Nach der Einstellung des klassischen Mazda 6 kehrt die japanische Mittelklasse-Ikone für das Modelljahr 2026 als rein elektrischer Mazda 6e zurück. Entwickelt in Kooperation mit Changan auf der modernen EPA1-Plattform, kombiniert die 4,92 Meter lange Schräghecklimousine markantes Kodo-Design mit einem 190 kW (258 PS) starken Heckantrieb.
Mit einem 68,8-kWh-LFP-Akkupack und einer Reichweite von bis zu 600 Kilometern nach chinesischer CLTC-Norm zielt der Stromer ab geschätzten 42.000 Euro auf Rivalen wie das Tesla Model 3 und den VW ID.7. Ob die japanische Fahrphilosophie des Jinba Ittai auf der neuen China-Basis erhalten bleibt, deckt unser Testbericht auf.
Designsprache Kodo: Eine Evolution des Unverwechselbaren
Optisch setzt der Mazda 6e Maßstäbe. Mazda ist es gelungen, die „Kodo – Soul of Motion“-Designsprache gekonnt in die elektrische Ära zu überführen. Die Frontpartie wirkt selbstbewusst, die flachen LED-Scheinwerfer verleihen dem Wagen einen fokussierten Blick. Besonders auffällig ist der geschlossene, dreidimensional beleuchtete Kühlergrill, der dem Mazda 6e eine unverwechselbare Präsenz auf der Straße sichert.
Anders als viele Limousinen zeigt sich der Mazda 6e als echter Liftback, ein Fließheck, das Eleganz mit hohem Praxiswert verbindet. Die große, weit öffnende Heckklappe ist ein Segen für den Alltag und macht den Wagen überraschend vielseitig. Ein kleines, aber feines Detail am Heck ist der aktive Spoiler, der sich ab 90 km/h oder auf Knopfdruck elektrisch ausfährt. Dieses Element unterstreicht den sportlichen Anspruch und verleiht dem Mazda 6e eine exklusive Note.
Mit einer Länge von 4.921 Millimetern spielt der Mazda 6e in der oberen Mittelklasse. Die Breite von 1.890 Millimetern ohne Außenspiegel wächst auf beachtliche 2.110 Millimeter mit ausgeklappten Spiegeln. Dieser Wert ist relevant für Fahrten auf deutschen Autobahnen, insbesondere in Baustellenbereichen, wo die linke Überholspur oft auf 2,10 Meter oder weniger begrenzt ist. Fahrer müssen hier achtsam sein und gegebenenfalls auf die rechte Spur wechseln, um Konflikte mit den Verkehrsregeln zu vermeiden.
Interieur: Ein Spagat zwischen Tradition und Touchscreen-Moderne
Betritt man den Innenraum des Mazda 6e, erlebt man einen Wandel in Mazdas Designphilosophie. Über ein Jahrzehnt lang setzte der Hersteller konsequent auf physische Drehregler und Tasten, um die Bedienung während der Fahrt sicherer zu gestalten. Im Mazda 6e weicht dieses Prinzip einem großen, zentral platzierten 14,6-Zoll-Touchscreen.
Die Abwesenheit zahlreicher haptischer Bedienelemente, insbesondere für Klimaanlage und Sitzheizung, erfordert nun die Bedienung über den Touchscreen. Dies bedeutet, dass der Blick vom Verkehrsgeschehen abgewendet werden muss, was eine Umstellung für langjährige Mazda-Fahrer darstellt. Die Menüführung erscheint stellenweise verspielt, ein animierter „Avatar-Assistent“ tritt dezent in den Hintergrund.
Auf der anderen Seite überzeugt die Materialauswahl und Verarbeitungsqualität im Innenraum. Feines Leder, weiches Alcantara und eine schwebende Mittelkonsole vermitteln einen hochwertigen Eindruck, der viele Wettbewerber in den Schatten stellt. Der Beifahrersitz, oft als „Zero Gravity“-Sitz bezeichnet, bietet per Knopfdruck eine fast waagerechte Liegeposition mit hochfahrender Beinauflage – ideal für längere Pausen oder das entspannte Warten am Ladepunkt. Dank des großzügigen Radstands von 2.895 Millimetern genießen Fondpassagiere viel Beinfreiheit, und das Panoramaglasdach sorgt trotz der abfallenden Coupé-Linie für ausreichende Kopffreiheit.
Antrieb: Jinba Ittai auf chinesischer Basis
Die Frage, ob Mazda es vermocht hat, dem chinesischen Großserienprodukt das Gefühl von „Jinba Ittai“ einzuhauchen, beantwortet sich auf der Straße positiv. Das Fahrwerk wurde spürbar für europäische Ansprüche nachgeschärft.
Die vollelektrischen BEV-Varianten im Überblick
Der Mazda 6e wird für den europäischen Markt mit zwei Batterieoptionen angeboten, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Beide Varianten setzen auf einen Elektromotor an der Hinterachse, der für ein agiles Fahrverhalten sorgt. Obwohl an der Vorderachse „profane“ MacPherson-Federbeine zum Einsatz kommen, zaubert die H-Arm-Multilink-Hinterachse in Verbindung mit einer nahezu perfekten 50:50-Gewichtsverteilung ein präzises und dynamisches Kurvenverhalten. Die Lenkung, elektronisch unterstützt und eher leichtgängig, liefert dennoch ausreichend Rückmeldung. Er fährt sich spürbar engagierter und lebendiger als beispielsweise ein VW ID.7.
Standard-Batterie: 68,8 kWh LFP
Die Basis bildet eine 68,8-kWh-LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat), die einen 258 PS (190 kW) starken Elektromotor speist.
- WLTP-Reichweite: Mit dieser Batterie erreicht der Mazda 6e eine WLTP-Reichweite von ca. 479 Kilometern.
- Ladeleistung: Die 400-Volt-Architektur ermöglicht an einer DC-Schnellladestation eine Ladeleistung von bis zu 165 kW (teilweise auch 200 kW Spitzenleistung genannt). Ein Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent nimmt hierbei etwa 24 Minuten in Anspruch.
- Verbrauch: Der kombinierte WLTP-Verbrauch dieser Variante liegt bei rund 16,6 kWh/100 km.
Optionale Batterie: 80 kWh NMC
Für Kunden mit höherem Reichweitenanspruch steht optional eine 80-kWh-NMC-Batterie (Nickel-Mangan-Kobalt) zur Verfügung, die mit einer Leistung von 242 PS (179 kW) antritt.
- WLTP-Reichweite: Diese größere Batterie ermöglicht eine beeindruckende WLTP-Reichweite von ca. 552 Kilometern.
- Ladeleistung: Hier ist die DC-Schnellladeleistung auf 90 kW begrenzt. Folglich benötigt der 80-kWh-BEV für einen Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent rund 47 Minuten.
Im Vergleich zu aktuellen Modellen von Hyundai oder Kia mit 800-Volt-Technologie fallen die Ladezeiten, insbesondere der 80-kWh-Variante, zurück. Bis zu Geschwindigkeiten von etwa 160 km/h überzeugt die Geräuschdämmung (NVH) des Mazda 6e.
Unterhaltskosten und steuerliche Vorteile in Deutschland
Der Mazda 6e ist auch unter finanziellen Aspekten interessant, insbesondere für Firmenwagenfahrer.
Kfz-Steuer und Typklassen
- BEV-Version: Reine Elektrofahrzeuge sind in Deutschland für einen Zeitraum von 10 Jahren ab Erstzulassung von der Kfz-Steuer befreit (bis maximal Ende 2030). Danach richtet sich die Steuer nach dem Gesamtgewicht. Für den Mazda 6e BEV wären dies voraussichtlich geringe jährliche Kosten.
- Typklassen: Da der Mazda 6e ein neues Modell ist und 2026 auf den Markt kommt, sind die genauen Typklassen für Haftpflicht, Teil- und Vollkasko noch nicht festgelegt. Erwartet werden Einstufungen im mittleren Bereich, vergleichbar mit ähnlichen Modellen der oberen Mittelklasse wie dem VW ID.7 oder Tesla Model 3, möglicherweise mit leichten Unterschieden je nach Ausstattung.
Dienstwagenbesteuerung: Ein cleverer Schachzug
Die Preisgestaltung des Mazda 6e spielt Dienstwagenfahrern in die Hände:
- BEV-Versionen: Mit Einführungspreisen, die je nach Ausstattung und Batterieoption zwischen 44.900 Euro und 48.500 Euro liegen, bleibt der Mazda 6e deutlich unter der Kappungsgrenze von 70.000 Euro. Dies sichert Dienstwagenfahrern die maximale Förderung von 0,25 Prozent Versteuerung des Bruttolistenpreises, was eine erhebliche Ersparnis bedeutet.
Akustischer Komfort und Sicherheitssysteme
Auf der Autobahn zeigt der Mazda 6e eine souveräne Leistung in puncto Geräuschdämmung. Bis etwa 160 km/h bleiben Wind- und Abrollgeräusche gut gedämpft. Darüber hinaus nimmt der Geräuschpegel naturgemäß zu, aber der Komfort bleibt auf einem hohen Niveau. Mazda hat hier offenbar viel Wert auf eine gute Isolierung gelegt. Die elektronische Vmax-Limitierung auf 170 km/h mag für manche Vielfahrer auf der deutschen Autobahn eine Einschränkung darstellen, ist aber im Alltag meist ausreichend.
Bezüglich der Sicherheitssysteme erwarten wir vom Mazda 6e eine umfassende Ausstattung gemäß Euro NCAP-Standards. Eine moderne Plattform wie die des Mazda 6e bringt in der Regel eine Vielzahl an Assistenzsystemen mit sich:
- AEB (Autonomous Emergency Braking): Automatische Notbremssysteme mit Fußgänger- und Radfahrererkennung.
- Lane Keep Assist/Lane Centering Assist: Spurhalte- und Spurführungsassistenten, die das Fahrzeug aktiv in der Spur halten.
- Adaptiver Tempomat (ACC): Mit Stop&Go-Funktion.
- Verkehrszeichenerkennung, Totwinkelwarner, Querverkehrswarner: Standard in dieser Klasse.
Es ist davon auszugehen, dass Mazda diese Systeme umfassend und auf dem Niveau aktueller Modelle implementiert, um hohe Euro NCAP-Sicherheitsbewertungen zu erzielen. Im Vergleich zu älteren Modellen oder Fahrzeugen ohne chinesische Kooperation dürften diese Systeme auf dem neuesten Stand sein.
Stimmen aus der Praxis: Was Besitzer erwarten und bemängeln könnten
Da der Mazda 6e noch nicht flächendeckend auf dem Markt ist, können wir uns auf Erfahrungen mit vergleichbaren Fahrzeugen der Plattform oder Mazdas generelle Qualitätsansprüche stützen, um potenzielle Rückmeldungen zu antizipieren.
Positiv werden voraussichtlich folgende Aspekte hervorgehoben:
- Design: Das Kodo-Design des Mazda 6e wird als herausragend empfunden. Viele Nutzer schätzen die fließenden Linien und die sportlich-elegante Erscheinung.
- Fahrdynamik: Die Mazda-typische Fahrwerksabstimmung, das direkte Ansprechverhalten und die Heckantriebs-Agilität versprechen viel Fahrspaß und Präzision.
- Materialqualität im Innenraum: Die hochwertigen Materialien wie Leder und Alcantara, gepaart mit einer soliden Verarbeitung, werden den Qualitätsanspruch von Mazda-Kunden erfüllen.
- Praktikabilität der Liftback-Heckklappe: Die große Öffnung erleichtert das Beladen und steigert den Alltagsnutzen erheblich.
Mögliche Kritikpunkte könnten sein:
- Bedienkonzept: Der Abschied von physischen Tasten zugunsten eines großen Touchscreens dürfte bei Traditionalisten und Liebhabern der alten Mazda-Ergonomie auf Skepsis stoßen. Ablenkung während der Fahrt und die Notwendigkeit, Untermenüs zu durchsuchen, könnten bemängelt werden.
- 400-Volt-Ladetechnik: Im Vergleich zu Konkurrenten mit 800-Volt-Architektur sind die Ladezeiten länger, was auf langen Reisen als unpraktisch empfunden werden könnte. Dies gilt insbesondere für die 80-kWh-NMC-Batterie mit ihrer geringeren Spitzenladeleistung.
- Geräusche im Innenraum: Während die allgemeine Geräuschdämmung gut ist, könnten bei neuen Modellen anfängliche „Sägewerke“ – kleine Knarz- oder Klappergeräusche, die auf nicht perfekt sitzende Verkleidungsteile hindeuten – auftreten.
- Software-Stabilität: Komplexe Infotainmentsysteme neigen in der Anfangszeit zu kleineren Softwarefehlern oder Lags, die Patches erfordern.
Wettbewerbsvergleich: Wo sich der Mazda 6e positioniert
Der Mazda 6e tritt in einem hart umkämpften Segment an. Wir vergleichen ihn mit wichtigen Rivalen im elektrifizierten Mittelklassemarkt.
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Feature
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Mazda 6e BEV (2026)
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Tesla Model 3 (Highland)
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VW ID.7 Pro
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Antrieb
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Heckantrieb (bis 258 PS)
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Heckantrieb (283 PS)
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Heckantrieb (286 PS)
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Architektur
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400 Volt
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400 Volt
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400 Volt
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Kofferraum
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Große Heckklappe (Liftback)
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Kleine Klappe
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Große Heckklappe (Liftback)
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Ergonomie
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Touch-zentriert, wenige Tasten
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Stark Touch-basiert
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Verbesserte Tastenstrategie
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Preis (Deutschland, ca.)
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ab 44.900 €
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ab 41.000 €
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ab 56.995 €
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Besonderheit
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Kodo-Design
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Supercharger-Netzwerk
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Hoher Reisekomfort
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Im Vergleich zu seinen direkten Konkurrenten behauptet sich der Mazda 6e als stilvoller Grenzgänger. Er vereint die elegante, flache Silhouette eines Tesla Model 3 mit der praktischen Heckklappe eines VW ID.7. Das Tesla Model 3 bleibt ein Effizienz-Champion mit seinem etablierten Supercharger-Netzwerk, muss aber mit einer weniger praktischen Kofferraumöffnung und einem teils spartanischen Bedienkonzept leben. Der VW ID.7 punktet mit einem nochmals größeren Radstand, hohem Fahrkomfort und geräumigem Interieur, verlangt dafür jedoch einen deutlich höheren Einstiegspreis.
Der Mazda 6e bietet eine überzeugende Balance. Er liefert ein engagiertes Fahrerlebnis und hochwertige Materialien. Weitere Konkurrenten in diesem Segment könnten der Hyundai Ioniq 6 oder auch der BMW i4 sein, die ähnliche Kundenansprüche bedienen.
Technische Daten & Spezifikationen
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Datenpunkt
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Mazda 6e BEV (68,8 kWh LFP)
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Mazda 6e BEV (80 kWh NMC)
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Motor & Antrieb
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E-Motor hinten (PSM), Heckantrieb
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E-Motor hinten (PSM), Heckantrieb
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Leistung / Drehmoment
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258 PS (190 kW) / 320 Nm
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242 PS (179 kW) / k.A.
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Getriebe
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1-Gang-Reduktionsgetriebe
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1-Gang-Reduktionsgetriebe
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Fahrwerk
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MacPherson vorn / H-Arm Multilink hinten
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MacPherson vorn / H-Arm Multilink hinten
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Batterie / System
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68,8 kWh LFP (400-Volt)
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80 kWh NMC (400-Volt)
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0-100 km/h / Vmax
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ca. 7,6 s / 170 km/h (limitiert)
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k.A. / 170 km/h (limitiert)
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WLTP Verbrauch (Mix)
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ca. 16,6 kWh/100 km (WLTP)
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k.A.
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WLTP Reichweite (Mix)
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479 km
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552 km
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DC Ladeleistung (Peak)
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bis 165 kW (teilw. 200 kW Spitze)
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90 kW
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Ladedauer (10-80% DC)
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ca. 24 Minuten
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ca. 47 Minuten
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Länge
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4.921 mm
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4.921 mm
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Breite (ohne Spiegel)
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1.890 mm
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1.890 mm
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Breite (mit Spiegel)
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ca. 2.110 mm
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ca. 2.110 mm
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Höhe
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1.485 mm
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1.485 mm
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Radstand
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2.895 mm
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2.895 mm
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Leergewicht (ca.)
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ca. 1.962 kg
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k.A.
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Kofferraumvolumen (ca.)
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ca. 479 – 1.174 Liter (Liftback)
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ca. 479 – 1.174 Liter (Liftback)
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Preise (DE, ca.)
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ab 44.900 € (Takumi)
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ab 48.500 € (Takumi Plus)
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Leasing (DE, ca. monatl.)
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ab 429 € (bei 36 Mon./10.000 km p.a.)
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(variiert je nach Ausstattung/Batterie)
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Hinweis: Leasingraten und Preise sind Schätzwerte für den deutschen Markt und können je nach Ausstattung, Anbieter und Konditionen variieren. „k.A.“ steht für „keine Angabe“.
Fazit von Alex Wind: Der Mazda 6e im Härtetest
Das Fazit von Alex Wind zum Mazda 6e (Modelljahr 2026): Er überrascht im Praxistest. Die anfängliche Skepsis, ein „Badge-Engineering“-Produkt von Changan zu erhalten, erweist sich als unbegründet. Mazda hat dem Mazda 6e sehr viel eigene Ingenieurskunst und dynamisches „Gewürz“ in der Fahrwerksabstimmung verliehen. Das Design ist atemberaubend, der Heckantrieb sorgt für Fahrfreude, und die Materialqualität im Innenraum fordert etablierte Premium-Marken heraus.
Wer einen stilvollen, praktischen und gleichzeitig dynamischen elektrifizierten Begleiter sucht, findet im Mazda 6e eine überzeugende Alternative. Er ist ideal für diejenigen, denen ein Tesla Model 3 zu nüchtern oder unpraktisch und ein VW ID.7 zu konventionell oder teuer erscheint.
Für Puristen, die an Mazdas alter Bedienphilosophie festhalten, wird die Umstellung auf den Touchscreen eine Herausforderung sein. Doch wer bereit ist, sich auf die Zukunft einzulassen, findet im Mazda 6e ein hochwertiges und fahrerorientiertes Elektrofahrzeug. Mazda hat hier eine mutige Brücke gebaut – und sie fährt sich verdammt gut.





























































