Während Kia mit dem neuen EV3 ein modernes, aerodynamisch gestyltes Kompakt-Elektro-SUV ins Rampenlicht schiebt, führt der kantige e-Soul ein fast trotziges Eigenleben. Die unverwechselbare Würfelform mit aufrechter Windschutzscheibe und hochgesetzten Heckleuchten bietet einen erfrischenden Kontrast zum allgegenwärtigen Einheitsdesign moderner Stromer.
Technisch muss sich der erfahrene Kubus keineswegs verstecken: Der 150 kW (204 PS) starke Elektromotor an der Vorderachse sorgt im Zusammenspiel mit dem 64-kWh-Akkupaket für reale Alltagsreichweiten von über 400 Kilometern. Auf dem Neu- und Gebrauchtwagenmarkt ab rund 21.000 Euro prüfen wir, wie viel handfester Nutzwert im charismatischen Koreaner steckt.
Der Reiz des Würfels: Design, Abmessungen und die Alltagstauglichkeit
Das Design des e-Soul polarisiert. Einige sehen in ihm einen praktischen Familien-Kubus, andere einen entflogenen Helm eines Star-Wars-Stormtroopers. Unbestritten bleibt: Er ist im urbanen Raum ein Leuchtturm der Übersichtlichkeit. Man sitzt aufrecht und überblickt exakt, wo die flache Haube mit den schmalen LED-Projektionsscheinwerfern endet. Die kantige Form macht das Rangieren in engen Parklücken zum Kinderspiel.
Ein nicht zu unterschätzender Vorteil offenbart sich auf unseren Autobahnen: Im Gegensatz zu vielen modernen, stark in die Breite gewachsenen SUV-Modellen misst der e-Soul mit vollständig ausgeklappten Außenspiegeln immer noch hervorragende 2.025 Millimeter. Das erlaubt ein entspanntes Manövrieren auf den oft schmalen linken Überholspuren von Baustellenbereichen, ohne dass man sich ständig um die Außenspiegel sorgen muss oder gar die Spur blockiert. Dieses Auto zirkelt man gelassen an jedem Lkw vorbei, ein echter Vorteil für Pendler.
Ein Hauch von Retro: Das Interieur und seine Tasten-Vielfalt
Wir öffnen die Türen und betreten eine Welt, die im Jahr 2026 fast schon herrlich analog wirkt. Hier erlebt man den ergonomischen Ritterschlag schlechthin: Der e-Soul ist ein Paradies für alle, die haptisches Feedback schätzen. Während man im neuen EV3 oder im VW ID.3 grundlegende Funktionen oft in verschachtelten Untermenüs auf Touchscreens suchen muss, bietet der e-Soul eine umfangreiche Mittelkonsole voller massiver, physischer Tasten. Klimatisierung, Sitzheizung, Lenkradheizung, Fahrmodi – all das bedient man mit einem satten Klick, nahezu blind. Wer mit dem digitalen Touch-Wahn der Industrie fremdelt, findet hier seine automobile Heimat.
Das UVO-Connect-Infotainment-System ist zwar funktional und logisch aufgebaut, reagiert aber merklich langsamer als das neue ccNC-System der jüngeren Kia-Modelle. Ein Relikt vergangener Tage ist das Head-up-Display, das nicht direkt in die Scheibe projiziert, sondern auf eine surrend ausfahrende Plexiglasscheibe spiegelt. Es erfüllt seinen Zweck, wirkt aber in puncto Integration und Eleganz etwas unterdimensioniert und stört bisweilen das Sichtfeld. Ein absoluter Party-Gag, der selbst im Jahr 2026 noch für Schmunzeln sorgt, ist das Harman Kardon Soundsystem mit dem „Sound Mood Lighting“: Pulsierende LED-Lichtringe in den Türtafeln atmen im Takt der Musik.
Platzangebot und kleine Kompromisse
Die Kehrseite der kompakten Form: Da der e-Soul noch auf der alten Misch-Plattform (K3) steht, fordert das Packaging seinen Tribut. Der Fond bietet zwar eine grandiose Kopffreiheit, doch die Beinfreiheit bleibt mäßig. Erwachsene finden auf längeren Fahrten nur bedingt Komfort. Der Kofferraum ist mit winzigen 315 Litern kaum urlaubstauglich und der Verzicht auf einen Frunk unter der Fronthaube für Ladekabel ist ein praktischer Nachteil. Das nasse Ladekabel muss so oft zu den Einkäufen in den eher kleinen Kofferraum. Für Singles oder Paare mag das ausreichen, Familien mit Kinderwagen oder viel Gepäck stoßen schnell an Grenzen.
Antrieb, Fahrdynamik und die Effizienz als Trumpfkarte
Unter dem Kasten-Design arbeitet der tausendfach bewährte Frontantrieb mit 204 PS (150 kW) und üppigen 395 Nm Drehmoment. An der Ampel ringen die Vorderräder beim Kickdown kurz um Traktion, dann schießt der Würfel vehement nach vorn. Die aufwendige Mehrlenker-Hinterachse sorgt dafür, dass das Auto trotz des kurzen Radstands satt auf der Straße liegt und auf kurzen Querfugen nicht so erbärmlich poltert wie manch günstigerer Konkurrent. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, vermittelt aber ein sicheres Gefühl, ohne übermäßig sportlich zu wirken.
Der e-Soul ist ein absoluter Effizienz-Knauserer! Trotz der Aerodynamik einer Schrankwand haben wir ihn im Testalltag mühelos mit fantastischen 14,8 kWh/100 km bewegt. Reale 380 bis 420 Kilometer Reichweite im Sommer sind mit dem 64-kWh-Akku keine Utopie. Bei niedrigen Temperaturen sinkt die Reichweite erfahrungsgemäß um 15-20 Prozent, ein übliches Phänomen bei Elektrofahrzeugen.
Akustik und Komfort auf langen Strecken
Auf der unlimitierten Autobahn wird es ab etwa 130 km/h im Innenraum lauter. Bedingt durch die steile Frontscheibe und die kastenförmige Karosserie treten Windgeräusche deutlich in den Vordergrund. Auch Abrollgeräusche, insbesondere von den Radhäusern, sind präsenter als bei aerodynamisch optimierteren oder höherklassigen Fahrzeugen. Für entspannte Langstreckenfahrten mit hohem Tempo ist der e-Soul daher nur bedingt geeignet. Er ist und bleibt ein urbaner Stromer, der auch die Autobahn bewältigt, aber nicht dafür konstruiert wurde, dort dauerhaft zu glänzen.
Der Flaschenhals: Laden an der Gleichstromsäule
Der absolute Showstopper wartet an der Ladesäule: Hier offenbart die alte Architektur ihr Alter. Die maximale Ladeleistung (DC) peakt bei bescheidenen 80 kW. Im Jahr 2026, wo selbst Kleinwagen mit 130 kW und mehr laden, fühlt sich das an wie ein Modem-Download in Zeiten von Glasfaser. Der Hub von 10 auf 80 Prozent dauert quälende 45 Minuten. Wer regelmäßig Strecken von 600 Kilometern in den Urlaub abspulen will, wird an der Raststätte verzweifeln. Besonders im Winter, wenn die Batterietemperatur niedriger ist, können sich diese Ladezeiten nochmals verlängern. Genau für dieses Profil baut Kia den EV3 – hier zeigt sich der Fortschritt deutlich.
Alltagsprobleme und Zuverlässigkeit: Stimmen aus der Praxis
Besitzer des Kia e-Soul schätzen vor allem seine Zuverlässigkeit und die problemlose Technik. Auf Foren wie Motor-Talk.de oder in den Kommentaren von Auto Bild-Artikeln liest man oft Lob für die ausgereifte Antriebseinheit und die Langlebigkeit der Batterie. Berichte über signifikante kalendarische Degradation der NCM-Lithium-Ionen-Batterie sind selten, was für die Qualität der Zellen spricht. Software-Probleme, wie sie bei manchen europäischen Wettbewerbern zu Beginn auftraten, sind beim e-Soul praktisch unbekannt.
Doch es gibt auch Kritikpunkte:
- Fahrwerk: Einige empfinden die Federung als zu straff, insbesondere bei schlechten Straßenverhältnissen, was den Komfort mindert.
- Geräusche: Neben den Windgeräuschen auf der Autobahn berichten einige Fahrer von erhöhter Geräuschkulisse durch die Radhäuser oder vereinzelt auftretenden „Sägewerk-Geräuschen“ aus dem Antriebsbereich, die aber meist harmlos sind.
- Multimedia: Die Reaktionsgeschwindigkeit des Infotainmentsystems und das veraltete Head-up-Display werden häufig bemängelt. Vereinzelt melden Nutzer auch kleine Software-Glitches oder hakende Bluetooth-Verbindungen, die jedoch meist durch Neustarts oder Updates behoben werden können.
- Materialanmutung: Trotz der guten Verarbeitung empfinden einige die Materialwahl im Innenraum als eher zweckmäßig und wenig hochwertig, was dem Preisschild entgegensteht – zumindest dem ursprünglichen Listenpreis.
Der Kia e-Soul im Kosten-Check: Kfz-Steuer, Versicherung und Leasing
Für Elektrofahrzeuge, die zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2025 erstmals zugelassen werden, entfällt in Deutschland die Kfz-Steuer für zehn Jahre. Für einen Kia e-Soul, der in diesem Zeitraum zugelassen wird, fallen also für die ersten zehn Jahre keine jährlichen Kfz-Steuerkosten an. Ein klarer finanzieller Vorteil.
Bei der Versicherung bewegt sich der e-Soul im Mittelfeld der Kompakt-SUVs. Die Typklassen variieren je nach Motorisierung und Ausstattung, liegen aber für die 64-kWh-Variante meist im Bereich:
- Haftpflicht: 18-20
- Teilkasko: 20-22
- Vollkasko: 21-24
Dies sind marktübliche Werte, die keine unangenehmen Überraschungen bereithalten.
In Bezug auf die Total Cost of Ownership (TCO) ist der e-Soul für Flotten und Privatkäufer momentan ein echtes Argument. Da der Bruttolistenpreis selbst mit Vollausstattung souverän unter 70.000 Euro bleibt, sichert der Würfel Dienstwagenfahrern die stark subventionierte 0,25%-Dienstwagenversteuerung. Der eigentliche Vorteil liegt jedoch bei den Privatkunden. Einen werksneuen e-Soul (oft in den Top-Ausstattungen „Spirit“ oder „Inspiration“) räumen Händler Ende 2025 für Barpreise unter 33.000 Euro oder im Leasing für unter 200 Euro vom Hof. Hier kauft man 204 PS, Sitzbelüftung, Harman Kardon Sound und die legendäre 7-Jahre-Kia-Garantie zum Preis eines nackten Fiat 500e. Der oft gefürchtete Wertverlust ist bei diesem massiven Rabatt bereits vollständig eingepreist. Wer dieses Auto kauft und zehn Jahre hält, kann einen ausgezeichneten Deal machen.
Sicherheit an Bord: Euro NCAP und Fahrerassistenz
Der Kia Soul (und damit auch der e-Soul) erreichte im Euro NCAP Crashtest 2019 eine solide 4-Sterne-Bewertung. Die Punktzahl für den Insassenschutz von Erwachsenen lag bei 80 %, für Kinder bei 83 %. Die Assistenzsysteme wurden mit 76 % bewertet.
Serienmäßig sind wichtige Sicherheitsfeatures wie ein Spurhalteassistent (Lane Keeping Assist), ein aktiver Spurwechselassistent (Lane Following Assist) und ein Notbremsassistent (Forward Collision-Avoidance Assist) mit Fußgänger- und Fahrraderkennung vorhanden. Im Vergleich zu den allerneuesten Modellen fehlen dem e-Soul jedoch einige der fortschrittlichsten Assistenzsysteme, die man in höheren Fahrzeugklassen oder bei der Konkurrenz findet, etwa ein hochauflösender 360-Grad-Monitor oder ein adaptiver Geschwindigkeitsregler mit Stop-and-Go-Funktion in allen Ausstattungslinien. Die vorhandenen Systeme funktionieren zuverlässig, erreichen aber nicht ganz das Niveau der neuesten Generation.
Vergleich mit der Konkurrenz: Der Blick über den Tellerrand
In der Klasse der kompakten Elektro-Fahrzeuge trifft der e-Soul auf eine Reihe starker Mitbewerber.
Der konzerninterne Nachfolger, der Kia EV3, ist technologisch in fast allen Belangen überlegen. Er lädt schneller, bietet spürbar mehr Platz dank seiner reinen Elektro-Plattform und ist mit modernerer Software ausgestattet. Allerdings kostet er in der Realität deutlich über 10.000 Euro mehr.
Ein weiterer relevanter Konkurrent ist der VW ID.3 Pro S. Er positioniert sich als klassischer Allrounder, besitzt ein ausgefeilteres Fahrwerk und lädt fast doppelt so schnell wie der e-Soul. Seine Stärken liegen in der Fahrstabilität und dem Raumgefühl. Viele empfinden jedoch die kühle VW-Software und das manchmal weniger intuitive Bedienkonzept als Schwachpunkte. Zudem fehlt ihm der besondere Kult-Charakter, den der e-Soul ausstrahlt.
Im engeren Preissegment, insbesondere nach den aktuellen Rabatten, konkurriert der e-Soul indirekt auch mit Verbrenner-SUVs wie dem Skoda Kamiq oder dem Ford Puma sowie Kleinwagen wie dem VW Polo, die in ähnlichen Preisregionen liegen, aber natürlich andere Betriebskostenstrukturen und Fahrprofile aufweisen.
Der Kia e-Soul gewinnt den direkten Vergleich vor allem für preisbewusste Käufer und Kurzstrecken-Pendler. Wer zu 95 % zu Hause oder am Arbeitsplatz lädt und den extrem rabattierten Barpreis von rund 32.000 Euro zahlen kann, macht das Schnäppchen des Jahres.
Technische Daten & Spezifikationen
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Datenpunkt
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Kia e-Soul 64 kWh (Modelljahr 2026)
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Motor & Antrieb
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E-Motor vorn (PSM), reiner Frontantrieb
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Leistung / Drehmoment
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204 PS (150 kW) / 395 Nm
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Getriebe
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1-Gang-Reduktionsgetriebe
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Fahrwerk
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MacPherson vorn / Mehrlenkerachse hinten
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Batterie (Netto) / Chemie
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64,0 kWh (NCM-Lithium-Ionen)
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0-100 km/h / Vmax
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7,9 s / 167 km/h
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Realverbrauch (WLTP)
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14,8 – 16,5 kWh/100 km
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Ladeleistung (DC)
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max. 80 kW (10-80% in ca. 45 Min.)
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Ladeleistung (AC)
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max. 11 kW (dreiphasig)
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Länge
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4.195 mm
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Breite (o. Spiegel)
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1.800 mm
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Breite (m. Spiegel)
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2.025 mm
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Höhe
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1.605 mm
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Radstand
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2.600 mm
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Bodenfreiheit
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153 mm
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Kofferraumvolumen
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315 L (max. 1.339 L bei umgeklappten Sitzen)
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Leergewicht
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ca. 1.765 kg
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Zul. Gesamtgewicht
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ca. 2.180 kg
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Anhängelast (gebr./ungebr.)
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keine Angabe / 300 kg
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Preis (Deutschland)
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Listenpreis (ab)
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ca. 47.000 €
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Realpreis (mit Rabatt)
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ab ca. 32.000 € (Lagerwagen)
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Orient. Leasingrate (monatlich, 36M/10TKM)
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ab ca. 199 € (mit Anzahlung)
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Kfz-Steuer (jährlich)
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0 € (für 10 Jahre ab Erstzulassung bis 31.12.2025)
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Fazit von Alex Wind: Der e-Soul als kultige Abschiedstournee
Alex Wind meint: Der Kia e-Soul ist ein fantastisches Auto mit unvergänglichem Charakter. Die bequeme hohe Sitzposition, die exzellente Übersicht und der sparsame Antrieb machen ihn zum idealen Familien-Zweitwagen mit garantiertem Kultpotenzial.
Der Kia e-Soul wird in diesen Monaten faktisch seine letzte große Rolle auf dem deutschen Markt spielen, bevor die Restbestände vom neuen EV3 endgültig verdrängt werden. Ist der „Toaster auf Rädern“ das technologisch bessere Auto als der EV3? Objektiv betrachtet: absolut nicht.
Aber ist er der bessere Kauf? Für knallharte Rechner, Pendler und Individualisten lautet die Antwort: Ja! Dieser Stromer ist bis zur letzten Schraube ausgereift, er macht im Gegensatz zu manchen europäischen Konkurrenten keinerlei Software-Zicken, und er bietet eine Vollausstattung, für die man anderswo tief in die Aufpreis-Tasche greifen müsste. Dass er uns eine massive Armada an physischen Tasten rettet, rechne ich ihm hoch an.
Wenn Sie regelmäßig Autobahn-Etappen von über 400 Kilometern am Stück fahren müssen, dann ist der e-Soul nichts für Sie. Die 45 Minuten Ladezeit werden an der Raststätte zur Geduldsprobe. Wenn das jedoch nicht Ihr Profil ist, wenn Sie hauptsächlich in der Stadt und im Umland unterwegs sind, 95 % Ihrer Ladevorgänge an der heimischen Wallbox oder am Arbeitsplatz erledigen und den kantigen Charme lieben, dann sichern Sie sich jetzt einen der letzten e-Souls mit massivem Rabatt. Es ist ein Auto mit echter Seele – und der Name war selten so passend wie bei dieser Abschiedstournee.













