Als Alex Wind habe ich das Phänomen des VW Atlas in Deutschland oft auf Parkplätzen vor US-Militärstützpunkten beobachtet: ein 5,10 Meter langer Koloss auf der MQB-Plattform mit 201 kW (273 PS) starkem 2.0-Liter-TSI-Vierzylinder und 370 Nm Drehmoment. Mit sieben vollwertigen Sitzen und bis zu 2.741 Litern Ladevolumen bietet der wuchtige US-Familienriese Platzverhältnisse, die selbst einen Touareg in den Schatten stellen.
Wer den Nordamerika-Volkswagen über freie Händler nach Deutschland holt, zahlt inklusive Transport, 10 % Zoll und 19 % Einfuhrumsatzsteuer rund 72.000 Euro. Angesichts von 12,5 Litern Superbenzin Testverbrauch auf 100 km und fehlender Werksgarantie muss der Import-Schritt allerdings genauestens kalkuliert werden.
Ein Schiff auf deutschen Straßen: Abmessungen und ihre Folgen
Der Atlas nutzt die flexible MQB-Plattform, den modularen Querbaukasten, der auch dem Golf zugrunde liegt, bläst diese jedoch auf schier absurde Dimensionen auf. Er präsentiert sich wuchtig, kantig und verströmt eine unverkennbar amerikanische Dominanz. Dieses Design ist unbestreitbar markant und liefert einen „King of the Road“-Auftritt, der einen VW Tiguan daneben beinahe unsichtbar erscheinen lässt.
Doch dieser Gigantismus kollidiert unweigerlich mit den Gegebenheiten des „alten Europas“. Wer mit diesem Schiff in ein typisches deutsches Parkhaus aus den 1980er-Jahren einfährt, erlebt den kalten Schweiß auf der Stirn, denn bereits ohne Außenspiegel misst das Auto knapp zwei Meter Breite. Mit voll ausgeklappten Spiegeln wuchtet sich der Atlas auf gewaltige 2.230 Millimeter, was auf deutschen Autobahnen eine klare Einschränkung bedeutet: Die Nutzung der oftmals auf strengstens 2,1 Meter limitierten linken Überholspur in Baustellen ist gesetzlich untersagt. Man findet sich dann unweigerlich hinter Lastwagen wieder und verliert auf langen Strecken wertvolle Zeit und Nerven.
Der unbestreitbare Vorteil dieser Maße ist jedoch der schier unendliche Platz: Der Atlas bietet Raum wie eine Lagerhalle. Er gehört zu den wenigen SUVs, in denen auch in der dritten Sitzreihe ausgewachsene Erwachsene reisen können, ohne die Knie an den Ohren zu parken, und der Zugang nach ganz hinten gestaltet sich dank riesiger Fondtüren mit „Easy Entry“-Funktion als Kinderspiel. Wer drei vollwertige Kindersitze nebeneinander in die zweite Reihe zwingen muss, wird die schiere Breite des Atlas abgöttisch lieben, und auch bei den Isofix-Haltern macht der Atlas keine Kompromisse, sondern bietet hier eine vorbildliche Ausstattung.
Unter der Haube: Der Durst des EA888 und die sanfte Achtgang-Automatik
In Europa bewegen wir derart gigantische SUVs klassischerweise mit bärenstarken V6-Dieseln oder hochkomplexen Plug-in-Hybriden, doch in den USA ist Benzin billig. Der ehemals legendäre, seidenweiche VR6-Saugmotor ist im Atlas endgültig Geschichte; im Modelljahr 2026 arbeitet unter der riesigen Haube ausschließlich ein 2.0-Liter TSI Turbobenziner (EA888 Evo4), der 273 PS und 370 Nm auf die Kurbelwelle drückt.
Volkswagen koppelt dieses Triebwerk an eine grundsolide, komfortable 8-Gang-Wandlerautomatik, die ich als angenehm ruckelfrei und sanft empfinde – eine willkommene Abwechslung zu manch nervösem DSG-Getriebe. Der Vierzylinder müht sich redlich, das 2,1-Tonnen-Schiff auf Tempo zu bringen, wirkt unter Volllast auf Autobahnauffahrten jedoch gequält und akustisch dröhnend. Auf der deutschen Autobahn empfinde ich die Geräuschkulisse bei Geschwindigkeiten oberhalb von 130 km/h, insbesondere Wind- und Abrollgeräusche, als spürbar störend, da die Dämmung eher für die niedrigeren Geschwindigkeiten und das entspanntere Fahrprofil nordamerikanischer Highways ausgelegt ist.
Der absolute Showstopper offenbart sich an der Zapfsäule: Da jegliche Hybrid-Unterstützung fehlt, fließen im deutschen Drittelmix realistische 11 bis 13 Liter Superbenzin durch die Einspritzdüsen. Wer auf der unlimitierten Autobahn versucht, mit deutschen Vertretern mitzuhalten – die Höchstgeschwindigkeit ist ohnehin bei 190 km/h elektronisch gekappt –, sieht auf dem Bordcomputer auch mühelos 15 Liter und mehr vor dem Komma. Bei aktuellen Kraftstoffpreisen frisst der Atlas die Haare vom Kopf, während ein VW Touareg V6 TDI bei exakt gleicher Fahrweise vier Liter weniger verbraucht und zudem schwerere Anhänger ziehen kann.
Der 2.0 TSI (EA888 Gen4) ist als robust bekannt. Typische technische Probleme früherer EA888-Generationen, wie die Verkokung der Einlassventile oder erhöhter Ölverbrauch, treten bei der Evo4-Version seltener auf. Dennoch rate ich bei vorwiegendem Kurzstreckenbetrieb zum gelegentlichen Einsatz eines Reinigungsadditivs und einer aufmerksamen Kontrolle des Ölstands.
Innenraum: Pragmatismus über Premium – Hartplastik und 17 Becherhalter
Ich entriegele die Türen und betrete eine pragmatische Nutzwert-Zone, in der sich die US-amerikanische Abstammung schonungslos offenbart. Während ich im VW Touareg feinstes offenporiges Holz und aufgeschäumte Kunststoffe streichle, regiert im Atlas das raue Hartplastik. Das Armaturenbrett ist robust, abwaschbar und zu 100 Prozent „kid-proof“, aber es versprüht haptisch definitiv nicht das Flair eines 60.000-Euro-Fahrzeugs.
Dafür ist der Atlas der unangefochtene König der Getränkeindustrie: 17 (!) Becherhalter verteilen sich in der gesamten Kabine. Die Vordersitze sind weich und breit wie Kinosessel, bieten in schnellen Kurven jedoch null Seitenhalt. Das Fahrwerk ist auf Komfort ausgelegt, kann aber auf kurzen Querfugen oder schlechten deutschen Straßenabschnitten eine gewisse Härte zeigen, da das Federungs-Setup für die weicheren US-Fahrbahnen konzipiert wurde.
Das Manko der Import-Software ist offensichtlich: Das Infotainment erfordert Nerven. Die nordamerikanischen Radios, die teilweise mit Satellitenradio SiriusXM gekoppelt sind, überspringen bei der Sendersuche oftmals die in Europa nötigen Frequenzen, und das Navigationssystem muss von Spezialisten aufwendig und teuer auf europäisches Kartenmaterial umcodiert werden. Immerhin retten Apple CarPlay und Android Auto die tägliche Navigation und Konnektivität. Die in den USA üblichen Sicherheitsausstattungen umfassen meist einen adaptiven Tempomaten, Spurhalteassistenten (Lane Assist) und eine Notbremsfunktion (AEB), allerdings oft in Basisausführungen und nicht immer serienmäßig in allen Trimms, wie ich es von Euro NCAP-optimierten VW-Modellen kenne. Ein direktes Euro NCAP-Rating existiert für den Atlas nicht.
Die finanzielle Odyssee: Kostenfalle Import und der Wertverlust
In den Total Cost of Ownership (TCO) erweist sich dieser Import als kaufmännisches Minenfeld. Flottenmanager winken bei der reinen Erwähnung des Fahrzeugs hysterisch ab, denn ohne PHEV-Technik erzwingt der reine Benziner bei Dienstwagenfahrern die gnadenlose 1,0%-Dienstwagenversteuerung des Listenpreises.
Für Privatkäufer lockt in den USA ein Einstiegspreis von rund 40.000 Dollar, was nach dem SUV-Schnäppchen des Jahrhunderts klingt. Doch die Import-Realität zerstört diese Illusion brutal: Zu dem Kaufpreis addieren sich Container-Fracht (ca. 2.000 – 3.000 €), 10 Prozent Einfuhrzoll, 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer sowie die aufwendige TÜV-Homologation, die den Umbau der roten Blinker, die Nachrüstung der Nebelschlussleuchte und eventuell die Anpassung der Lichtanlage umfasst, und die Erstellung des Gutachtens nach §21 StVZO, was bis zu 5.000 € kosten kann. Am Ende landet der Wagen zulassungsfertig bei realistischen 55.000 bis 65.000 Euro.
Das unkalkulierbare Risiko liegt darin, dass Volkswagen Deutschland auf US-Modelle absolut keine Werksgarantie gewährt. Wenn das Getriebe auf der A9 platzt, tragen Sie die Kosten privat. Zudem sind Karosserie- und spezifische Elektronikteile in europäischen Zentrallagern nicht vorrätig, sodass ein banaler Parkrempler mit zerstörtem LED-Scheinwerfer dieses Fahrzeug wochenlang stilllegen kann, bis die Luftfracht aus den Staaten eintrifft.
Die Kfz-Steuer in Deutschland berechnet sich anhand des Hubraums und des CO2-Ausstoßes. Bei einem 2.0-Liter-Benziner mit einem realen Verbrauch von 12 Litern/100km, was über 250 g/km CO2 entspricht, bewegt man sich schnell im Bereich von 350 bis 450 Euro pro Jahr. Die Typklassen für die Versicherung (Haftpflicht, Teilkasko, Vollkasko) dürften für einen Exoten wie den Atlas überdurchschnittlich hoch ausfallen, da Ersatzteile teuer und schwierig zu beschaffen sind und die Schadenstatistik für Importfahrzeuge oft ungünstiger ist.
Stimmen aus der Praxis: Was Atlas-Fahrer wirklich sagen
Ich habe mich auf deutschen Foren und in Gesprächen mit erfahrenen Importeuren umgehört, welche Erfahrungen Atlas-Fahrer im Alltag sammeln:
Positives Feedback:
- Der Raum: Immer wieder höre ich Begeisterung über das schiere Platzangebot. „Endlich passen drei Kindersitze locker nebeneinander“ oder „Auch die Schwiegereltern reisen hinten bequem auf langen Fahrten“ sind häufige Kommentare, und das Kofferraumvolumen überzeugt restlos.
- Souveräne Straßenlage: Trotz seiner Größe vermittelt der Atlas ein stabiles und sicheres Fahrgefühl, besonders auf langen Geraden. Die Wandlerautomatik erhält oft Lob für ihre sanften Gangwechsel.
- „US-Feeling“: Für viele ist es genau das, was sie suchen – ein Stück Amerika auf deutschen Straßen. Die markante Optik und die vielen Becherhalter tragen maßgeblich zum „Exoten-Bonus“ bei.
Kritisches Feedback:
- Wartung & Ersatzteile: Die Angst vor Defekten und die realen Probleme bei der Ersatzteilbeschaffung sind omnipräsent. „Mein Rücklicht war nach einem Auffahrunfall sechs Wochen nicht lieferbar“ – solche Berichte sind keine Seltenheit.
- Verbrauch & Kosten: Der hohe Spritverbrauch wird oft beklagt, besonders im Stadtverkehr oder bei zügiger Autobahnfahrt. Die Gesamtkosten im Unterhalt, die Versicherung, Steuer und Sprit umfassen, überraschen viele im ersten Jahr negativ.
- Materialanmutung: „Für den Preis erwarte ich einfach mehr Softtouch-Oberflächen“, so ein Fahrer, der den Vergleich zu seinem vorherigen Skoda Kodiaq zieht. Das Hartplastik im Innenraum polarisiert.
- Infotainment-Anpassung: Die Umrüstung des Navigations- und Radiosystems ist ein wiederkehrendes Ärgernis und ein erheblicher Kostenfaktor.
Der europäische Schatten: Atlas im Vergleich zum Tayron und Touareg
Der interne Volkswagen-Bruderkampf im DACH-Duell:
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Feature
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VW Atlas (US-Import 2026)
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VW Tayron (Offiziell EU)
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VW Touareg V6 TDI
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Länge
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5,10 Meter (Gigantisch)
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ca. 4,77 Meter
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4,90 Meter
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Sitze
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7 (Vollwertig für Erwachsene)
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5 + 2 (Hinten eher für Kinder)
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Nur 5 Sitze
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Antrieb
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2.0L TSI Benziner (273 PS)
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2.0 TDI / 1.5 eHybrid
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3.0L V6 Diesel (286 PS)
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Realverbrauch
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ca. 12,0 Liter (Sehr durstig)
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ca. 6,5 Liter (Diesel) / ca. 2,0 L (PHEV)
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ca. 8,0 Liter (Diesel)
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Service & Garantie
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Keine Werksgarantie!
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Volles VW-Netz, Herstellergarantie
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Volles VW-Netz, Herstellergarantie
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Geschätzte Leasingrate DE
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N.a. (kaum Leasing möglich)
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ab ca. 450 € (bei 36 Mon./10.000km p.a.)
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ab ca. 750 € (bei 36 Mon./10.000km p.a.)
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Kaufpreis DE (ca.)
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55.000 – 65.000 € (Inkl. Import/Umbau)
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ab ca. 42.000 €
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ab ca. 69.000 €
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Meine Analyse zeigt: Rational betrachtet schließt der neue VW Tayron das Import-Fenster für den Atlas endgültig. Er bietet ebenfalls bis zu 7 Sitze, wenngleich im Fond extrem eng und nicht vollwertig für Erwachsene, ist aber voll europatauglich, sparsamer und mit Werksgarantie gesegnet. Seine technische Ausstattung und die vollständige Einbindung in das europäische Servicenetz stellen unschlagbare Vorteile dar. Der VW Touareg V6 TDI hingegen ist die erhabene Luxus-Alternative für maximal 5 Personen, glänzt mit Luftfederung und einem souveränen Diesel-Drehmoment, verkörpert Premium-Anspruch und Komfort auf höchstem Niveau. Daneben steht der VW Atlas völlig isoliert da: Er ist ein Raumwunder, aber technologisch, kaufmännisch und logistisch hochgradig unvernünftig für den europäischen Markt. Als weitere Alternativen bieten sich der Skoda Kodiaq, der Ford Explorer, der als Plug-in Hybrid auch offiziell in Deutschland erhältlich ist, oder der Hyundai Palisade, ebenfalls ein Import-Kandidat, an.
Fazit von Alex Wind: Der VW Atlas als US-Import im Härtetest
Das Fazit von Alex Wind zum VW Atlas (2026): Er ist ein faszinierender, völlig aus der Zeit gefallener Dinosaurier auf europäischen Straßen. Er fesselt durch seine schiere, ungenierte Größe und diesen exotischen US-Faktor, der jedem Vorstadt-Papa das Gefühl gibt, direkt auf der Route 66 unterwegs zu sein.
Aber lassen wir die verklärte Romantik beiseite: Mit der offiziellen europäischen Einführung des neuen VW Tayron ist das letzte schlüssige Argument für diesen riskanten Grauimport faktisch gestorben. Einen Vierzylinder-Benziner über den Atlantik zu verschiffen, der 12 Liter säuft, null Herstellergarantie genießt und in keine deutsche Norm-Parklücke passt, ist ein automobiles Himmelfahrtskommando.
Dieses Fahrzeug empfehle ich ausschließlich absoluten US-Car-Fanatikern, die auf dem Land mit breiten Einfahrten wohnen, zwingend sieben großgewachsene Personen oder drei Kindersitze transportieren müssen und für die Kraftstoffkosten in der Haushaltskasse absolut keine Rolle spielen.
Mein eiserner Rat: Wenn Sie auch nur im Ansatz rational rechnen können, vergessen Sie den Atlas. Kaufen Sie für die Familie den sparsamen VW Tayron, für den Luxus-Anspruch den VW Touareg oder, wenn es um ein Höchstmaß an Raum geht, den offiziellen VW T7 Multivan. Überlassen Sie den Atlas den Straßen von Texas.
Technische Daten & Spezifikationen (VW Atlas 2.0 TSI 4Motion, US-Import, 2026)
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Datenpunkt
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Wert
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Motor
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2.0L R4-Turbobenziner (EA888 Evo4)
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Antrieb
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Allrad (4Motion)
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Leistung
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273 PS (201 kW)
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Drehmoment
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370 Nm
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Getriebe
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8-Gang-Wandlerautomatik (kein DSG)
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Fahrwerk
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MacPherson vorn / Mehrlenkerachse hinten
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Beschleunigung 0-100 km/h
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ca. 7,5 s
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Höchstgeschwindigkeit (Vmax)
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190 km/h (Elektronisch limitiert)
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Realverbrauch (Mix)
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ca. 11,0 – 13,5 l/100 km (extrem durstig)
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Länge
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5.097 mm
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Breite (ohne Spiegel)
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1.990 mm
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Breite (mit Spiegel)
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ca. 2.230 mm
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Höhe
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1.778 mm
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Radstand
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2.978 mm
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Leergewicht
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ca. 2.080 – 2.150 kg
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Kofferraumvolumen
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583 L (7 Sitze) bis zu 2.741 Liter (Maximal)
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Tankvolumen
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ca. 70 Liter
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Importpreis DE (ca.)
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55.000 – 65.000 € (inkl. Zoll & Umrüstung)
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Leasingrate DE (ca.)
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Nicht üblich für Importe (keine Werksunterstützung)
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Kfz-Steuer DE (jährlich)
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ca. 350 – 450 € (geschätzt nach CO2-Ausstoß)
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Versicherung Typklassen DE
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überdurchschnittlich hoch (je nach Anbieter)
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