Mit dem Produktionsende des SEAT Tarraco verabschiedet sich im Herbst 2024 der letzte klassische Siebensitzer der spanischen Marke vom Markt. Während Cupra mit Modellen wie dem Terramar auf sportliche Härte setzt, bietet der 4,74 Meter lange Tarraco auf bewährter MQB-A2-Basis ein kompromissloses Raumangebot für Familien und Camper, die auf anfällige Touch-Bedienung und teure Plug-in-Akkus verzichten wollen.
Im Handel winken für sofort verfügbare Lagerfahrzeuge des 2.0 TDI 4Drive mit 147 kW (200 PS) und 7-Gang-DSG Nachlässe von bis zu 25 % auf den ehemaligen Listenpreis von rund 51.600 Euro. Mit 760 bis 1.920 Litern Ladevolumen und satten 2.300 kg Anhängelast entpuppt sich der Spanier als solider Geheimtipp für clevere Rechner.
Abschied eines Praktikers: Warum der Tarraco jetzt so interessant ist
Der Tarraco ist ein reines Rechenexempel für Barzahler und clevere Finanzierer. Flottenmanager des Jahres 2024 sahen ihn praktisch als Auslaufmodell: Ohne jegliches Mild-Hybrid- oder Plug-in-System fällt für Dienstwagenfahrer bei reinen Verbrennern unweigerlich die volle 1,0%-Dienstwagenversteuerung an.
Der entscheidende Vorteil liegt beim Privatkäufer: Da das Modell Mitte 2024 unwiderruflich ausgelaufen ist (End of Production), räumen die Händler ihre Lager. Sie bieten Ihnen auf Basis der ausgereiften Tiguan-II-Plattform derzeit erhebliche Rabatte. Für den Listenpreis eines völlig karg ausgestatteten, neuen VW Tiguan erhalten Sie einen voll ausgestatteten Tarraco als 7-Sitzer! Zudem eliminierten die Ingenieure die Kinderkrankheiten der Elektronik nach vielen Jahren Bauzeit vollständig; der EA288-Diesel hat sich in dieser Evolutionsstufe als äußerst robust und langlebig erwiesen.
Im Detail: Antrieb, Fahrwerk und die Eigenheiten des Diesels
Wir drücken den Startknopf. Der 2.0-Liter-TDI (EA288 evo) meldet sich mit einem kernigen, vernehmbaren Nageln zum Dienst. Die Akustikdämmung der Spritzwand erreichte 2018 eben noch nicht das Premium-Niveau heutiger Fahrzeuge.
Der 2.0 TDI: Zuverlässigkeit trifft Drehmoment
Der Motor schiebt wuchtige 400 Nm Drehmoment über das 7-Gang-DSG (das im Ölbad laufende DQ381) an die Räder. Der EA288-Dieselmotor, bekannt für seine Zuverlässigkeit, erweist sich im Tarraco als der ideale Begleiter. Er liefert stets ausreichend Kraft, selbst wenn Sie voll beladen sind oder einen Wohnwagen ziehen. Lediglich bei reinem Kurzstreckenbetrieb in der Stadt sollten Sie, wie bei jedem Diesel, ein Auge auf den DPF (Dieselpartikelfilter) und das AGR-System (Abgasrückführung) haben. Regelmäßige längere Fahrten sind hier die beste Prävention gegen potenzielle Verkokungen oder Verstopfungen. Der AdBlue-Verbrauch hält sich im üblichen Rahmen und stellt keine Überraschung dar.
Das DSG im Alltag: Eine Frage der Gewohnheit
Die Abstimmung an der Ampel nervt gelegentlich: Man tritt aufs Pedal, kurz passiert nichts. Dann, nach einer gefühlten Gedenksekunde, greift die Doppelkupplung mit einem leichten Ruck, die Vorderreifen scharren kurz, bevor die Haldex-Kupplung (Generation 6) Kraft an die Hinterachse leitet, und der große SUV setzt sich zügig in Bewegung. Im Stop-and-Go-Verkehr verlangt dies einen sehr feinfühligen Gasfuß.
Ein wichtiger Hinweis: Den 1.5 TSI Benziner empfehlen wir nicht uneingeschränkt. Er müht sich mit den knapp 1,8 Tonnen Leergewicht bei voller Beladung hörbar ab und genehmigt sich dabei einen deutlichen Schluck aus dem Tank. Für den Tarraco ist der 2.0 TDI die klar bessere Wahl, besonders in Kombination mit dem Allradantrieb (4Drive).
Unterwegs: Fahrkomfort und die Tücken der Autobahn
Hat man das urbane Anfahren erst einmal gemeistert, mutiert der Tarraco auf der Autobahn zum souveränen Langstrecken-König. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt (besonders in der FR-Ausstattung mit 20-Zoll-Felgen gibt es bei Querfugen trockene Schläge in den Innenraum), aber bei Tempo 160 km/h liegt er unerschütterlich satt auf dem Asphalt. Die Geräuschdämmung hält Windgeräusche gut in Schach, allerdings dringen Abrollgeräusche von den Radhäusern bei höheren Geschwindigkeiten spürbar in den Innenraum. Es ist kein Oberklasse-Niveau, aber für ein Familien-SUV dieser Preisklasse absolut akzeptabel.
Der Moment, in dem E-Auto-Fahrer ins Grübeln kommen: Wir cruisen mit Tempomat 150 km/h vollbeladen in den Süden. Der Bordcomputer meldet sensationelle 6,8 Liter Diesel. Mit dem 58-Liter-Tank legen Sie mühelos 800 Kilometer ohne jeden Ladestopp zurück. Keine Ladeplanung, keine erzwungenen Kaffeepausen. Purer Fortschritt durch Verbrennung. (In der Stadt klettert der Verbrauch auf etwa 8,5 Liter).
Der Innenraum: Ergonomie-Triumph oder Alterserscheinung?
Wenn Sie die Türen öffnen und auf die hervorragenden (optionalen) Ergo-Sportsitze gleiten, atmen Sie tief durch. Es ist ein ergonomisches Paradies! Kein gigantisches, blendendes 15-Zoll-Tablet. Keine unbeleuchteten Touch-Slider, die Sie nachts verzweifelt suchen.
Die Bedienphilosophie: Tasten statt Touch-Experimente
Der absolute Ritterschlag: Der Tarraco besitzt massive, klickende Drehregler! Drei Stück für die Climatronic. Sie können die Temperatur blind auf ein halbes Grad genau justieren. Sie aktivieren die Sitzheizung per echtem Knopfdruck, ohne in Untermenüs abzutauchen. Im Jahr 2024 fühlt sich dieser angebliche „Rückstand“ wie höchster, stressfreier Luxus an.
Der „Knock-Test“ bestätigt die Wolfsburger Herkunft: Das obere Armaturenbrett fühlt sich weich und edel geschäumt an. Im Fond jedoch war der Rotstift deutlich spürbar – die hinteren Türverkleidungen bestehen aus hartem, kratzempfindlichem Plastik. (Für Kinder mit klebrigen Fingern im Alltag ist das allerdings absolut von Vorteil!).
Raumangebot und Materialwahl: Wolfsburger Gene, spanische Akzente
Der Tarraco streckt sich auf stolze 4,73 Meter Länge. Mit voll ausgeklappten Außenspiegeln misst das Familien-SUV exakt 2.118 Millimeter in der Breite. Diese Breite erfordert besondere Aufmerksamkeit auf engen Spuren, beispielsweise in deutschen Autobahnbaustellen, wo die linke Überholspur oft auf 2,1 Meter begrenzt ist. Hier ist Vorsicht geboten, um Beschädigungen zu vermeiden und den Versicherungsschutz nicht zu gefährden.
Die dritte Sitzreihe (Option): Für Erwachsene über 1,70 m bietet sie kaum Beinfreiheit, eignet sich aber als Notsitz für den Kindergeburtstag oder kurze Strecken perfekt. Als 5-Sitzer entfaltet der Kofferraum ein gigantisches Raumangebot von 760 Litern, erweiterbar auf bis zu 1.920 Liter.
Das Infotainment: MIB3 im Digital-Zeitalter
Das Infotainment-System (MIB3) zeigt jedoch sein Alter: Die Navigation baut sich nach dem Motorstart quälend träge auf, die Sprachbedienung reagiert oft hilflos. Die pragmatische Lösung: Nutzen Sie konsequent Apple CarPlay oder Android Auto; beides läuft stabil und flüssig. Die digitalen Instrumente hinter dem Lenkrad sind klar und gut ablesbar, wenn auch nicht so personalisierbar wie die neuesten Generationen im Konzern.
Ein Blick unter die Haube: Typische Wehwehchen und Unterhaltskosten
Der SEAT Tarraco profitierte von seiner späten Markteinführung und den ausgereiften Komponenten des VW-Konzerns. Das sorgt für eine hohe Grundsolidität.
Was droht nach vielen Kilometern?
Der 2.0 TDI (EA288 evo) gilt als sehr standfest. Bei hohen Laufleistungen können aber, wie bei allen modernen Dieseln, Probleme mit der Abgasreinigung (DPF, AGR-Ventil) auftreten, besonders wenn das Fahrzeug überwiegend im Stadtverkehr eingesetzt wurde. Auch die AdBlue-Einspritzung kann mit der Zeit Verschleißerscheinungen zeigen. Das DQ381-DSG ist ein Nasskupplungsgetriebe und robust, regelmäßiger Ölwechsel ist hier jedoch entscheidend für eine lange Lebensdauer. Fahrwerkskomponenten wie Buchsen oder Stoßdämpfer können nach 100.000 km und mehr erste Verschleißerscheinungen zeigen, was bei einem SUV dieser Größe und Gewichtsklasse normal ist. Die Elektronik, die in den ersten Baujahren des VW Tiguan II mitunter Zicken machte, ist im Tarraco dank der späteren Markteinführung weitgehend ausgereift.
Steuern, Versicherung und der wahre Wert
Der Kfz-Steuer für den SEAT Tarraco 2.0 TDI 4Drive (200 PS) liegt in Deutschland bei ungefähr 340 bis 380 Euro pro Jahr, abhängig von der Erstzulassung und den genauen CO2-Emissionen der spezifischen Konfiguration (WLTP: ca. 170-180 g/km).
Die Versicherungseinstufung (Typklassen) für den Tarraco bewegen sich erfahrungsgemäß in folgenden Bereichen (dies sind Schätzwerte, die je nach Versicherer und individuellen Rabatten stark variieren können):
- Haftpflicht (HP): Typklasse ca. 12
- Teilkasko (TK): Typklasse ca. 24
- Vollkasko (VK): Typklasse ca. 22-25
Diese Werte sind für ein großes Familien-SUV als moderat einzustufen und tragen zur Attraktivität des Fahrzeugs im Unterhalt bei, insbesondere im Vergleich zu Premium-SUVs. Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen ist dank der VW-Konzernplattform exzellent und die Werkstattkosten bewegen sich im üblichen Rahmen.
Was die serienmäßigen Sicherheitssysteme angeht, erreichte der Tarraco im Euro NCAP-Crashtest 2019 eine 5-Sterne-Bewertung. Er verfügte bereits über wichtige Assistenten wie einen Spurhalteassistenten (Lane Assist) und eine automatische Notbremsfunktion (AEB – Front Assist). Im Vergleich zu aktuellen Oberklasse-Modellen oder brandneuen SUVs sind diese Systeme zwar vorhanden und funktional, bieten aber nicht immer den vollen Funktionsumfang oder die gleiche Finesse wie prädiktive ACC-Systeme oder erweiterte Stauassistenten, die etwa aktiver in die Lenkung eingreifen. Für seine Bauzeit bot der Tarraco aber ein hohes Maß an aktiver und passiver Sicherheit.
Der Konkurrenz-Check: Wer schlägt den alten Hasen?
Die klassischen Familien-SUVs im harten DACH-Duell:
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Feature
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SEAT Tarraco 2.0 TDI (Auslaufend)
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Skoda Kodiaq 2.0 TDI (Neu)
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Kia Sorento 2.2 CRDi
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Motor
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2.0L R4-Diesel (200 PS)
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2.0L R4-Diesel (193 PS)
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2.2L R4-Diesel (194 PS)
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Getriebe
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7-Gang-DSG (DQ381)
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7-Gang-DSG (DQ381)
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8-Gang-Doppelkupplung
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Antrieb
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Allrad (4Drive)
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Allrad (4×4)
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Allrad (AWD)
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Ergonomie
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Exzellent (Echte Drehregler!)
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Sehr gut (Smart Dials)
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Touch & Tasten
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Kaufpreis (DE, UVP)
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ab ca. 51.600 € (UVP für FR/Xcellence; mit starken Rabatten erhältlich)
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ab ca. 50.880 €
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ab 55.190 €
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Indikative Leasingrate p.m. (privat, 36M/10Tkm, ohne Anzahlung)
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ab ca. 350-450 €
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ab ca. 550-650 €
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ab ca. 580-680 €
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Analyse: Rational betrachtet ist der brandneue Skoda Kodiaq das deutlich modernere Automobil. Er bietet mehr Technologie, feineres Matrix-Licht und die genialen „Smart Dials“ (Drehregler mit integrierten Displays), kostet aber als Neuwagen ohne größere Rabatte spürbar mehr. Der Kia Sorento liefert eine unschlagbare 7-Jahres-Garantie und ein sehr großzügiges Raumgefühl, verbraucht als 2.2-Liter-Diesel jedoch merklich mehr. Der SEAT Tarraco gewinnt dieses Trio ausschließlich als letzter, hochgradig pragmatischer Abverkaufs-Deal: Hier erhalten Sie bewährte, vollausgestattete Technik zu einem extrem attraktiven End-of-Life-Preis. Wer zudem den VW T-Roc, VW T-Cross oder Skoda Kamiq ins Auge fasst, bekommt im Tarraco ein deutlich erwachseneres und geräumigeres Fahrzeug, während der Ford Puma eher in einer anderen Klasse spielt. Selbst im Vergleich zum VW Polo als Kleinwagen bietet der Tarraco ein unschlagbares Platz- und Preis-Leistungs-Verhältnis als Gebrauchtwagen-Alternative.
Stimmen aus der Praxis: Was Besitzer wirklich denken
Wir haben uns in deutschen Foren wie Motor-Talk.de und den Kommentarspalten großer Automagazine umgehört, um ein authentisches Bild vom Tarraco zu erhalten. Die Meinungen der Besitzer bestätigen unsere Eindrücke:
Die positiven Stimmen heben hervor:
- Raumwunder: „Der Kofferraum ist eine Wucht! Egal ob Kinderwagen, Einkauf oder Reisegepäck – es passt einfach alles rein.“
- Fahrgefühl: „Auf langen Autobahnfahrten ist der TDI eine Offenbarung. Laufruhig, durchzugsstark und sparsam. Man gleitet förmlich.“
- Ergonomie: „Endlich ein Auto, wo man nicht für jede Kleinigkeit im Menü versinken muss. Die echten Knöpfe für die Klima sind Gold wert.“
- Design: „Auch nach Jahren finde ich die Optik noch frisch und präsent. Er wirkt erwachsen und nicht überladen.“
Doch auch kritische Töne sind zu hören:
- Geräuschkulisse: „Auf der Autobahn werden die Abrollgeräusche von den Radhäusern bei 140 km/h schon recht deutlich. Man muss die Musik lauter drehen.“
- Fahrwerk (FR): „Mit den großen 20-Zöllern im FR-Modell ist die Federung auf schlechten Straßen und Querfugen teils bockhart. Für Bandscheibengeplagte vielleicht nicht die erste Wahl.“
- Infotainment-Schwächen: „Das Navi braucht ewig zum Hochfahren, und die Sprachsteuerung versteht mich oft nicht. Apple CarPlay ist hier Pflicht.“
- Getriebe-Verhalten: „Beim Anfahren an der Ampel nervt die Gedenksekunde des DSG. Manchmal ruckt es auch spürbar, wenn man zu schnell aufs Gas tritt.“
- Qualität im Detail: „Hinten knistert es ab und zu mal in den Türverkleidungen, wenn die Straße uneben ist. Und ein kleiner Knarzton aus der Mittelkonsole ist auch schon dabei gewesen.“
Fazit von Alex Wind: Abschied mit Applaus für den letzten ehrlichen SUV
Der SEAT Tarraco (2024) ist ein absoluter Dinosaurier. Aber er ist vermutlich der sympathischste, ehrlichste und nützlichste Dinosaurier auf dem aktuellen Automobilmarkt!
Er ist das perfekte Fahrzeug für Menschen, denen der pseudomoderne Touch-Wahn und der übertriebene Digital-Hype massiv auf die Nerven gehen. Er ist ein ausgereiftes, hochgradig solides Arbeitstier. Er schluckt Ihr Urlaubsgepäck, zieht den Familien-Wohnwagen (bis zu 2.300 kg Anhängelast!) völlig entspannt über die Kasseler Berge und klingelt Sie nicht im Sekundentakt mit hyperaktiven Assistenzsystemen in den Daueralarm.
Aus der Perspektive von Alex Wind empfehlen wir diesen spanischen Wolfsburger kalkulierenden Familienvätern, Wohnwagen-Ziehern und allen Pragmatikern, die echte Tasten lieben und ein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen.
Unser eiserner Rat an Sie: Warten Sie nicht! Da die Produktion Mitte 2024 unwiderruflich endete, müssen Sie jetzt bei Lagerfahrzeugen zugreifen. Meiden Sie den überforderten 1.5 TSI Benziner und kaufen Sie zwingend den 2.0 TDI (am besten mit Allradantrieb 4Drive). Lassen Sie sich nicht auf Listenpreise ein, feilschen Sie hart und genießen Sie danach das erhabene Gefühl, Hunderte von Kilometern stressfrei an überfüllten Autobahn-Hyperchargern vorbeizurollen.
Technische Daten: SEAT Tarraco 2.0 TDI 4Drive (Modelljahr 2024)
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Merkmal
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SEAT Tarraco 2.0 TDI 4Drive (200 PS)
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Motor & Antrieb
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Typ
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2.0L R4-Turbodiesel (EA288 evo)
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Leistung
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200 PS (147 kW)
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Drehmoment
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400 Nm
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Getriebe
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7-Gang-DSG (Nasskupplung, DQ381)
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Antrieb
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Allrad (Haldex Gen. 6)
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Beschleunigung 0-100 km/h
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7,8 s
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Höchstgeschwindigkeit
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210 km/h
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Verbrauch (WLTP)
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Kombiniert
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6,5 – 7,1 l/100 km (Diesel)
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Testverbrauch (Mix)
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ca. 6,8 – 8,5 l/100 km (Diesel)
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CO2-Emissionen
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ca. 170 – 186 g/km
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Effizienzklasse
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B
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Abmessungen & Gewichte
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Länge
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4.735 mm
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Breite (o. Spiegel)
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1.839 mm
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Breite (m. Spiegel)
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2.118 mm
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Höhe
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1.658 mm
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Radstand
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2.790 mm
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Leergewicht
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ca. 1.790 kg
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Zuladung
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ca. 600 kg
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Kofferraumvolumen (5-Sitzer)
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760 Liter
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Kofferraumvolumen (Maximal)
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1.920 Liter
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Tankvolumen
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58 Liter
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Anhängelast (gebremst)
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2.300 kg
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Fahrwerk
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MacPherson vorn / Vierlenkerachse hinten
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Kosten (Deutschland)
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Kaufpreis (UVP vor Rabatten)
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ab ca. 51.600 € (UVP für FR/Xcellence; als Auslaufmodell derzeit mit deutlichen Rabatten erhältlich)
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Indikative Leasingrate p.m. (privat, 36 Monate / 10.000 km, ohne Anzahlung)
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ca. 350 – 450 € (abhängig von Ausstattung und Händleraktion)
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Jährliche Kfz-Steuer (ca.)
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340 – 380 €
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Galerie
















