche den Fond als nicht ganz so großzügig wie bei einigen Konkurrenten.
  • Softwareprobleme: Gelegentliche Probleme mit der Software, wie das Zurücksetzen von Spracheinstellungen nach OTA-Updates oder Abbrüche bei der DC-Ladung, wurden berichtet.
  • Wertverlust: Der schnelle Wertverlust auf dem Gebrauchtwagenmarkt wird oft genannt, ist aber für aktuelle Käufer von Lagerfahrzeugen ein Vorteil.
Jaguar I-PACE - Bild 4
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Der Vergleich mit der Konkurrenz: Wer hat die Nase vorn?

Der Jaguar I-PACE positioniert sich als Performance-E-SUV in einem hart umkämpften Segment. Wir vergleichen ihn mit einigen prominenten Rivalen, um seine Stärken und Schwächen im Kontext zu beleuchten.

Ein Tesla Model Y Performance mag den Briten auf der reinen Geraden und im Supercharger-Netzwerk übertreffen, bietet aber oft ein straffes Fahrwerk und eine rein auf Touchscreens basierende Bedienung. Preislich liegt es ähnlich, liefert jedoch ein anderes Fahrerlebnis und eine pragmatischere, weniger luxuriöse Anmutung im Innenraum.

Der Hyundai Ioniq 5 N ist rational betrachtet ein technologisch überlegenes Fahrzeug mit 800-Volt-Ladetechnik und beeindruckender Kurvengeschwindigkeit. Er kostet jedoch deutlich mehr und spricht eine andere, sportlichere Zielgruppe an, die ultimative Performance über britische Eleganz und traditionellen Luxus stellt.

Der Jaguar I-PACE gewinnt dieses Duell als exklusiver Preis-Leistungs-Aristokrat. Er bietet Fahrwerksgüte, Innenraum-Luxus und Exklusivität der 100.000-Euro-Klasse, die er einst repräsentierte, zum Preis eines besser ausgestatteten VW ID.4 oder Skoda Enyaq. Wer ein emotionales, fahrerorientiertes Elektro-SUV sucht und die Ladeproblematik durch Heimladen kompensieren kann, findet hier ein einzigartiges Angebot. Auch der BMW iX3 oder Mercedes-Benz EQC bieten Premium-Qualität, erreichen aber selten die Fahrdynamik des I-PACE zu diesem Preis.

Fazit von Alex Wind

Mein Fazit zum Jaguar I-PACE als Lagerwagen im Jahr 2026 ist klar: Dieses Auto ist nichts für reine Pragmatiker, die ihre Fahrzeugwahl ausschließlich nach Ladekurven und Excel-Tabellen treffen. Wer im Außendienst täglich 500 Autobahnkilometer zurücklegen muss, wird mit der 100-kW-Ladetechnik an seine Grenzen stoßen.

Für alle anderen jedoch ist dieses Fahrzeug eine der vielleicht größten Gelegenheiten des gesamten automobilen Jahrzehnts! Man bekommt ein Auto, das fahrerisch durch sein Doppelquerlenker-Luftfahrwerk absolut in der Weltspitze mitspielt, dessen Lenkung ein mechanisches Gefühl vermittelt und dessen Innenraum nach teurem, britischem Premium-Leder duftet. Dieses Auto besitzt Charakter und eine Seele – etwas, das ich bei vielen modernen, seelenlosen Elektro-Gefährten schmerzlich vermisse.

Ich empfehle dieses Auslaufmodell jedem Eigenheimbesitzer mit einer Wallbox, der im Alltag primär 50 bis 100 Kilometer pendelt, eine fehlerfreie Ergonomie mit echten Tasten schätzt und das Straßenbild nicht mit dem millionsten Tesla Model Y langweilen möchte. Mein Rat an Sie: Nehmen Sie das Geld in die Hand, sichern Sie sich sofort einen der letzten hochgerüsteten R-Dynamic HSE, verhandeln Sie die 5-Jahres-Wartung in den Vertrag, ignorieren Sie die Langsamkeit am Hypercharger und genießen Sie das phänomenale Gefühl, das fahrerisch vermutlich beste Elektro-SUV der Pionier-Ära zu besitzen. Es ist eine letzte Chance, einen echten Klassiker zu fahren, bevor die Zukunft Jaguars radikal neu beginnt.

Technische Daten: Jaguar I-PACE EV400 R-Dynamic HSE (Modelljahr 2026)

DatenpunktSpezifikation
Motor & AntriebZwei Elektromotoren (PSM), Permanenter Allradantrieb
Leistung / Drehmoment294 kW (400 PS) / 696 Nm
Getriebe1-Gang-Reduktionsgetriebe pro Achse
FahrwerkDoppelquerlenker vorn / Integral-Link hinten (Luftfederung)
Batterie (Netto / Brutto)84,7 kWh / 90 kWh
Systemspannung400 Volt
0-100 km/h4,8 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit200 km/h (elektronisch abgeregelt)
WLTP-Verbrauch22-25,2 kWh/100 km
WLTP-ReichweiteBis zu 470 km
Ladeleistung (DC / AC)Max. 100 kW DC (Peak) / 11 kW AC
Länge4.682 mm
Breite2.011 mm (ohne Spiegel) / 2.139 mm (mit Spiegel)
Höhe1.566 mm
Radstand2.990 mm
Leergewicht (EU)2.208 kg
Kofferraumvolumen656 Liter (minimal) / 1453 Liter (maximal)
Frunkvolumen27 Liter
Anhängelast (gebremst)750 kg
Anhängelast (ungebremst)750 kg
Listenpreis (DE)ca. 97.000 € (für HSE Black, historisch)
Straßenpreis (Lagerwagen)ca. 60.000 € (erheblich rabattiert)
Leasing (geschätzt)ab ca. 599 €/Monat (bei 10.000 km/Jahr, 36 Monate, 0 € Anzahlung)

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